Sarah bedeutet „Fürstin“, „Herrin“ oder „vornehme Frau“ und hat hebräische Wurzeln. Bekannt ist der Mädchenname aus der biblischen Geschichte von Abraham und Sarah. Sara ohne h ist eine gebräuchliche Schreibvariante desselben Namens.
Das h am Ende gehört zum Schriftbild von Sarah. In der üblichen deutschen Aussprache hört Ihr es nicht: Der Name klingt wie Sara. Weitere Namen findet Ihr in unserer Babynamen-Liste von A bis Z.
Sarah auf einen Blick
Sarah verbindet eine hebräische Bedeutung mit einer langen religiösen Überlieferung. Heute wird der Name in vielen Sprachen verwendet.
| Herkunft | Hebräisch |
| Bedeutung | „Fürstin“, „Herrin“, „vornehme Frau“ |
| Verwendung | Mädchenname |
| Schreibvariante | Sara |
| Deutsche Aussprache | SAA-ra, Betonung auf der ersten Silbe |
| Verwandte Kurzformen | Sally und Sadie |
| Namenstag | Unter anderem 9. Oktober |
Was bedeutet Sarah?
Die verschiedenen Übersetzungen beschreiben einen ähnlichen hebräischen Begriff.
Behind the Name nennt die Bedeutungen „Herrin“, „Fürstin“ und „vornehme Frau“. Die Gesellschaft für deutsche Sprache erklärt Sarah ebenfalls mit „Fürstin“ beziehungsweise „Herrscherin“. Es geht um eine gesellschaftliche Stellung, die im Wort steckt.
Die häufige Verbindung zu einer Prinzessin ist damit sprachlich nachvollziehbar. Sie sagt aber nichts darüber aus, wie ein Mädchen namens Sarah sein wird. Der Name trägt eine Bedeutung, keine festgelegte Persönlichkeit.
Sarah und Sarai in der Bibel
In der biblischen Erzählung trägt Abrahams Frau zunächst einen anderen Namen.
Sarah heißt dort zuerst Sarai. In Genesis 17 wird von ihrer Umbenennung erzählt. Später wird sie die Mutter Isaaks. Diese Überlieferung gehört zur Geschichte des Namens und erklärt seinen festen Platz unter den biblischen Mädchennamen.
Die religiöse Herkunft beschränkt den heutigen Gebrauch nicht auf eine einzelne Sprache. Sarah wird unter anderem im Deutschen, Englischen und Französischen verwendet. Dabei verändert sich die Aussprache: Die deutsche Betonung liegt am Anfang, im Hebräischen am Ende.
Sarah, Sara, Sally und Sadie
Schreibvarianten und Kurzformen sind zwei verschiedene Dinge.
Sara ist die kürzere Schreibweise mit derselben Namenswurzel. Sally und Sadie sind dagegen eigenständige Kurzformen, die sich in der englischen Namenstradition aus Sarah entwickelt haben. Sie sind beim Sprechen deutlich weiter von Sarah entfernt.
In Deutschland wurde Sarah besonders seit den 1970er-Jahren häufiger. Die GfdS beschreibt für die Zeit von 1984 bis 2003 einen durchgehenden Platz unter den zehn beliebtesten Mädchennamen. Diese Angabe ist eine historische Einordnung, keine aktuelle Rangposition.
Als katholischer Namenstag wird unter anderem der 9. Oktober genannt. Mehrere Gedenktage können mit derselben Namensfamilie verbunden sein; ein einzelnes Datum beschreibt deshalb nicht jede regionale Tradition.
Quellen und Datenstand
- Behind the Name: Sarah
- GfdS: Sara(h), Herkunft und historische Beliebtheit
- Knud Bielefeld: Sarah, Varianten und Namenstag
Quellen geprüft am 11. Oktober 2026. Statistiken beziehen sich auf den jeweils genannten Zeitraum.
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