Ein paar rote Punkte auf der Haut – und schon steht die Frage im Raum: Sind das Windpocken? Typisch für die Erkrankung sind stark juckende, mit Flüssigkeit gefüllte Bläschen. Besonders auffällig ist, dass gleichzeitig rote Flecken, frische Bläschen und bereits verkrustete Stellen zu sehen sein können.
Windpocken sind hoch ansteckend. Betroffene Kinder dürfen zunächst weder die Kita noch die Schule besuchen. Meist verläuft die Erkrankung bei gesunden Kindern ohne schwere Folgen. Trotzdem sollte ein Verdacht ärztlich abgeklärt werden – schon deshalb, weil Windpocken für Neugeborene, Schwangere und Menschen mit geschwächtem Immunsystem gefährlich werden können.
Windpocken gehören zu den klassischen Kinderkrankheiten, treten durch die Impfung heute aber deutlich seltener auf als früher.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Windpocken werden durch das Varizella-Zoster-Virus verursacht.
- Typisch sind stark juckende Flecken und Bläschen in unterschiedlichen Entwicklungsstadien.
- Die Inkubationszeit beträgt etwa acht Tage bis vier Wochen, meistens rund zwei Wochen.
- Erkrankte sind bereits ein bis zwei Tage vor dem Ausschlag ansteckend.
- Die Ansteckungsgefahr endet erst, wenn alle Bläschen vollständig verkrustet sind.
- Mit Windpocken dürfen Kinder keine Kita oder Schule besuchen.
- Die STIKO empfiehlt zwei Impfungen im Alter von 11 und 15 Monaten.
- Bei Kontakt zu Schwangeren, Neugeborenen oder immungeschwächten Menschen ist besondere Vorsicht nötig.
Was sind Windpocken?
Windpocken, medizinisch Varizellen genannt, sind eine hochansteckende Virusinfektion. Verursacht werden sie durch das Varizella-Zoster-Virus, das zu den Herpesviren gehört. Die erste Infektion mit diesem Virus führt zu Windpocken.
Nach der Genesung verschwindet das Virus nicht vollständig aus dem Körper. Es zieht sich in bestimmte Nervenzellen zurück und kann dort viele Jahre unbemerkt bleiben. Wird es später wieder aktiv, entsteht keine zweite Windpocken-Erkrankung, sondern eine Gürtelrose.
Auch eine Person mit Gürtelrose kann das Virus weitergeben. Wer weder geimpft ist noch früher Windpocken hatte, kann sich durch Kontakt mit der Flüssigkeit aus den Gürtelrose-Bläschen anstecken. Die betroffene Person bekommt dann (bei Erstinfektion) Windpocken – nicht unmittelbar Gürtelrose.
Mehr über diesen Zusammenhang findet ihr in unserem Beitrag „Impfungen im Test: Schutz vor Windpocken und Gürtelrose“.
Welche Symptome sind bei Windpocken typisch?
Die Erkrankung beginnt häufig mit eher unspezifischen Beschwerden. Das Kind wirkt müde, schlapp oder weniger hungrig als sonst. Möglich sind außerdem Kopf- und Gliederschmerzen, sowie leichtes Fieber.
Nach ein bis zwei Tagen entwickelt sich der typische Ausschlag. Hohes Fieber gehört nicht zwingend zu Windpocken: Nach Angaben des Bundesgesundheitsportals steigt die Temperatur nur selten über 39 Grad.
So entwickelt sich der Windpocken-Ausschlag
Zunächst entstehen kleine rote Flecken und Knötchen. Daraus bilden sich innerhalb kurzer Zeit Bläschen, die mit einer anfangs klaren Flüssigkeit gefüllt sind. Später trübt sich die Flüssigkeit ein, die Bläschen trocknen aus und werden von einer Kruste bedeckt.
Da über mehrere Tage neue Flecken hinzukommen können, zeigt die Haut verschiedene Stadien gleichzeitig:
- frische rote Flecken
- kleine Knötchen
- flüssigkeitsgefüllte Bläschen
- aufgeplatzte Stellen
- trockene Krusten
Dieses Nebeneinander wird manchmal als „Sternenhimmel“ bezeichnet. Die Zahl der Bläschen kann sehr unterschiedlich sein. Manche Kinder haben nur wenige, andere entwickeln einen großflächigen Ausschlag.
Wo beginnt der Ausschlag?
Der Ausschlag zeigt sich häufig zuerst am Rumpf, im Gesicht oder auf der Kopfhaut. Anschließend kann er sich auf Arme und Beine ausbreiten. Auch der Mund, die Geschlechtsorgane und andere Schleimhäute können betroffen sein. Dort sind die Bläschen häufig besonders unangenehm oder schmerzhaft.
