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Erkältung bei Babys und Kindern: Symptome und was wirklich hilft

Erkältung bei Babys und Kindern: Symptome und was wirklich hilft

Eine laufende Nase, Husten und unruhige Nächte, gehören mit kleinen Kindern schon auch irgendwie fest zur kalten Jahreszeit dazu. Besonders anstrengend wird eine Erkältung, wenn ein Baby wegen der verstopften Nase kaum trinken oder schlafen kann.

Meistens steckt eine harmlose Infektion der oberen Atemwege dahinter. Sie heilt von selbst wieder aus. Dennoch sollten Eltern wissen, wie sie die Beschwerden sicher lindern können und welche Warnzeichen ärztlich abgeklärt werden müssen.

Erkältung bei Kindern auf einen Blick

  • Eine Erkältung wird durch Viren verursacht.
  • Erkältung und grippaler Infekt bedeuten dasselbe.
  • Schnupfen, Husten und Halsschmerzen sind typische Symptome.
  • Kinder haben häufig sechs bis acht Erkältungen im Jahr.
  • Meistens dauert die Erkrankung ein bis zwei Wochen.
  • Husten kann noch bis zu drei Wochen anhalten.
  • Antibiotika wirken nicht gegen Erkältungsviren.
  • Atemprobleme, Trinkverweigerung oder eine schnelle Verschlechterung sind Warnzeichen.
  • Babys unter drei Monaten müssen ab 38 Grad Körpertemperatur ärztlich untersucht werden.

Was ist eine Erkältung?

Eine Erkältung ist eine Infektion der oberen Atemwege. Betroffen sind vor allem die Schleimhäute in Nase, Rachen und Hals.

Auslöser sind verschiedene Viren. Weil es sehr viele mögliche Erkältungsviren gibt, kann ein Kind innerhalb kurzer Zeit mehrmals erkranken. Eine überstandene Erkältung schützt nur vor wenigen der möglichen Erreger.

Der medizinische Ausdruck „grippaler Infekt“ bezeichnet ebenfalls eine Erkältung. Mit einer echten Grippe hat diese Erkrankung allerdings nichts zu tun.

Warum sind Kinder so häufig erkältet?

Kinder in der Kita, Schule oder im Hort, haben nicht selten sechs bis acht Erkältungen pro Jahr. Bei jüngeren Kindern können es zeitweise auch mehr sein.

Das bedeutet nicht automatisch, dass mit ihrem Immunsystem etwas nicht stimmt. Kinder treffen ständig auf Viren, mit denen ihr Körper noch keine Erfahrung gesammelt hat. Gleichzeitig verbringen sie viel Zeit in engem Kontakt mit anderen Kindern.

Spielzeug wird gemeinsam angefasst, Trinkflaschen werden verwechselt und beim Husten oder Niesen ist die Armbeuge schnell vergessen. Dadurch können sich Atemwegsviren leicht verbreiten.

Wie werden Erkältungsviren übertragen?

Erkältungsviren gelangen beim Husten, Niesen, Sprechen und Atmen in die Umgebung. Andere Menschen können die virushaltigen Tröpfchen und kleineren Schwebeteilchen einatmen.

Eine Übertragung ist außerdem über Hände und gemeinsam benutzte Gegenstände möglich. Fasst sich das Kind anschließend an Mund, Nase oder Augen, können die Viren an die Schleimhäute gelangen.

Da viele verschiedene Viren eine Erkältung auslösen können, gibt es keine einheitliche Inkubationszeit. Häufig beginnen die Beschwerden wenige Tage nach der Ansteckung.

Welche Symptome hat eine Erkältung bei Kindern?

Eine Erkältung entwickelt sich meistens allmählich. Häufig beginnt sie mit einem kratzenden Hals, häufigem Niesen oder einer laufenden Nase.

