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Einfach und lecker

Kürbis-Kartoffel-Auflauf: Cremiges Herbstessen für die Familie

Kürbis-Kartoffel-Auflauf: Cremiges Herbstessen für die Familie

Goldene Käsekruste, cremige Sauce und darunter Kürbis und Kartoffeln: Dieser Kürbis-Kartoffel-Auflauf macht schon beim Blick in den Ofen Lust aufs Essen. Die Schinkenwürfel bringen eine herzhafte Note mit, der Kürbis eine leichte Süße. Ein gemütliches Herbstessen für euren Familientisch – mit überschaubarem Aufwand und Zutaten, die ihr im Supermarkt bekommt.

Kürbis-Kartoffel-Auflauf mit Schinken, Lauchzwiebeln und goldener Käsekruste in einer hellen Auflaufform

Kürbis-Kartoffel-Auflauf mit Käsekruste

Wenn es draußen herbstlich wird, kommt dieser cremige Auflauf gerade recht: Kürbis und Kartoffeln treffen auf Schinken, Lauchzwiebeln und eine goldene Käsekruste.
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 25 Minuten
Gesamtzeit 40 Minuten
Gericht Hauptgericht
Küche Deutsch
Portionen 4 Portionen
Kalorien 475.68 kcal

Utensilien

Zutaten
  

  • 500 g Kürbis entkernt
  • 500 g Kartoffeln
  • 75 g Schinkenwürfel
  • 2 Lauchzwiebeln
  • 150 g Käse gerieben
  • 1 Knoblauchzehe
  • 200 g Crème fraîche
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • 1 EL Olivenöl

Anleitungen
 

  • Kürbis abwaschen, Kartoffeln schälen und beides in Scheiben teilen. In kochendem Wasser 5 Minuten vorgaren, anschließend abgießen.
    500 g Kürbis, 500 g Kartoffeln
  • Die gewaschenen Lauchzwiebeln in Ringe schneiden. Mit dem Schinken im Olivenöl anbraten.
    75 g Schinkenwürfel, 2 Lauchzwiebeln, 1 EL Olivenöl
  • Crème fraîche und Brühe glatt rühren. Den Knoblauch hineinpressen und die Mischung aus der Pfanne dazugeben.
    200 g Crème fraîche, 150 ml Gemüsebrühe, 1 Knoblauchzehe
  • Kartoffeln und Kürbis lagenweise in eine Auflaufform geben. Sauce darauf verteilen, mit Käse bedecken und bei 200 °C Ober-/Unterhitze 20 Minuten backen.
    150 g Käse

Notizen

Garzeit: 5 Minuten Vorkochen plus 20 Minuten im Ofen. Gesamtzeit: etwa 40 Minuten.
Die Nährwerte sind Näherungswerte pro Portion. Berechnet mit Hokkaido, Gouda und Crème fraîche mit 30 % Fett. Je nach verwendeten Produkten können die Werte abweichen.

Nährwerte pro Portion (Tagesnährwerte)

Kalorien: 475.68kcal (24%)Kohlenhydrate: 36.26g (12%)Protein: 18g (36%)Fett: 29.73g (46%)Gesättigte Fettsäuren: 16.6g (104%)Natrium: 722.2mg (31%)Ballaststoffe: 4.79g (20%)Zucker: 6.71g (7%)
Zuordnungen Familienküche, Herbst, Kürbis

Was macht Kürbis so besonders?

Kürbis bringt Farbe, einen milden Geschmack und wertvolle Nährstoffe auf den Teller. Gerade Hokkaido passt mit seinem leicht nussigen Aroma gut zu herzhaften Ofengerichten.

Seine orange Farbe verdankt er unter anderem Beta-Carotin. Daraus kann der Körper Vitamin A bilden, das beispielsweise für die Sehkraft wichtig ist. Dazu kommen Ballaststoffe, die die Verdauung unterstützen, sowie kleinere Mengen an Mineralstoffen wie Kalium und Magnesium. Kürbis ist also eine gute Ergänzung einer abwechslungsreichen Ernährung.

Das Gemüse selbst ist wasserreich und vergleichsweise energiearm. Unser Auflauf wird durch Kartoffeln, Käse und Crème fraîche zu einer gehaltvollen Mahlzeit. Gesund essen bedeutet schließlich auch, unterschiedliche Lebensmittel miteinander zu kombinieren – und ein Gericht zu finden, das euch schmeckt.

Welcher Kürbis eignet sich für den Auflauf?

Hokkaido ist für dieses Rezept besonders praktisch: Seine Schale wird beim Garen weich und kann mitgegessen werden.

Wascht ihn gründlich, entfernt Kerne und das faserige Innere und wiegt anschließend die benötigten 500 Gramm ab. Im Herbst findet ihr reichlich Kürbis aus deutschem Anbau. Wer regional einkaufen möchte, kann beim Einkauf auf die Herkunft achten.

Wichtig beim Kürbis: Verwendet Speisekürbis, keinen Zierkürbis. Probiert vor der Zubereitung ein winziges rohes Stück. Schmeckt es bitter, spuckt es aus und entsorgt den gesamten Kürbis. Die giftigen Bitterstoffe werden durch Kochen oder Backen nicht zerstört.

So werden Kartoffeln und Kürbis gleichmäßig gar

Ähnlich dünne Scheiben und das kurze Vorkochen helfen dabei, dass der Auflauf gleichmäßig weich wird.

Schneidet die Kartoffeln und den Kürbis möglichst gleichmäßig. Sehr dicke Stücke brauchen länger als dünne, auch wenn sie zusammen in der Form liegen. Lasst das vorgekochte Gemüse gut abtropfen, damit nicht zusätzlich Wasser in die Sauce gelangt.