Ein weiteres typisches Merkmal ist der starke Juckreiz. Durch Kratzen können die Bläschen aufbrechen. Dadurch steigt das Risiko, dass Bakterien in die Haut gelangen und eine zusätzliche Entzündung verursachen. Auch kleine Narben können zurückbleiben.
Windpocken oder eine andere Kinderkrankheit?
Nicht jeder Ausschlag mit roten Flecken wird durch Windpocken verursacht. Bei Ringelröteln stehen beispielsweise gerötete Wangen und ein späterer netz- oder ringförmiger Ausschlag im Vordergrund. Flüssigkeitsgefüllte Bläschen sind dafür nicht typisch.
Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit kann ebenfalls Bläschen verursachen. Sie treten jedoch besonders häufig im Mund, sowie an den Händen und Füßen auf. Bei Scharlach ist der Ausschlag normalerweise fein, dicht und rau. Hinzu kommen oft starke Halsschmerzen und die charakteristische Himbeerzunge.
Diese Unterschiede können eine erste Orientierung geben. Ausschlagbilder im Internet reichen aber nicht aus, um die Ursache sicher festzustellen.
Wie werden Windpocken übertragen?
Windpocken können sich über die Luft verbreiten. Erkrankte geben beim Atmen, Sprechen, Husten oder Niesen winzige virushaltige Teilchen ab. Der Name „Windpocken“ ist nicht ganz zufällig entstanden, weil die Viren leicht auch über eine gewisse Entfernung weitergetragen werden können.
Zusätzlich befindet sich eine große Menge an Viren in der Flüssigkeit der Bläschen. Berührt jemand ein geöffnetes Bläschen und fasst sich anschließend an Mund oder Nase, kann es ebenfalls zu einer Ansteckung kommen. Auch verunreinigte Hände und Gegenstände können bei der Übertragung eine Rolle spielen.
Fast jeder enge Kontakt führt bei einer ungeschützten Person relativ sicher zur Ansteckung. Geschützt sind in der Regel Menschen, die vollständig geimpft sind oder die Erkrankung bereits durchgemacht haben.
Wie lang sind Inkubationszeit und Ansteckungsdauer?
Zwischen der Ansteckung und den ersten Krankheitszeichen vergehen meistens rund zwei Wochen. Möglich ist eine Inkubationszeit von etwa acht Tagen bis zu vier Wochen.
Tückisch ist, dass ein Kind bereits ansteckend ist, bevor die ersten Bläschen sichtbar werden. Die Ansteckungsphase beginnt ungefähr ein bis zwei Tage vor dem Ausschlag.
Sie endet erst, wenn alle Bläschen vollständig ausgetrocknet und verkrustet sind. Das ist bei einem unkomplizierten Verlauf meistens fünf bis sieben Tage nach Beginn des Ausschlags der Fall. Entscheidend ist jedoch nicht allein die Anzahl der vergangenen Tage: Solange noch frische oder offene Bläschen vorhanden sind, kann weiterhin Ansteckungsgefahr bestehen. Diese Angaben entsprechen dem Erregersteckbrief des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit.
Dürfen Kinder mit Windpocken in die Kita oder Schule?
Nein. Besteht der Verdacht auf Windpocken oder wurde die Erkrankung festgestellt, darf das Kind vorübergehend keine Gemeinschaftseinrichtung besuchen. Die Eltern müssen die Kita, Kindertagespflege oder Schule informieren.
Zurückkehren darf das Kind, wenn keine Ansteckungsgefahr mehr besteht und alle Bläschen verkrustet sind. Zusätzlich sollte es sich wieder so gut fühlen, dass es am normalen Alltag teilnehmen kann. Ob die Einrichtung eine ärztliche Bestätigung verlangt, kann vom Einzelfall und den Vorgaben des zuständigen Gesundheitsamtes abhängen.
Auch ungeschützte Geschwister oder andere Personen aus demselben Haushalt können vorübergehend vom Besuch einer Gemeinschaftseinrichtung ausgeschlossen werden. Hier spielen der Impfstatus, eine möglicherweise früher durchgemachte Erkrankung und der Zeitpunkt des Kontakts eine Rolle. Eltern sollten deshalb die Einrichtung informieren und das weitere Vorgehen mit der Kinderarztpraxis oder dem Gesundheitsamt abstimmen. Die rechtliche Grundlage bildet § 34 des Infektionsschutzgesetzes.
Wie werden Windpocken festgestellt?
Kinderärztinnen und Kinderärzte erkennen Windpocken häufig am typischen Erscheinungsbild. Besonders aussagekräftig ist das gleichzeitige Auftreten von Flecken, Knötchen, Bläschen und Krusten.