Typische Beschwerden sind:

  • eine laufende oder verstopfte Nase
  • häufiges Niesen
  • Husten
  • Halsschmerzen
  • Heiserkeit
  • Müdigkeit
  • verminderter Appetit
  • Kopf- oder Gliederschmerzen
  • eine erhöhte Körpertemperatur
  • leichtes bis mäßiges Fieber
  • ein allgemeines Krankheitsgefühl

Nicht jedes Kind entwickelt alle Beschwerden. Manche Kinder sind trotz Schnupfen noch erstaunlich munter. Andere benötigen mehrere Tage viel Ruhe und Nähe.

Wie zeigt sich eine Erkältung bei einem Baby?

Bei Babys fällt eine Erkältung häufig zuerst durch unruhiges Trinken und schlechteren Schlaf auf. In den ersten Lebensmonaten atmen sie bevorzugt durch die Nase. Eine geschwollene Nasenschleimhaut kann ihnen deshalb besonders zu schaffen machen.

Mögliche Anzeichen sind:

  • hörbares oder erschwertes Atmen durch die Nase
  • häufiges Unterbrechen beim Stillen oder Trinken
  • kleinere Trinkmengen
  • häufiges Aufwachen
  • Unruhe oder vermehrtes Weinen
  • Husten
  • Fieber
  • ungewöhnliche Müdigkeit

Ein erkältetes Baby sollte gut beobachtet werden. Entscheidend ist nicht nur die Temperatur. Achtet auch darauf, wie es atmet, trinkt und auf euch reagiert.

Erkältung, grippaler Infekt oder Grippe?

Eine Erkältung und ein grippaler Infekt sind zwei Bezeichnungen für dieselbe Erkrankung. Eine Grippe wird dagegen durch Influenzaviren ausgelöst.

Eine Erkältung beginnt meistens schleichend und betrifft vor allem Nase und Hals. Eine Grippe beginnt häufig plötzlich. Sie kann hohes Fieber, starke Kopf- und Gliederschmerzen sowie ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl verursachen.

Eine genaue Gegenüberstellung findet ihr in unserem Beitrag Grippe, Erkältung oder grippaler Infekt: Was hat mein Kind?.

Wie lange dauert eine Erkältung?

Die meisten Erkältungen klingen innerhalb von ein bis zwei Wochen ab. Häufig bessern sich Halsschmerzen und Schnupfen zuerst.

Husten kann länger bestehen bleiben. Auch bei Kindern sind bis zu drei Wochen möglich, ohne dass automatisch eine schwere Erkrankung dahintersteckt.

Der Verlauf sollte insgesamt jedoch eine Besserung erkennen lassen. Verschlechtert sich der Zustand nach einigen Tagen erneut, sollte das Kind ärztlich untersucht werden.

Wie lange ist ein erkältetes Kind ansteckend?

Für Erkältungen gibt es keine einheitliche Ansteckungsdauer. Sie hängt vom jeweiligen Virus ab. Häufig ist die Ansteckungsgefahr in den ersten Tagen besonders hoch.

Solange ein Kind stark hustet, niest oder viel Nasensekret hat, kann es weiterhin Viren verbreiten. Regelmäßiges Händewaschen und richtiges Husten helfen, das Risiko für andere zu senken.

Eine völlige Trennung innerhalb einer Familie ist meistens kaum möglich. Besonders junge Babys und Familienmitglieder mit geschwächtem Immunsystem sollten aber möglichst wenig direkten Kontakt mit erkrankten Personen haben.

Was hilft einem erkälteten Kind?

Es gibt kein Medikament, das eine gewöhnliche Erkältung beseitigt. Die Beschwerden lassen sich aber häufig mit einfachen Maßnahmen lindern.

Ruhe und Geborgenheit

Ein krankes Kind darf sich ausruhen. Bettruhe ist jedoch nicht zwingend notwendig, wenn es sich zwischendurch bewegen oder spielen möchte. Ruhige Beschäftigungen, Kuscheln und ausreichend Schlaf tun vielen Kindern gut. Auf Sport und größere Anstrengungen sollte das Kind verzichten, bis es sich wieder fit fühlt.

Regelmäßig etwas zu trinken anbieten

Bietet eurem Kind regelmäßig etwas zu trinken an. Geeignet sind je nach Alter beispielsweise Wasser, ungesüßter Tee, Muttermilch oder Säuglingsnahrung.

