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Aaron: Bedeutung, Herkunft und Beliebtheit des Vornamens

Aaron: Bedeutung, Herkunft und Beliebtheit des Vornamens

Aaron ist ein alter Name mit einer Geschichte, die viele schon aus der Bibel kennen: So heißt der ältere Bruder von Mose. Bei seiner Bedeutung wird es allerdings kniffliger. „Der Erleuchtete“ klingt schön, ist aber nur eine von mehreren möglichen Erklärungen.

Wenn euch Aaron für euer Baby gefällt, lohnt sich auch der Vergleich mit Aron mit einem A. Weitere Ideen findet ihr in unserer Babynamenliste von A bis Z.

Aaron auf einen Blick

Aaron ist ein biblischer Jungenname. Die Schreibweise mit zwei A ist in Deutschland häufiger als Aron.

HerkunftBiblischer Name; hebräische Form Aharon, ursprüngliche Herkunft nicht sicher geklärt
BedeutungKeine gesicherte Übersetzung
AusspracheIm Deutschen meist „Aa-ron“, zwei Silben, Betonung auf der ersten
Schreibweisen und FormenAaron, Aron; Aharon und arabisch Harun als verwandte Formen
Namenstag1. Juli im katholischen Kalender

Was bedeutet Aaron?

Eine sichere Übersetzung für Aaron gibt es bis heute nicht.

Häufig wird der Name als „der Erleuchtete“ oder „der Bergmensch“ erklärt. Auch „Zeltmann“ gehört zu den möglichen Deutungen. Woher der Name ursprünglich stammt, ist ebenfalls offen: Neben der hebräischen Form Aharon gibt es die Vermutung, dass seine Wurzeln im Ägyptischen liegen.

Aaron bleibt deshalb ein Name mit einem kleinen Rätsel. Wenn euch sein Klang oder die biblische Geschichte anspricht, braucht ihr euch bei der Namenswahl nicht auf eine einzige Bedeutung festzulegen.

Aaron und sein Bruder Mose

In der Bibel steht Aaron seinem jüngeren Bruder Mose zur Seite und spricht für ihn.

Später wird Aaron zum ersten Hohepriester, einem führenden Priester des Volkes Israel. Seine Geschichte gehört zum Alten Testament und ist sowohl im Judentum als auch im Christentum bekannt.

In verschiedenen Sprachen sieht der Name etwas anders aus. Im Hebräischen heißt er Aharon, im Arabischen Harun. In Ungarn findet ihr Áron mit Akzent. Auch die deutsche Schreibweise Aron gehört zu dieser Namensfamilie.

Wie beliebt ist Aaron in Deutschland?

Aaron wird bei uns seit den 1980er-Jahren häufiger gewählt.

Für die Geburtsjahrgänge 2010 bis 2025 schätzt der Vornamenforscher Knud Bielefeld rund 21.100 Vergaben als ersten Vornamen. Aaron ist also ein bekannter Jungenname, steht aber nicht ganz oben in seiner Rangliste.

Die Zahl ist eine Schätzung aus Knud Bielefelds Namenssammlung, keine vollständige amtliche Zählung. Aron mit einem A wird getrennt erfasst; zweite und weitere Vornamen sind ebenfalls nicht mitgezählt.

Aaron mit zwei A: Aussprache und Kosenamen

Im Deutschen sprechen wir Aaron meist „Aa-ron“, mit zwei Silben und der Betonung am Anfang.

Die beiden A sieht man beim Schreiben sofort, beim Hören lässt sich Aaron aber leicht mit Aron verwechseln. Wenn ihr den Namen am Telefon nennt, hilft die kurze Ergänzung „mit zwei A“. In anderen Sprachen kann Aaron anders ausgesprochen werden.

Falls ihr einen Kosenamen möchtet, könntet ihr Ari, Aro oder Ron ausprobieren. Vielleicht bleibt es bei euch aber einfach bei Aaron – der Name ist auch ohne Abkürzung kurz.

Ein Namenstag und ein Aaron aus der Musik

Aarons katholischer Namenstag ist der 1. Juli. Er erinnert an den Bruder von Mose.

Auch in der Musik gibt es einen bekannten Aaron: den amerikanischen Komponisten Aaron Copland. Für seine Ballettmusik Appalachian Spring gewann er 1945 den Pulitzerpreis für Musik.

Quellen und Datenstand


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