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Adam: Bedeutung, Herkunft und Beliebtheit des Vornamens

Adam: Bedeutung, Herkunft und Beliebtheit des Vornamens

Adam gehört zu den Namen, die fast jeder kennt. In der Bibel heißt so der erste Mensch – und seine Geschichte beginnt mit einer Handvoll Erde. Hinter den vier Buchstaben steckt also viel mehr als ein kurzer Jungenname.

Vielleicht gefällt euch gerade dieser vertraute Klang. Oder ihr sucht einen Namen mit biblischer Geschichte: Dann könnten auch Aaron und die weiteren Ideen aus unserer Babynamenliste von A bis Z interessant sein.

Adam auf einen Blick

Adam ist ein biblischer Jungenname mit zwei Silben. Seine Geschichte verbindet den Menschen mit der Erde.

HerkunftBiblischer Vorname; ursprüngliche Herkunft nicht sicher geklärt
BedeutungIn der Bibel mit „Mensch“ und „Ackerboden“ verbunden
AusspracheIm Deutschen meist A-dam, zwei Silben
FormenZum Beispiel Adamo, Adán und Adem
NamenstagMehrere Gedenktage; katholisch unter anderem 24. Dezember

Was bedeutet Adam?

Bei Adam hängen „Mensch“ und „Ackerboden“ eng zusammen.

Im Hebräischen bedeutet ha’ādām „der Mensch“ oder „die Menschheit“. Das ähnlich klingende Wort adāmā bezeichnet den rotbraunen Ackerboden. In der biblischen Geschichte formt Gott daraus Adam und schenkt ihm Leben.

Darum findet ihr für den Namen auch die Erklärung „der aus Erde Geschaffene“. Sie passt zur Erzählung. Wie der Name ursprünglich entstanden ist, lässt sich allerdings nicht sicher sagen.

Ein alter Name, der in vielen Sprachen zu Hause ist

In Deutschland ist Adam schon seit dem 8. Jahrhundert bekannt.

Seine lange Geschichte verdankt er vor allem der Bibel. Eltern wählen ihn aber natürlich auch wegen seines Klangs oder weil jemand in der Familie so heißt. Ein Kind namens Adam braucht deshalb keinen religiösen Hintergrund.

In anderen Ländern hört ihr verwandte Formen: Adán in Spanien, Adamo in Italien und Adem in der Türkei. Im Deutschen sprechen wir Adam meist mit zwei Silben, „A-dam“. Wenn ihr möchtet, könntet ihr zu Hause Adi oder Addi daraus machen. Oft bleibt es aber einfach bei Adam.

Wie beliebt ist Adam heute?

Adam wird in Deutschland wieder häufiger als Babyname gewählt.

Für 2010 bis 2025 schätzt der Vornamenforscher Knud Bielefeld rund 20.300 Vergaben als ersten Vornamen. Auch die Gesellschaft für deutsche Sprache beschreibt einen deutlichen Aufstieg: 2011 lag Adam noch außerhalb ihrer Top 100.

Die Vergabezahl ist eine Schätzung aus Knud Bielefelds Namenssammlung, keine vollständige amtliche Zählung. Sie bezieht sich auf erste Vornamen; weitere Vornamen sind nicht mitgezählt.

Namenstag an Heiligabend

Ein möglicher Namenstag für Adam ist der 24. Dezember – also Heiligabend.

Dieser Tag wird sowohl in der katholischen als auch in der evangelischen Tradition genannt. Daneben gibt es den 19. Dezember als evangelischen Gedenktag und den 15. August.

Bekannte Adams findet ihr auch außerhalb der Bibel: Adam Opel gründete die gleichnamige Firma, Adam Sandler ist als Schauspieler bekannt. Der Name gehört damit längst ebenso zum Alltag wie zur alten Geschichte vom ersten Menschen.

Quellen und Datenstand


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