Ein Baby mit verstopfter Nase schafft möglicherweise nur kleinere Portionen. Häufigeres Stillen oder Füttern kann dann leichter sein. Es ist nicht nötig, ein erkältetes Kind zum Trinken ungewöhnlich großer Mengen zu zwingen.

Die Nase vorsichtig freihalten

Altersgerechte Kochsalz-Nasentropfen oder ein Kochsalz-Nasenspray können das Nasensekret lösen und die Schleimhäute befeuchten. Für Babys solltet ihr sterile und ausdrücklich geeignete Produkte verwenden.

Bei Bedarf kann ein Nasensauger helfen. Benutzt ihn vorsichtig und nur im vorderen Nasenbereich. Zu starkes oder sehr häufiges Absaugen kann die empfindliche Schleimhaut reizen.

Besonders vor dem Stillen, Füttern und Schlafen, kann eine freie Nase das Atmen erleichtern.

Frische und rauchfreie Luft

Lüftet die Räume regelmäßig. Die Zimmertemperatur sollte angenehm sein und das Kind weder frieren noch schwitzen.

Tabakrauch reizt die Atemwege zusätzlich. Im Umfeld von Babys und Kindern sollte deshalb natürlich grundsätzlich nicht geraucht oder gedampft werden.

Wenn sich das Kind ausreichend wohlfühlt, spricht meistens nichts gegen einen ruhigen Spaziergang. Bei Fieber, starkem Krankheitsgefühl oder Atemproblemen, bleibt es jedoch zu Hause.

Honig gegen Husten – erst ab einem Jahr

Kindern über einem Jahr kann etwas Honig am Abend möglicherweise Linderung bei Husten verschaffen. Anschließend sollten die Zähne geputzt werden.

Babys unter zwölf Monaten dürfen keinen Honig bekommen. Honig kann Sporen von Bakterien enthalten, die bei Säuglingen einen gefährlichen Botulismus auslösen können.

Was hilft bei Fieber?

Fieber ist eine natürliche Reaktion des Körpers auf eine Infektion. Es muss nicht allein wegen einer bestimmten Zahl gesenkt werden. Wichtiger ist, wie es dem Kind insgesamt geht.

Hat es Schmerzen, trinkt schlecht oder leidet deutlich unter dem Fieber, können altersgerechte fieber- und schmerzlindernde Medikamente sinnvoll sein. Die Dosierung richtet sich nach dem Körpergewicht. Lasst euch dazu in der Kinderarztpraxis oder Apotheke beraten.

Ausführliche Hinweise findet ihr in unserem Ratgeber über Fieber bei Babys und Kindern. Wadenwickel gegen Fieber kommen nur infrage, wenn das Kind warme Hände und Füße hat und die Wickel als angenehm empfindet. Bei Schüttelfrost, kalten Beinen oder deutlichem Unwohlsein sind sie ungeeignet.

Dürfen Kinder abschwellende Nasentropfen bekommen?

Abschwellende Nasentropfen können kurzfristig das Atmen erleichtern. Bei Kindern müssen Wirkstoffstärke und Dosierung jedoch genau zum Alter passen.

Verwendet solche Mittel nur nach ärztlicher oder pharmazeutischer Beratung. Haltet euch genau an die Dosierung und die empfohlene Anwendungsdauer. Eine Überdosierung kann besonders bei kleinen Kindern gefährlich werden.

Abschwellende Nasensprays und Nasentropfen sollten normalerweise nicht länger als wenige Tage eingesetzt werden. Bei längerer Anwendung kann die Nasenschleimhaut erneut und dauerhaft anschwellen.

Welche Erkältungsmittel sind für Kinder ungeeignet?

Erkältungspräparate für Erwachsene dürfen Kindern nicht einfach in einer kleineren Menge gegeben werden. Auch frei verkäufliche Mittel können ungeeignete Wirkstoffe oder Wirkstoffkombinationen enthalten.

