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Rosenkohl mit Cremefine: Cremige Beilage in Senfsauce

Rosenkohl mit Cremefine: Cremige Beilage in Senfsauce

Rosenkohl mit Cremefine ist eine einfache Idee für alle, die das Wintergemüse gerne cremig mögen. Die kleinen Röschen werden kurz gegart und anschließend in eine Sauce mit Cremefine, Senf und Muskat gehoben. Mit rund 30 Minuten Zubereitungszeit passt die Beilage auch an einem normalen Familienabend auf den Tisch.

Dazu schmecken Salzkartoffeln, Kartoffelpüree oder Reis. Wenn Ihr ein herzhaftes Essen zusammenstellen möchtet, könnt Ihr den Rosenkohl auch zu unserem Gulaschtopf mit Semmelknödeln servieren. Das Rezept unten ergibt vier Beilagenportionen; als größere Gemüseportion reicht die Menge für zwei Personen.

Das Rezept für Rosenkohl in Cremefine-Senfsauce

Ihr braucht einen Topf für den Rosenkohl und eine große Pfanne für die Sauce. Während die Röschen garen, könnt Ihr bereits Zwiebel und Knoblauch vorbereiten.

Rosenkohl in cremiger Cremefine-Senfsauce in einer schweren Gusseisenpfanne

Rosenkohl in cremiger Cremefine-Senfsauce

Zarter Rosenkohl trifft auf eine cremige Sauce mit Cremefine, Senf und einer Prise Muskat. Die einfache Gemüsebeilage ist in etwa 30 Minuten fertig und passt zu Kartoffeln, Reis oder einem herzhaften Familienessen.
Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 20 Minuten
Gesamtzeit 30 Minuten
Gericht Beilage
Küche Deutsch
Portionen 4 Portionen
Kalorien 176.18 kcal

Utensilien

  • 1 Küchenmesser
  • 1 Kochtopf etwa 2–3 Liter
  • 1 Küchensieb
  • 1 Pfanne groß, etwa 24–28 cm Durchmesser
  • 1 Kochlöffel
  • 1 Messbecher
  • 1 Esslöffel zum Abmessen
  • 1 Teelöffel zum Abmessen
  • 1 Schale klein, nur bei Verwendung der Speisestärke
  • 1 Muskatreibe falls ganze Muskatnuss verwendet wird

Zutaten
  

  • 500 g Rosenkohl frisch, geputztes Gewicht
  • 1 TL Salz nur für das Kochwasser
  • 1 Zwiebel mittelgroß, etwa 80 g ohne Schale
  • 1 Knoblauchzehe etwa 3 g ohne Schale
  • 1 EL Rapsöl zum Anschwitzen
  • 60 ml Gemüsebrühe fertig zubereitet
  • 200 ml Rama Cremefine zum Kochen 15 % Fett
  • 1 TL Senf gehäuft, mittelscharf, etwa 10 g
  • ¼ TL Salz für die Sauce, nach Geschmack weniger
  • 1 Prise Pfeffer schwarz, frisch gemahlen
  • 1 Prise Muskatnuss frisch gerieben
  • 1 TL Speisestärke optional, gestrichen, etwa 3 g
  • 1 EL Wasser kalt, zum Anrühren der optionalen Stärke

Anleitungen
 

  • Die äußeren welken Blätter entfernen und die Strunkenden knapp abschneiden. Den Rosenkohl waschen und 500 g geputzte Röschen abwiegen. Große Röschen halbieren, kleine ganz lassen und ihren Strunk flach einschneiden. Währenddessen Wasser zum Kochen bringen.
    500 g Rosenkohl
  • Das Kochwasser mit 1 TL Salz würzen. Den Rosenkohl hineingeben und bei leichtem Köcheln etwa 8–10 Minuten garen. Mit einem Messer prüfen: Die Röschen sollen sich einstechen lassen, aber noch etwas Biss haben. Je nach Größe kann die Garzeit abweichen.
    1 TL Salz
  • Während der Rosenkohl kocht, Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Das Öl bei mittlerer Hitze erwärmen. Die Zwiebel etwa 3–4 Minuten glasig anschwitzen. Den Knoblauch zufügen und etwa 30 Sekunden mitgaren.
    1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 1 EL Rapsöl
  • Die Gemüsebrühe zugießen. Cremefine und Senf einrühren und bei niedriger bis mittlerer Hitze etwa 3–5 Minuten sanft köcheln lassen. Dabei gelegentlich umrühren, bis die Sauce cremig ist.
    60 ml Gemüsebrühe, 200 ml Rama Cremefine zum Kochen, 1 TL Senf
  • Ist die Sauce zu dünn, die Speisestärke mit dem kalten Wasser glatt rühren. In die leicht köchelnde Sauce geben und etwa 1 Minute unter Rühren köcheln lassen. Diesen Schritt weglassen, wenn die Konsistenz bereits passt. Ist die Sauce zu dick, stattdessen esslöffelweise Wasser einrühren.
    1 TL Speisestärke, 1 EL Wasser
  • Den gegarten Rosenkohl abgießen, gut abtropfen lassen und vorsichtig unter die Sauce heben. Etwa 2 Minuten gemeinsam erwärmen. Mit dem Salz für die Sauce, Pfeffer und Muskat abschmecken und warm servieren.
    1/4 TL Salz, 1 Prise Pfeffer, 1 Prise Muskatnuss

