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Von CBD bis Seitenlage: Tipps für guten Schlaf in der Schwangerschaft

von Jacqueline Esser
Schlafprobleme in der Schwangerschaft

Werdende Mütter merken schnell: Der Nachwuchs kann ihnen den Schlaf rauben, bevor er überhaupt auf der Welt ist. Von Hausmitteln wie CBD über akrobatische Schlafpositionen und aufwendige Einschlafrituale probieren sie alles aus, um nachts zur Ruhe zu kommen. Denn erholsamer Schlaf ist jetzt nicht nur für sie selbst, sondern auch für das Baby besonders wichtig. Welche Tricks helfen beim Einschlafen in der Schwangerschaft am besten?

Die richtige Schlafposition

Bauchschläferinnen müssen sich schon früh in der Schwangerschaft umgewöhnen. Und spätestens im letzten Trimester wird auch das Schlafen auf dem Rücken schwierig. Es wird nicht nur zunehmend unbequem, vielen Schwangeren wird davon sogar übel, denn das Baby drückt dabei auf eine ganze Reihe innerer Organe. Im schlimmsten Fall wird sogar die Rückenvene vom Gewicht des Babys eingequetscht, was zu einer ganzen Reihe von Problemen führen kann. In der Schwangerschaft werden die meisten Frauen also mehr oder weniger freiwillig zu Seitenschläferinnen. Die Umgewöhnung fällt umso leichter, je früher sie stattfindet. Am besten für das Baby ist es übrigens, wenn die Mama auf der linken Seite schläft. So gelangen Sauerstoff und Nährstoffe am besten in die Gebärmutter.

Kissen, Kissen und noch mehr Kissen

Nur mit der Seitenlage ist es aber in den meisten Fällen noch nicht getan. Es müssen zusätzliche Kissen her – eines wird zwischen die Beine geklemmt, ein anderes stützt den Babybauch ab. Wer nicht so viele Kissen im Schlafzimmer herumliegen hat, kann sich auch einfach frühzeitig ein Stillkissen anschaffen. Denn aufgrund seiner länglichen Form eignet es sich perfekt, um den Körper an den richtigen Stellen abzustützen.

Schlafen mit dem Stillkissen
Bild: © Pixel-Shot / Adobe Stock

Abends weniger Trinken

Wenn das Baby auf die Blase drückt, muss die zukünftige Mama oft gleich mehrmals in der Nacht auf das Klo gehen. Egal wie bequem sie dann im Bett liegt – eine erholsame Nachtruhe ist so nur schwer möglich. Andererseits haben Schwangere natürlich einen erhöhten Wasserbedarf und trinken daher gerne etwas mehr. In den Stunden bevor sie zu Bett gehen sollten sie das aber vermeiden, zumindest wenn sie keinen Durst verspüren. So lässt sich die Zahl der nächtlichen Toilettengänge immerhin ein wenig reduzieren.

CBD-Kapseln

Von Einschlafhilfen lassen viele Schwangere vorsichtshalber die Finger. Denn auch wenn sie schnelle Linderung versprechen, weiß man nie, wie sie sich auf die Entwicklung des Babys auswirken. Eine Ausnahme machen manche Mütter bei CBD-Öl, das entspannend und schlaffördernd wirkt. Es ist zum Beispiel in Kapselform oder als Kombinationspräparat mit Vitamin D verfügbar und wird häufig in der Naturheilkunde verwendet.

Ob die Einnahme von CBD während der Schwangerschaft sicher ist, sollte aber zunächst mit einem Arzt abgeklärt werden.

Handy weg!

Diesen Tipp haben sicherlich die meisten schon einmal gehört und trotzdem wird er nur selten beherzigt. Smartphone-Displays können mit ihrem hohen Blaulicht-Anteil die innere Uhr aus dem Gleichgewicht bringen und so das Einschlafen erschweren. Das gleiche gilt auch für Computerdisplays und den Fernseher. Am besten ist es, ein bis zwei Stunden vor dem Einschlafen ganz darauf zu verzichten. Wer sich dabei langweilt, muss sich eben mit einem guten alten Buch die Zeit vertreiben.

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