Besondere Vorsicht gilt bei:

  • Kombinationspräparaten gegen mehrere Erkältungssymptome
  • Hustenstillern und Hustenlösern
  • abschwellenden Nasensprays
  • Erkältungsbädern
  • Einreibungen mit ätherischen Ölen
  • Medikamenten für Erwachsene
  • Acetylsalicylsäure, kurz ASS oder Aspirin

ASS darf Kindern und Jugendlichen bei fieberhaften Virusinfektionen nicht ohne ausdrückliche ärztliche Anweisung gegeben werden. Der Wirkstoff kann mit dem seltenen, aber gefährlichen Reye-Syndrom in Verbindung stehen.

Warum sind ätherische Öle nicht immer harmlos?

Ätherische Öle wirken natürlich, können für Babys und Kleinkinder aber gefährlich sein. Besonders Kampfer und Menthol sind für diese Altersgruppe nicht geeignet. Auch bei Eukalyptus- und Pfefferminzöl ist große Vorsicht nötig.

Schon geringe Mengen können bei kleinen Kindern schwere Atemwegsprobleme oder Krampfanfälle auslösen. Verwendet deshalb nur Präparate, die ausdrücklich für das Alter eures Kindes zugelassen sind. Tragt ätherische Öle niemals in oder direkt unter die Nase eines Babys auf.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt bei Babys und Kleinkindern besondere Zurückhaltung und im Zweifel eine Beratung durch medizinisches Fachpersonal.

Ist Inhalieren über einer Schüssel sinnvoll?

Das Inhalieren von warmem Wasserdampf verkürzt eine Erkältung nicht nachweislich. Gleichzeitig besteht bei Schüsseln oder Töpfen mit heißem Wasser eine erhebliche Verbrühungsgefahr.

Kinder sollten deshalb nicht über einer Schüssel mit heißem Wasser inhalieren. Auch ein Handtuch über dem Kopf macht die Anwendung nicht sicherer.

Wird eine Inhalation ärztlich empfohlen, ist ein dafür vorgesehenes Inhalationsgerät die sicherere Lösung. Welche Flüssigkeit oder welches Medikament verwendet werden darf, sollte vorher geklärt werden.

Helfen Antibiotika bei einer Erkältung?

Nein. Eine gewöhnliche Erkältung wird durch Viren ausgelöst. Antibiotika wirken ausschließlich gegen Bakterien.

Sie können eine Erkältung weder verkürzen noch Husten und Schnupfen lindern. Ein Antibiotikum kommt erst infrage, wenn eine zusätzliche bakterielle Erkrankung festgestellt wurde.

Gelbes oder grünes Nasensekret beweist für sich alleine übrigens keine bakterielle Infektion. Die Farbe kann sich auch im normalen Verlauf einer viralen Erkältung verändern.

Welche Erkrankungen können zunächst wie eine Erkältung aussehen?

Husten und Schnupfen treten bei vielen Atemwegsinfektionen auf. Allein anhand der ersten Beschwerden lässt sich der Auslöser deshalb nicht immer erkennen.

  • Eine RSV-Infektion bei Babys und Kindern kann zunächst wie eine Erkältung beginnen. Entwickelt das Kind eine schnelle oder angestrengte Atmung, muss es zeitnah untersucht werden.
  • Bei Keuchhusten entstehen später häufig anfallsartige Hustenattacken. Babys können Atempausen haben, ohne vorher auffällig zu husten.
  • Ein bellender Husten, Heiserkeit und ein pfeifendes Geräusch beim Einatmen können auf Pseudokrupp hinweisen. Atemprobleme müssen auch in dieser Situation ernst genommen werden.

Welche Komplikationen sind möglich?

Die meisten Erkältungen heilen ohne Folgen ab. Gelegentlich kann sich im Anschluss eine weitere Entzündung entwickeln.

Mögliche Komplikationen sind:

  • eine Mittelohrentzündung
  • eine Nasennebenhöhlenentzündung
  • eine Entzündung des Kehlkopfs
  • Pseudokrupp
  • eine Bronchitis
  • selten eine Lungenentzündung

Plötzlich auftretende Ohrenschmerzen, erneut steigendes Fieber oder eine deutliche Verschlechterung sollten ärztlich abgeklärt werden. Informationen zu einem möglichen bakteriellen Auslöser von Mittelohr- und Lungenentzündungen findet ihr in unserem Beitrag über Pneumokokken bei Kindern.