Notizen

Die Menge ergibt vier Beilagenportionen oder zwei größere Gemüseportionen mit separat zubereiteten Kartoffeln oder Reis. Die Zeiten sind Richtwerte; Zwiebel und Sauce werden während der Garzeit des Rosenkohls vorbereitet.
Bei Bedarf kann die Sauce mit 1 gestrichenen TL Stärke, angerührt in 1 EL kaltem Wasser, gebunden werden. Ist sie zu dick, etwas Wasser einrühren.
Enthält Milch und Senf. Bei Gemüsebrühe auf weitere Allergene achten, insbesondere Sellerie. Für einen milderen Geschmack milden Senf verwenden.
Reste zügig abkühlen, abgedeckt bei höchstens 7 °C, besser unter 5 °C, kühlen und innerhalb von zwei bis drei Tagen verbrauchen. Beim Wiedererwärmen an allen Stellen mindestens 70 °C für zwei Minuten erreichen. Beim Einfrieren kann sich die Konsistenz der Cremefine-Sauce verändern.
Die Nährwerte sind geschätzte Werte pro Beilagenportion auf Basis allgemeiner Zutaten-Datensätze und der Herstellerangaben für Rama Cremefine zum Kochen mit 15 % Fett. Optionale Speisestärke, ihr Anrührwasser und das abgegossene Kochwasser sind nicht eingerechnet. Je nach Brühe, Produktrezeptur und tatsächlich verwendeter Salzmenge können die Werte abweichen. Nicht deklarierte Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe der Cremefine sind nicht als Nullwerte angesetzt; entsprechende Gesamtsummen werden nicht ausgewiesen.

Nährwerte pro Portion (Tagesnährwerte)

Kalorien: 176.18kcal (9%)Kohlenhydrate: 15.64g (5%)Protein: 5.6g (11%)Fett: 11.49g (18%)Gesättigte Fettsäuren: 2.85g (18%)Natrium: 284.63mg (12%)Zucker: 5.02g (6%)
Zuordnungen Familienküche, Herbst

So bleiben Rosenkohl und Sauce schön in Form

Gart den Rosenkohl nur so lange, bis er sich gut einstechen lässt und noch etwas Biss hat.

Entfernt beim Putzen die welken Außenblätter und schneidet die Strunkenden knapp ab. Große Röschen könnt Ihr halbieren, damit sie ungefähr gleichzeitig mit den kleineren gar werden. Lasst den Rosenkohl nach dem Abgießen gut abtropfen: Zu viel Kochwasser würde die Sauce unnötig verdünnen.

Schwitzt die Zwiebel bei mittlerer Hitze glasig an und gebt den Knoblauch erst zuletzt dazu. Er braucht nur einen kurzen Moment, bevor Ihr mit der Brühe ablöscht. Rührt Cremefine und Senf ein und lasst die Sauce bei niedriger bis mittlerer Hitze etwa 3–5 Minuten sanft köcheln. Hebt den Rosenkohl vorsichtig unter, statt kräftig zu rühren.

Die Konsistenz entscheidet: Die Sauce wird mit 200 ml Cremefine zum Kochen und 60 ml Brühe zubereitet. Sollte sie Euch nach kurzem Köcheln noch zu dünn sein, rührt die optionale Speisestärke mit kaltem Wasser an und bindet die Sauce damit. Ist die Sauce dagegen zu dick, hilft ein kleiner Schluck Wasser.

Mild würzen und gemeinsam vorbereiten

Mit mildem oder mittelscharfem Senf könnt Ihr die Sauce an den Geschmack Eurer Familie anpassen.

Wenn Kinder den Senfgeschmack erst kennenlernen, startet mit einer kleineren Menge und schmeckt anschließend nach. Auch Salz lieber erst am Ende ergänzen, denn die Gemüsebrühe bringt bereits Würze mit. Für eine schnelle Variante eignet sich ungewürzter TK-Rosenkohl; richtet Euch dann beim Garen nach den Angaben auf der Packung.

Beim Vorbereiten können Kinder zum Beispiel den Rosenkohl waschen oder Zutaten abmessen. Messer, kochendes Wasser und die heiße Pfanne übernehmen Erwachsene beziehungsweise begleiten ältere Kinder passend zu deren Fähigkeiten. Weitere Anregungen findet Ihr in unserem Beitrag Kochen mit Kindern: Was geht ab wann?.

Reste aufbewahren und wieder aufwärmen

Der Rosenkohl schmeckt frisch am besten. Übrig gebliebene Portionen könnt Ihr gut gekühlt für die nächsten zwei bis drei Tage aufbewahren.

Lasst Reste zügig in einem flachen Behälter abkühlen und stellt sie abgedeckt in den Kühlschrank. Dieser sollte höchstens 7 °C, besser unter 5 °C, haben. Beim Aufwärmen muss das Gericht an allen Stellen mindestens zwei Minuten lang 70 °C erreichen. Erwärmt es unter vorsichtigem Rühren und gebt bei Bedarf etwas Wasser dazu, damit die Sauce wieder geschmeidig wird.

Auch Einfrieren ist möglich, allerdings können die Röschen weicher werden und die Cremefine-Sauce sich nach dem Auftauen etwas trennen. Lasst die Portion im Kühlschrank auftauen und erhitzt sie anschließend gründlich. Wenn Euch die cremige Konsistenz besonders wichtig ist, bereitet das Gericht lieber frisch zu.


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