10 ultimative Erziehungstipps für die Trotzphase

Die Trotzphase ist eine Anstrengende Zeit für alle Eltern. Nicht nur die Nerven, sondern auch die Erziehung, wird während dieser Phase mächtig auf den Kopf gestellt. Unsere 10 Erziehungstipps helfen die Trotzphase zu überstehen. 

Bild: www.foto-fine-art.de/pixelio.de
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Typisches Szenario: Mutter und Kind sind einkaufen. Plötzlich wirft sich das „liebe“ Kleine auf den Boden, brüllt, schreit und strampelt mit den Beinen. Spätestens jetzt wissen Eltern – die Trotzphase hat begonnen. Die nächsten Wochen und Monate stehen im Zeichen von bockigen kleinen Kindern, die mit aller Macht ihren Willen durchsetzen wollen. Nun sind die Nerven der Eltern gefragt. Denn wenn ein Kind jetzt eines braucht, dann ist es Verständnis und einen liebevollen Umgang. Manchmal hilft es Eltern, die Trotzphase zu überstehen, wenn sie sich immer wieder ins Gedächtnis rufen, dass es sich hierbei wirklich nur um eine Phase handelt. Letztendlich ist die Trotzphase ein wichtiger Entwicklungsschritt, zu einer eigenständigen Persönlichkeit, der von jedem Kind durchlaufen werden muss.

Tipp 1 – Verhalten des Kindes nie persönlich nehmen 

Egal wie sich ein Kind in der Trotzphase verhält, die Wutanfälle sollten Eltern nicht persönlich nehmen. Kinder können ihre Wut noch nicht kontrollieren und erschrecken selbst bei jeder Trotzreaktion. Diese verursacht bei ihnen sogar Ängste, mit denen sie umzugehen lernen müssen.

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Tipp 2 – Geduld und Vertrauen 

Kinder in der Trotzphase, wollen immer mehr Dinge alleine tun. Das erfordert die Geduld und das Vertrauen ihrer Eltern. Natürlich dauert es länger, wenn sich das Kind versucht selbst anzuziehen. Doch die Zeit und das Vertrauen, dass das Kind dies alleine schafft, zahlen sich aus. Denn durch die Erfahrungen, die Kinder dabei machen, werden sie selbstbewusster und selbstständiger.

Tipp 3 – Wenige wichtige Regeln 

Zu viele Regeln und Verbote, überfordern kleine Kinder. Daher sollten sich Eltern überlegen, welche Regeln ihnen wirklich wichtig sind und diese aufstellen. Das A und O hierbei ist, die wenigen aber wichtigen Regeln, konsequent durchzusetzen.

Tipp 4 – Das Kind ernst nehmen 

Die Trotzphase, ist die Zeit der Selbständigkeit und Selbstbestimmung. Um diesen wichtigen Entwicklungsschritt zu fördern, müssen Eltern den Willen ihrer Kinder ernst nehmen. Sollte die Umsetzung dessen nicht gegen die Regeln in der Familie verstoßen, ist es wichtig dem Willen des Kindes ab und zu nachzugeben. Das bedeutet natürlich nicht, zu allem „JA“ zu sagen. Aber gegenseitige Kompromisse sind die geeignetste Lösung für das Kind und seine Eltern.

Tipp 5 – Konsequenz 

Schreit das Kind im Supermarkt nach der dritten Tüte Gummibärchen und Eltern haben bereits „Nein“ gesagt, ist hier Konsequenz gefragt. Kinder müssen lernen, dass sie mit Geschrei und Gezappel nicht an ihr Ziel kommen. Geben Eltern in solch einer Situation verzweifelt oder verschämt nach, merken sich die Kinder dies und werden in der nächsten Situation wieder versuchen so ihren Willen durchzusetzen.

Tipp 6 – Nein sagen 

Möchte das Kind etwas, das unmöglich umzusetzen ist, oder gar gefährlich ist, ist ein sanftes aber bestimmtes „Nein“ der richtige Weg. Wenn die Reaktion des Kindes darauf ein Wutanfall ist, können Eltern warten, bis es sich beruhigt hat und ihm dann eine geeignete Alternative anbieten.

Tipp 7 – Szenenwechsel 

Bei beginnenden oder drohenden Wutanfällen, kann ein Szenenwechsel wahre Wunder bewirken. Wichtig ist jedoch das Eltern schnell reagieren und ihr Kind etwas attraktives zur Ablenkung anbieten. Die große Baustelle oder das kleine Pony, sind die Top-Ablenkungsmanöver bei den Kleinen.

Tipp 8 – Strafen mit Bedacht  

Wenn Eltern ihren Kindern für ihr Verhalten bestrafen möchten, sollten sie die Strafe mit Bedacht auswählen. Die Strafe sollte unmittelbar nach dem unangemessenen Verhalten des Kindes vollzogen werden. Drohungen, die Eltern nicht wahr machen wollen, sollten sie vermeiden. Das verunsichert die Kinder unnötig. Und es bringt einen oft genug in Erklärungsnot. Denn die Kleinen merken sich sehr genau, wann man für was eine Strafe bekommen hat. Handelt man einmal anders, wird es sofort hinterfragt.

Tipp 9 – Verständnis 

Kinder sind über die Heftigkeit ihrer Wutanfälle oft selbst überrascht und verängstigt. Daher brauchen Kinder das Verständnis ihrer Eltern. Auch wenn die Trotzphase eine Belastungsprobe für die Eltern darstellt, auch für die Kinder ist es eine schwierige Zeit. Sie benötigen die Bestätigung, dass ihre Eltern sie noch lieb haben und sie verstehen. Eine Umarmung nach einem Wutausbruch, kann dem Kind helfen, sich zurecht zu finden.

Tipp 10 – Regeln für alle

Die Regeln der Familie, sollten auch vom Rest der Familie durchgesetzt werden. Gerade bei den Großeltern, die schon einmal gerne etwas mehr erlauben, sollten die Regeln eingehalten werden. Sonst wird das Kind immer wieder versuchen seinen Willen durchzusetzen.

Mehr zur Trotzphase, erfahrt ihr in unserem Artikel:  Trotzphase-Herausforderung für Eltern und Kind 

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