Bei einem untypischen Verlauf, oder bei besonders gefährdeten Personen, kann das Virus im Labor nachgewiesen werden. Dafür eignet sich beispielsweise Material aus einem Bläschen. Ein Bluttest kann zudem zeigen, ob bereits Antikörper und damit ein Schutz gegen Windpocken vorhanden sind.
Wichtig: Ruft bei einem Verdacht zunächst in der Praxis an. Ein Kind mit möglichen Windpocken sollte nicht unangekündigt im Wartezimmer sitzen, da es dort Schwangere, Säuglinge oder andere gefährdete Menschen anstecken könnte. Das Praxisteam kann euch sagen, wann und über welchen Eingang ihr kommen sollt.
Windpocken sind in Deutschland meldepflichtig. Ärztinnen und Ärzte müssen bereits den Verdacht, sowie eine bestätigte Erkrankung, an das Gesundheitsamt melden. Eltern müssen nicht zusätzlich eigenständig eine ärztliche Meldung übernehmen, wohl aber die besuchte Kita oder Schule informieren.
Wie werden Windpocken behandelt?
Bei gesunden Kindern heilt die Erkrankung meistens von selbst aus. Die Behandlung konzentriert sich darauf, den Juckreiz zu lindern, Fieber und Schmerzen zu behandeln und bakterielle Entzündungen der Haut zu verhindern.
Gegen den Juckreiz können ärztlich oder in der Apotheke empfohlene Lotionen, Gele oder andere Präparate helfen. Verwendet nicht wahllos verschiedene Cremes oder Hausmittel auf den offenen Bläschen. Einige Mittel reizen die Haut zusätzlich – oder sind für kleine Kinder nicht geeignet.
Das hilft der gereizten Haut
- Schneidet die Fingernägel kurz und haltet sie sauber.
- Bei kleinen Kindern können nachts leichte Baumwollhandschuhe helfen.
- Wählt weite, glatte und möglichst luftige Kleidung.
- Vermeidet starke Wärme und Schwitzen, da beides den Juckreiz verstärken kann.
- Kurzes Duschen ist meist angenehmer als langes Baden.
- Tupft die Haut anschließend vorsichtig trocken, statt sie abzurubbeln.
- Achtet darauf, dass euer Kind ausreichend trinkt.
Vorsicht bei Fieber- und Schmerzmitteln
Nicht jedes Kind mit leichtem Fieber benötigt sofort ein Medikament. Entscheidend ist vor allem, wie es ihm insgesamt geht. Ausführliche Hinweise findet ihr in unserem Ratgeber über Fieber bei Babys und Kindern.
Bei Windpocken gibt es jedoch eine wichtige Besonderheit: Das Bundesgesundheitsportal stuft Ibuprofen für Kinder mit Windpocken als ungeeignet ein.
Acetylsalicylsäure, kurz ASS, darf Kindern und Jugendlichen nur auf ausdrückliche ärztliche Anweisung gegeben werden. Der Wirkstoff kann in Verbindung mit Virusinfektionen das seltene, aber gefährliche Reye-Syndrom auslösen – eine schwere Erkrankung, bei der vor allem Gehirn und Leber geschädigt werden können.
Paracetamol kann grundsätzlich zur Linderung von Fieber und Schmerzen eingesetzt werden. Dosierung und Darreichungsform müssen jedoch zum Alter, Gewicht und Gesundheitszustand des Kindes passen. Fragt bei Unsicherheit immer in der Kinderarztpraxis oder Apotheke nach. Hinweise zur Behandlung und zu den Medikamenten findet ihr auch auf gesund.bund.de.
Bei schweren Verläufen oder einem erhöhten Komplikationsrisiko, können Ärztinnen und Ärzte virushemmende Medikamente verordnen. Antibiotika wirken nicht gegen das Windpockenvirus. Sie kommen nur infrage, wenn sich zusätzlich eine bakterielle Infektion entwickelt.
Wann sollte ein Kind ärztlich untersucht werden?
Ein Verdacht auf Windpocken sollte telefonisch mit der Kinderarztpraxis besprochen werden. Besonders schnell ist ärztlicher Rat wichtig, wenn:
- das Kind noch ein sehr junger Säugling ist
- seine Immunabwehr geschwächt ist
- es Medikamente einnimmt, die das Immunsystem unterdrücken
- es schwer krank oder ungewöhnlich teilnahmslos wirkt
- es kaum trinkt oder deutlich weniger Urin ausscheidet
- das Fieber sehr hoch ist, länger anhält oder nach einer Besserung erneut steigt
- Bläschen stark gerötet, heiß, geschwollen oder eitrig werden
- der Ausschlag die Augen betrifft
- starke Kopfschmerzen, Nackensteife oder Gleichgewichtsstörungen auftreten
- das Kind auffällig schnell oder angestrengt atmet
Außerhalb der Sprechzeiten könnt ihr euch an den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116117 wenden. Bei schwerer Atemnot, Krampfanfällen, Bewusstlosigkeit oder wenn das Kind nicht mehr richtig ansprechbar ist, solltet ihr sofort die 112 wählen.
