Habt ihr Kägi Butterbiscuits im Vorratsschrank? Dann prüft bitte die Verpackung, bevor die nächste Keksrunde ansteht: Der Hersteller ruft mehrere Packungen wegen möglicher Metallfremdkörper zurück. Betroffene Kekse sollen nicht mehr gegessen werden.
Die Kägi Söhne AG hat den Rückruf am 2. Oktober 2026 bekannt gegeben. Nach einem Bericht von t-online werden die Butterbiscuits in Deutschland unter anderem bei Edeka und Rewe verkauft. Welche einzelnen Märkte oder Regionen betroffen sind, nennt Kägi in der Rückrufmitteilung nicht.
Kägi Butterbiscuits Rückruf: Diese Packungen sind betroffen
Entscheidend sind die Packungsgröße, der Chargencode und das Mindesthaltbarkeitsdatum. Vergleicht die Angaben auf eurer Verpackung mit der Tabelle.
Die folgenden Produktkennungen stammen aus der Original-Rückrufmitteilung von Kägi. MHD steht für Mindesthaltbarkeitsdatum; die EAN ist die Nummer zur Identifikation des Produkts am Strichcode.
| Produkt und Kennung | Charge | MHD |
|---|---|---|
| Kägi Butterbiscuits 200 g Art.-Nr.: V7.1211 EAN: 7610046002017 | KHR | 28.08.2027 |
| Kägi Butterbiscuits 2 × 200 g Art.-Nr.: V7.4412 EAN: 7610046022008 | KHR | 28.08.2027 |
| Kägi Butterbiscuits 3 × 200 g Art.-Nr.: V7.4306 EAN: 7610046032007 | KHR | 28.08.2027 |
| Kägi Butterbiscuits 3 × 200 g Art.-Nr.: V7.4306 EAN: 7610046032007 | KHQ | 28.08.2027 |
| Kägi Butterbiscuits mini 1.650 g Art.-Nr.: V9.4790 EAN: 7610046300557 | nicht angegeben | 28.08.2027 |
| Kägi Butterbiscuits mini 1.650 g Art.-Nr.: V9.4790 EAN: 7610046300557 | nicht angegeben | 28.09.2027 |
Bei den Mini-Butterbiscuits führt die Rückrufmeldung keinen Chargencode auf. Hier werden zwei Mindesthaltbarkeitsdaten genannt: 28.08.2027 und 28.09.2027. Achtet deshalb auch auf den Monat.
Warum werden die Butterbiscuits zurückgerufen?
Kägi hat bei den genannten Produkten das Risiko einer Verunreinigung mit Metallfremdkörpern festgestellt.
Metallteile in Lebensmitteln können Verletzungen im Mund- und Rachenraum sowie innere Verletzungen verursachen. Darauf weist Produktwarnung.eu in der Meldung zum Rückruf hin. Es geht deshalb nicht darum, ob die Kekse noch frisch aussehen oder schmecken: Betroffene Packungen bitte nicht mehr verwenden.
Andere Kägi-Produkte sowie Butterbiscuits mit abweichenden Chargencodes oder Mindesthaltbarkeitsdaten sind laut Hersteller nicht betroffen.
Was könnt ihr mit einer betroffenen Packung tun?
Ihr könnt die zurückgerufenen Butterbiscuits im Handel zurückgeben. Laut Kägi bekommt ihr den Verkaufspreis erstattet.
Legt die Packung bis zur Rückgabe am besten getrennt von anderen Snacks und außerhalb der Reichweite von Kindern ab. Falls ihr Kekse aus der betroffenen Packung bereits weitergegeben habt, informiert auch die anderen Personen über den Rückruf.
Wenn ihr eure Packung nicht eindeutig zuordnen könnt, fragt beim Hersteller nach. Die Kontaktadresse für Rückfragen lautet info@kaegi.com. Ein Foto der Verpackung und der aufgedruckten Kennungen kann helfen, das Produkt zu identifizieren.
Weitere aktuelle und zurückliegende Warnungen findet ihr in unserer Übersicht zu Produktrückrufen.
Quellen und Stand
Kägi Söhne AG: Medienmitteilung vom 2. Oktober 2026 (PDF) · Schweizer Bundesamt für Lebensmittelsicherheit: Rückrufübersicht · t-online: Angaben zum Verkauf bei Edeka und Rewe · Produktwarnung.eu: Rückruf und Einordnung zu Fremdkörpern
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