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Miron: Bedeutung, griechische und hebräische Herkunft

Miron: Bedeutung, griechische und hebräische Herkunft

Miron ist ein Jungenname mit zwei unterschiedlichen Herleitungen. Als Form des griechischen Namens Myron führt er zu Duftöl oder Parfüm und wird sinngemäß als „der Duftende“ erklärt. Daneben ist ein hebräischer Miron belegt, der auf den Berg Meron zurückgeht.

Der Name wird unter anderem in Russland, Polen und Rumänien verwendet. Wer einen seltenen Namen mit zwei Silben sucht, kann Miron mit Jaron vergleichen. Weitere Ideen findet ihr in unserer Vornamen-Liste von A bis Z.

Miron auf einen Blick

Welche Bedeutung passt, hängt von der jeweiligen Namensgeschichte ab.

VerwendungJungenname
HerkunftGriechisch über Myron; außerdem eigenständiger hebräischer Name
BedeutungGriechisch mit Duftöl/Parfüm verbunden; hebräisch nach dem Berg Meron
Silben2: Mi-ron
NamensformenMyron; russisch Мирон
NamenstageZum Beispiel 8. und 17. August in Rumänien

Miron und die griechische Wurzel Myron

Die in mehreren osteuropäischen Sprachen gebräuchliche Form geht auf einen antiken Namen zurück.

Das griechische Wort myron bezeichnet duftendes Öl oder Parfüm. Daraus entstand der Name Myron, aus dem unter anderem die rumänische, russische und polnische Form Miron hervorging. „Der Duftende“ ist eine sinngemäße deutsche Erklärung dieser Verbindung.

Schon im 5. Jahrhundert vor Christus trug ein griechischer Bildhauer den Namen Myron. Später waren auch christliche Heilige so benannt. Ihre Verehrung ist besonders in der Ostkirche verbreitet. So verbindet die Namensgeschichte griechische Antike und christliche Überlieferung.

Miron als hebräischer Name

Diese zweite Namenslinie führt zu einem Ort.

Der hebräische Miron bezieht sich auf den Berg Meron. Auch ein Ort an seinen Hängen trägt diesen Namen. Es handelt sich um eine andere Herleitung als beim griechischen Myron. Eine Übersetzung mit „Duftöl“ gehört deshalb nicht zu dieser hebräischen Namensgeschichte.

Wie wird Miron ausgesprochen?

Die Betonung kann sich je nach Sprache unterscheiden.

Im Polnischen liegt sie auf der ersten Silbe, ungefähr MI-ron. Im Russischen und Hebräischen wird die zweite Silbe betont, also mi-RON. Ihr könnt den Namen deshalb mit unterschiedlicher Betonung hören.

Wie häufig ist Miron in Deutschland?

Miron gehört zu den seltener vergebenen Jungennamen.

Knud Bielefeld schätzt für die Geburtsjahrgänge 2010 bis 2025 rund 1.500 Vergaben als ersten Vornamen. Das ist eine Schätzung aus seiner Namenssammlung, keine vollständige amtliche Zählung. Die Zahl umfasst den gesamten Zeitraum.

Quellen und Datenstand

Griechische Namenslinie, Sprachen und Namenstage: Behind the Name zu Miron und Myron. Hebräische Namenslinie: Miron (hebräisch). Einordnung in Deutschland und Vergaben 2010–2025: Bielefelds Namenslexikon und Babynamenverzeichnis. Recherche: 19. Oktober 2026.


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