Welche Komplikationen können auftreten?
Bei gesunden Kindern verlaufen Windpocken meistens ohne schwere Komplikationen. Harmlos sind sie deshalb trotzdem nicht in jedem Fall.
Durch aufgekratzte Bläschen können Bakterien in die Haut eindringen. Die betroffenen Stellen röten sich, schwellen an, schmerzen oder beginnen zu eitern. Solche zusätzlichen Hautinfektionen gehören zu den häufigeren Komplikationen.
Seltener können eine Lungenentzündung sowie Entzündungen des Gehirns, der Hirnhäute oder des Kleinhirns auftreten. Hinweise darauf können Atemprobleme, starke Kopfschmerzen, Benommenheit oder deutliche Gleichgewichtsstörungen sein.
Ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe haben insbesondere:
- Neugeborene
- Jugendliche und Erwachsene
- Schwangere ohne ausreichenden Immunschutz
- Menschen mit geschwächter Immunabwehr
- Menschen, die bestimmte immunschwächende Medikamente einnehmen
Warum sind Windpocken in der Schwangerschaft gefährlich?
Die meisten Schwangeren sind durch eine frühere Erkrankung oder Impfung geschützt. Fehlt dieser Schutz, kann eine erstmalige Windpocken-Infektion jedoch für die Frau, das ungeborene Kind – und rund um die Geburt auch für das Neugeborene gefährlich werden.
In den ersten sechs Schwangerschaftsmonaten kann das Virus in seltenen Fällen auf das ungeborene Kind übergehen und schwere Schäden verursachen. Besonders gefährlich ist eine Erkrankung der Mutter kurz vor oder nach der Geburt.
Hatte eine Schwangere Kontakt zu einem Kind mit Windpocken und ist ihr eigener Schutz unklar, sollte sie unverzüglich ihre Frauenarztpraxis anrufen. Sie sollte nicht erst abwarten, ob sich Beschwerden entwickeln. Durch einen Bluttest lässt sich der Immunstatus prüfen. Unter bestimmten Voraussetzungen ist nach dem Kontakt eine passive Immunisierung mit Antikörpern möglich.
Während der Schwangerschaft darf die Windpocken-Impfung nicht nachgeholt werden, da es sich um einen Lebendimpfstoff handelt. Frauen mit Kinderwunsch können ihren Impfstatus bereits vor einer Schwangerschaft kontrollieren und fehlende Impfungen rechtzeitig nachholen.
Ausführliche Informationen bietet das wissenschaftlich geprüfte Portal familienplanung.de.
Für Schwangere, die beruflich in einer Kita oder einer anderen Einrichtung mit engem Kinderkontakt arbeiten, kann außerdem eine Gefährdungsbeurteilung notwendig sein. Was dabei gilt, erklären wir in unserem Beitrag über das Beschäftigungsverbot in der Schwangerschaft.
Wie schützt die Impfung vor Windpocken?
Die Ständige Impfkommission empfiehlt für Kinder zwei Impfungen gegen Windpocken. Nach dem aktuellen STIKO-Impfkalender 2026 werden sie im Alter von 11 und 15 Monaten gegeben.
Fehlende Impfungen sollten bei ungeimpften oder nur einmal geimpften Kindern und Jugendlichen nachgeholt werden. Für bestimmte Erwachsene ohne ausreichenden Schutz gibt es ebenfalls Impfempfehlungen – beispielsweise für Frauen mit Kinderwunsch und für Menschen mit bestimmten gesundheitlichen oder beruflichen Risiken.
Auch vollständig geimpfte Menschen können in seltenen Fällen Windpocken bekommen. Solche sogenannten Impfdurchbrüche verlaufen allerdings meistens milder und verursachen weniger Bläschen.
Nach einem Kontakt mit Windpocken kann unter bestimmten Voraussetzungen noch kurzfristig geimpft werden. Dadurch lässt sich die Erkrankung möglicherweise verhindern oder zumindest abschwächen. Da dabei der Zeitpunkt wichtig ist, sollten ungeschützte Kontaktpersonen möglichst schnell ärztlichen Rat einholen.
Verwendete Quellen
- Robert Koch-Institut: Windpocken und Gürtelrose
- Robert Koch-Institut: STIKO-Empfehlungen 2026
- Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit: Windpocken und Gürtelrose
- Bundesgesundheitsministerium: Windpocken
- Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit: Windpocken in der Schwangerschaft
- Infektionsschutzgesetz: § 34 Gemeinschaftseinrichtungen
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