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Samira: Bedeutung, Aussprache und die Schreibweise Sameera

Samira: Bedeutung, Aussprache und die Schreibweise Sameera

Samira klingt in vielen Sprachen vertraut, hat aber nicht überall dieselbe Herkunft. Die arabische Form bedeutet sinngemäß „Gefährtin beim abendlichen Gespräch“. Daneben gibt es eine indische Samira mit einem Bezug zu Wind und Luft.

Drei Silben und ein offenes a am Ende prägen den Klang. Beim Vergleichen helfen deshalb nicht nur Bedeutung und Schreibweise, sondern auch die Aussprache in eurer Familie. Weitere Namen mit ihren jeweiligen Geschichten findet ihr in unserer Vornamenliste von A bis Z.

Samira auf einen Blick

Samira und Sameera können denselben Namen wiedergeben; entscheidend ist die zugrunde liegende Sprache.

NamensartMädchenname
Arabische NamenslinieWeibliche Form von Samir
Arabische BedeutungGefährtin beim abendlichen Gespräch
Weitere NamenslinieIndische Form aus dem Sanskrit, mit der Bedeutung „Wind, Luft“
Arabische Schreibweiseسميرة
Arabische Aussprachesa-MII-ra
Silben3: Sa-mi-ra
Weitere SchreibweiseSameera

Die Bedeutung von Samira im Arabischen

Samira gehört zur Wortfamilie für das abendliche Gespräch.

Der Name ist die weibliche Form von Samir. Hinter der häufig genannten Übersetzung „Unterhalterin“ steckt daher kein Beruf, sondern die Vorstellung einer Person, mit der man sich am Abend unterhält. „Gesprächsgefährtin“ beschreibt diesen Zusammenhang genauer.

Auch im Persischen wird der Name verwendet. Dort steht er in der Schreibweise سمیرا. Die Verwendung in einer weiteren Sprache bedeutet nicht automatisch, dass ein völlig neuer Wortursprung vorliegt.

Wie spricht man Samira und Sameera aus?

Bei der arabischen Form liegt die Betonung in der Mitte: sa-MII-ra.

Das i wird lang gesprochen. Sameera ist eine andere Umschrift derselben arabischen Namensform; ee steht hier für den langen Vokal. Ein englisches Wort muss daraus deshalb nicht werden. Im Persischen liegt die Betonung dagegen am Ende. Die Schreibweise Samira allein legt den Familienklang also nicht vollständig fest.

Als persönlicher Kosename könnte sich etwa Mira ergeben. Mira ist aber auch ein eigenständiger Vorname mit eigenen Herkunftsgeschichten. Seine Bedeutungen lassen sich nicht einfach auf Samira übertragen.

Woher kommt die Bedeutung „Wind“?

Sie gehört zur indischen Samira und führt zu einem Sanskritwort.

Behind the Name führt diese weibliche Namensform unter anderem für Hindi, Marathi und Telugu. Über den männlichen Namen Samir geht sie auf samīra zurück, das „Wind“, „Luft“ oder „Brise“ bedeutet. In der Devanagari-Schrift lautet die weibliche Form समीरा.

„Gesprächsgefährtin“ und „Wind“ sind keine zwei Bestandteile eines zusammengesetzten Namens. Es sind unterschiedliche Erklärungen für Namen, die in lateinischer Schrift gleich aussehen. Ein Bezug zur Sprache oder Familie hilft bei der Zuordnung.

Wie häufig wird Samira in Deutschland vergeben?

Samira ist hier bekannt, ohne zu den häufigsten Babynamen zu gehören.

Knud Bielefeld nennt für die Geburtsjahrgänge 2010 bis 2025 ungefähr 6.700 Vergaben als ersten Vornamen in Deutschland. Seine Auswertung ist keine vollständige amtliche Zählung. Andere Schreibweisen werden getrennt betrachtet.

Die Statistik sagt damit etwas über die Form Samira aus. Welche Namensgeschichte eine einzelne Familie mit ihr verbindet, lässt sich aus dieser Zahl nicht ablesen.


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