Prüft am Ende der angegebenen Backzeit mit einer Gabel, ob die Kartoffeln weich sind. Falls noch feste Stellen bleiben, braucht der Auflauf etwas länger. Wird die Käsekruste dabei schon dunkel, deckt die Form locker ab.

Kinder können unter Aufsicht die kalte Sauce verrühren oder beim Verteilen des Käses helfen. Das Zerteilen des harten Kürbisses und den Umgang mit heißem Gemüse übernehmt ihr als Erwachsene. Weitere Anregungen für eine kindgerechte Küche und gemeinsames Kochen findet ihr bei uns im Magazin.

Variationen für euren Familientisch

Die Rezeptkarte zeigt die Grundversion. Wenn ihr Abwechslung möchtet, könnt ihr einzelne Zutaten bewusst austauschen oder ergänzen.

  • Ohne Fleisch: Lasst die Schinkenwürfel weg. Für eine vegetarische Version verwendet ihr Gemüsebrühe und einen Käse ohne tierisches Lab. Die Sauce und die übrigen Mengen bleiben gleich.
  • Milder oder würziger: Ein junger Gouda hält sich geschmacklich eher zurück, Emmentaler bringt mehr Würze mit. Verwendet weiterhin insgesamt 150 Gramm geriebenen Käse.
  • Mit Kräutern: Ein halber Teelöffel getrockneter Thymian in der Sauce gibt dem Auflauf eine zusätzliche Kräuternote. Startet mit wenig, wenn eure Kinder kräftige Aromen noch nicht mögen.
  • Mit Butternut: Ihr könnt die 500 Gramm Kürbis auch durch geschältes, entkerntes Butternut-Fruchtfleisch ersetzen. Der Geschmack und die Konsistenz verändern sich etwas; prüft deshalb besonders sorgfältig, ob das Gemüse weich ist.

Wenn gerade Nudeln höher im Kurs stehen, sind unsere Nudeln mit cremiger Gemüsesoße eine weitere Idee für den Familienalltag.

Schön anrichten: Was passt dazu?

Der Auflauf kann als Hauptgericht für sich stehen. Etwas Frisches dazu sorgt für einen schönen Gegensatz zur cremigen Sauce.

Lasst die Form vor dem Portionieren kurz stehen, damit sich der Auflauf leichter auf die Teller heben lässt. Legt ein paar der orangefarbenen Kürbisscheiben nach oben und verteilt etwas Sauce darum. Eine aufwendige Garnitur braucht es nicht – die goldene Kruste und die Farben des Gemüses machen schon viel her.

Dazu passt ein frisch gewaschener Blattsalat mit einem einfachen Dressing aus Öl und etwas Zitronensaft. Auch Gurkensticks oder ein kleiner Möhrensalat sind eine gute Ergänzung. Für Kinder, die Salat lieber getrennt essen, könnt ihr die frischen Beilagen in einer kleinen Schale daneben anbieten.

Reste aufbewahren: So bleibt der Auflauf gut

Gebt übrig gebliebenen Auflauf zügig in den Kühlschrank, statt die große Form lange auf dem Tisch stehen zu lassen.

Teilt Reste zum schnellen Abkühlen in kleine, flache Behälter auf und bewahrt sie abgedeckt auf. Der Kühlschrank sollte höchstens 7 °C, besser 5 °C haben. Bei sorgfältiger Kühlung und hygienischer Zubereitung verbraucht ihr die Reste innerhalb von zwei bis drei Tagen. Das ist eine Orientierung, keine Haltbarkeitsgarantie.

Für Kinder unter fünf Jahren und andere besonders empfindliche Personen sind frisch zubereitete Mahlzeiten die bessere Wahl als mehrere Tage gelagerte Vorräte.

Kann man den Kürbis-Kartoffel-Auflauf wieder aufwärmen?

Ja. Schinken, Käse und Crème fraîche schließen das Wiedererwärmen nicht grundsätzlich aus. Entscheidend sind die richtige Kühlung und gründliches Erhitzen.

Erwärmt nur die Portion, die ihr essen möchtet: im Ofen oder portionsweise in der Mikrowelle. Der Auflauf muss überall, auch in der Mitte, mindestens 70 °C für zwei Minuten erreichen. Ein Küchenthermometer hilft beim Prüfen. Erwärmt Mikrowellenportionen gleichmäßig und prüft mehrere Stellen.

Lange ungekühlt gelagerte Reste lassen sich durch Aufwärmen nicht zuverlässig retten. Auch unauffälliger Geruch ist kein sicherer Nachweis dafür, dass sie noch genießbar sind.

Einfrieren – möglich, aber mit Abstrichen

Gegarte Reste lassen sich portionsweise einfrieren. Frisch aus dem Ofen ist die Konsistenz dieses Auflaufs allerdings am schönsten.

Crème fraîche kann nach dem Auftauen körniger werden; die Sauce ist dann möglicherweise weniger glatt. Wer Reste einfrieren möchte, lässt sie zügig abkühlen, verpackt sie in geeignete Gefrierbehälter und notiert das Datum. Zum Auftauen stellt ihr die Portion in den Kühlschrank und erhitzt sie anschließend vollständig.

Und wohin mit dem übrigen Kürbis?

Ein angeschnittener Kürbis muss nicht am selben Tag vollständig verarbeitet werden.

Verpackt das übrige Fruchtfleisch luftdicht und legt es für wenige Tage ins Gemüsefach des Kühlschranks. Alternativ könnt ihr es in Stücke schneiden und einfrieren. Daraus lassen sich später eine Suppe, eine Gemüsesauce oder ein weiteres Ofengericht zubereiten.


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