Zum Inhalt springen

Klara: Bedeutung, Herkunft und die Schreibweise mit K

Klara: Bedeutung, Herkunft und die Schreibweise mit K

Klara trägt ihre helle Bedeutung fast schon im Klang. Der Mädchenname kommt aus dem Lateinischen und wird mit „die Helle“, „die Leuchtende“ oder „die Berühmte“ erklärt. Das K macht ihn dabei nicht zu einem anderen Namen als Clara: Beide Schreibweisen erzählen dieselbe Geschichte.

Bei Clara findet ihr die vertraute C-Variante. Die italienische Verwandte heißt Chiara. Noch mehr Namen könnt ihr in unserer Babynamenliste von A bis Z entdecken.

Klara auf einen Blick

Klara verbindet eine alte lateinische Bedeutung mit einer in vielen Ländern gebräuchlichen Schreibweise.

NamensartMädchenname
HerkunftLateinisch, aus der Namensfamilie von Clarus
Bedeutung„Die Helle“, „die Leuchtende“, auch „die Berühmte“
Deutsche AusspracheKLAA-ra, zwei Silben
SchreibvarianteClara
Andere FormenChiara, Claire, Clare; tschechisch und ungarisch Klára
Deutschland 2010–2025Etwa 22.200 Erstnamenvergaben (Knud Bielefeld)

Was hinter der Bedeutung von Klara steckt

Helligkeit und Bekanntheit gehören hier zu derselben Wortgeschichte.

Das lateinische clarus konnte „hell“, „klar“ und „berühmt“ bedeuten. Die verschiedenen Übersetzungen widersprechen sich deshalb nicht. Sie greifen unterschiedliche Bedeutungen desselben alten Wortes auf.

Daraus entstand der männliche Name Clarus und seine weibliche Form Clara. Klara ist eine weitere Schreibweise dieser weiblichen Form. Das K bringt also keine zusätzliche Bedeutung mit und verändert auch die Herkunft nicht.

Klara wird in vielen Sprachen verwendet

Die K-Schreibweise ist nicht auf Deutschland beschränkt.

Klara begegnet euch etwa im Schwedischen, Norwegischen, Dänischen, Polnischen und Kroatischen. Im Tschechischen und Ungarischen steht häufig ein Akzent auf dem ersten a: Klára. Die Form sieht damit fast gleich aus, gehört aber zur jeweiligen Landessprache.

Im Deutschen liegt die Betonung vorn. Das erste a ist lang, der Name hat zwei Silben. Clara wird hier genauso gesprochen. Bei der Entscheidung zwischen C und K geht es deshalb vor allem darum, welche Schreibweise euch gefällt.

Eine Klara machte den Namen im Mittelalter bekannt

Klara von Assisi gehört zu den wichtigsten historischen Namensträgerinnen.

Sie lebte im 13. Jahrhundert und folgte dem religiösen Weg von Franz von Assisi. Aus ihrer Gemeinschaft entstand der Orden der Klarissen. In Italien heißt sie Chiara; auf Deutsch ist die Form Klara geläufig.

An sie erinnert der häufig genannte Namenstag am 11. August. Ein solcher Gedenktag gehört zur religiösen Tradition des Namens. Seine Wortbedeutung stammt aber aus dem Lateinischen und ist älter als die Geschichte der Heiligen.

Wie häufig ist Klara heute?

Der Name gehört zu den wiederentdeckten Klassikern.

Clara und Klara waren schon um 1900 beliebt. Nach einer langen ruhigeren Phase sind sie wieder häufiger auf Geburtsurkunden zu finden. Bei Neugeborenen liegt die Form mit C in Bielefelds Auswertungen vor der K-Variante.

Für Klara nennt seine aktuelle Übersicht ungefähr 22.200 Erstnamenvergaben in Deutschland in den Geburtsjahrgängen 2010 bis 2025. Das beschreibt ausschließlich diese Schreibweise und die erste Namensposition.

Klara und Clara werden in dieser Auswertung getrennt gezählt. Die Angaben beruhen auf einer Namenssammlung, nicht auf einer vollständigen amtlichen Zählung.


Wir hoffen sehr, dass dir unser Artikel gefallen hat. Vielleicht hat er dir geholfen, eine Frage zu beantworten. Oder er hat dich nachdenklich, traurig oder fröhlich gestimmt. Wir freuen uns jederzeit über deine Rückmeldung oder Anregung per Kommentar, Email oder Social-Media. Gerne kannst du uns auf Facebook, Pinterest oder Flipboard folgen. Wir freuen uns auch dich! 🤗

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Nach oben scrollen