Wann sollte ein erkältetes Kind zum Arzt?

Lasst euer Kind zeitnah ärztlich untersuchen, wenn:

  • es jünger als drei Monate ist und 38 Grad oder mehr hat
  • es ungewöhnlich schlapp oder schwer weckbar wirkt
  • es deutlich weniger trinkt
  • die Windeln auffallend lange trocken bleiben
  • es starke Schmerzen hat
  • hohes Fieber auftritt oder das Fieber mehrere Tage anhält
  • das Fieber nach einer Besserung erneut steigt
  • es starke Ohrenschmerzen entwickelt
  • der Husten immer schlimmer wird
  • der Husten länger als etwa drei Wochen anhält
  • sich der Allgemeinzustand deutlich verschlechtert
  • eine chronische Herz-, Lungen- oder Immunerkrankung besteht

Außerhalb der Sprechzeiten erreicht ihr den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116117.

Wann ist eine Erkältung ein Fall für die 112?

Ruft sofort den Rettungsdienst, wenn das Kind:

  • sichtbar um Luft ringt
  • sehr schnell oder angestrengt atmet
  • beim Atmen die Haut zwischen oder unter den Rippen einzieht
  • bläuliche oder graue Lippen bekommt
  • Atempausen hat
  • kaum ansprechbar oder bewusstlos ist
  • einen Krampfanfall bekommt
  • einen insgesamt lebensbedrohlich wirkenden Zustand zeigt

Verlasst euch bei Atemproblemen nicht darauf, dass es „nur eine Erkältung“ sein wird. Besonders bei Babys kann sich eine Atemwegsinfektion schnell verschlechtern.

Darf ein erkältetes Kind in die Kita oder Schule?

Ein leichter Schnupfen allein bedeutet nicht automatisch, dass ein Kind zu Hause bleiben muss. Entscheidend ist sein Allgemeinzustand.

Ein Kind mit Fieber, deutlichem Krankheitsgefühl oder starkem Husten gehört nicht in die Betreuung. Es sollte sich außerdem ohne besondere Einzelbetreuung am normalen Tagesablauf beteiligen können.

Beachtet zusätzlich die Regeln der jeweiligen Kita oder Schule. Das Kind kann in der Regel zurückkehren, wenn es fieberfrei ist, sich wieder belastbar fühlt und normal trinken und essen kann.

Wie lassen sich Erkältungen vorbeugen?

Erkältungen lassen sich bei Kindern nicht vollständig verhindern. Einige einfache Gewohnheiten können die Verbreitung der Viren jedoch erschweren:

  • regelmäßig die Hände mit Seife waschen
  • in die Armbeuge husten und niesen
  • benutzte Taschentücher sofort entsorgen
  • Trinkflaschen und Besteck nicht teilen
  • Räume regelmäßig lüften
  • häufig berührte Gegenstände reinigen
  • Kontakt zu besonders gefährdeten Personen reduzieren
  • Kinder keinem Tabakrauch aussetzen

Eine Impfung gegen die vielen verschiedenen Erkältungsviren gibt es nicht. Impfungen gegen Influenza, RSV-bedingte Erkrankungen oder bestimmte bakterielle Infektionen, schützen jeweils nur vor den entsprechenden Erregern.

Lässt sich das Immunsystem eines Kindes stärken?

Ein einzelnes Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel macht Kinder nicht zuverlässig weniger anfällig für Erkältungen. Auch hoch dosiertes Vitamin C verhindert gewöhnliche Erkältungen bei den meisten Menschen nicht.

Für die allgemeine Gesundheit sind vor allem ausreichend Schlaf, Bewegung, eine ausgewogene Ernährung und ein rauchfreies Umfeld wichtig. Ebenso sollten die empfohlenen Impfungen vollständig sein.

Trotzdem wird ein gesundes Kind immer wieder Erkältungen bekommen. Das ist besonders in den ersten Kita- und Schuljahren normal und für sich allein kein Zeichen für eine Abwehrschwäche.


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