Baby im Wachstunsschub

Ist ein Kind im Wachstumsschub, ändert sich von einem auf den anderen Tag, alles. Das bisher ausgeglichene Kind, weint ständig und will partout nicht abgelegt werden. Eine belastende Situation für alle Eltern. Wir verraten euch, wie ihr diese schwere Zeit meistern könnt.

Meist kündigt sich der Wachstumsschub (auch Entwicklungsschub genannt) langsam und schleichend an. Das Baby scheint einen schlechten Tag zu haben, es weint viel und will die 100 prozentige Aufmerksamkeit seiner Eltern. Doch diese schlechten Tage häufen sich und werden immer mehr. Das Baby scheint unzufrieden mit sich, mit der Situation, einfach mit allem. Wenn der Wachstumsschub dann richtig angekommen ist, kommen noch unstetes Essverhalten und schlechter Schlaf hinzu. Nun ist es perfekt – das Chaos im bisher so geregelten Alltag.

Alles steht für Eltern und Baby auf dem Kopf

Beim ersten Schub ist diese Situation neu, ungewohnt und enorm kräfteraubend für die Eltern. Das eigene Baby scheint plötzlich irgendwo vertauscht worden zu sein. Man erkennt es einfach nicht wieder! Bis vor drei Tagen hat es noch friedlich eine Stunde auf der Krabbeldecke gelegen und man hat wunderbar den Haushalt erledigen können, und heute sieht die Wohnung aus wie ein Schlachtfeld, weil das kleine Würmchen nur getragen werden will. Diese neue ungewohnte Situation ist für viele Eltern akut belastend. Doch es kommt noch schlimmer, denn nach dem ersten Schub, werden noch viele weitere Wachstumsschübe folgen.

Ganz mit der Ruhe

Wachstumsschübe durchlebt jedes Kind – und damit auch alle Eltern. Im ersten Lebensjahr sind es sage und schreibe sieben Stück! Mit jedem Schub erlernt das Baby neue Fähigkeiten. Nicht nur motorisch, sondern vor allem auch kognitiv entwickelt sich ein Kind enorm. Also sind die Wachstumsschübe eine riesige Bereicherung für das Baby (eigentlich!). Leider können die meisten Eltern diese positive Einstellung nicht zu 100% teilen. Denn für sie bedeutet jeder Schub eine Kraftprobe. Doch eines muss muss man sich jetzt bewusst machen: jedes Elternteil durchlebt das selbe „Schicksal“! Wenig Schlaf, immer das Baby auf dem Arm, und das Füttern wird zur Tortour. Um diese anstrengende Zeit zu überstehen hilft es, sich mit anderen Eltern intensiv auszutauschen. Erfahrungen teilen, sich gegenseitig Tipps und Ratschläge geben, das ist jetzt genau das Richtige.

Blickwechsel zwischen Eltern und Kind

Versetzen wir uns doch einmal in die Lage des Kindes. Es steckt mitten im Wachstumsschub, das komplette Umfeld wirkt nun anders und neu. Es kann seine Welt mit anderen Augen sehen – und das ist erst einmal fremd. Das Baby entwickelt gerade Fähigkeiten, die es vorher nicht kannte. Und genau diese neue Situation ängstigt es! Was liegt da näher, als den Schutz von Mama und Papa zu suchen? Wenn man die Situation des Kindes aus seiner Position betrachtet, wird klar, warum sich das Kind so „anders“ verhält. Warum es soviel weint und Aufmerksamkeit benötigt. Dieser Blickwechsel kann helfen, besser mit der veränderten Situation während des Entwicklungsschubs umzugehen.

Ihr seid auch im Wachstumsschub gute Eltern

Von mir selbst weiß ich, wie schwer die Zeit der Wachstumsschübe sein kann. Viele Eltern geraten während dieser Zeit an ihre Grenzen. Der Schlafmangel, das immer weinende Baby, das zerrt und zehrt sehr an den eigenen Kräften. Viele Eltern fühlen sich dann überfordert. Dafür müsst ihr euch nicht schämen, denn nicht nur euch geht es so, sondern fast allen Eltern. Das wichtigste ist, dass ihr nicht an euch zweifelt. Denn ihr seid gute Eltern! Die Zeit der Wachstumsschübe ist anstrengend und das darf man sich auch eingestehen. Teilt eure Sorgen und Nöte gerne mit anderen Eltern, denn die werden euch mehr als sicher verstehen.


Lesetipp:

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