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Rita: Bedeutung „Perle“, italienische Kurzform und Namenstag

Rita: Bedeutung „Perle“, italienische Kurzform und Namenstag

Rita ist ein kurzer Mädchenname mit der Bedeutung „Perle“. Die bekannte europäische Namensform entstand als Kurzform von Margherita und verwandten Namen auf -rita.

Vielen Familien ist Rita aus älteren Generationen vertraut. Der Name wird aber weiterhin an Kinder vergeben und hat durch die heilige Rita von Cascia auch eine lange christliche Verwendungsgeschichte. Weitere Namen findet Ihr in unserer Babynamen-Liste von A bis Z.

Rita auf einen Blick

Rita führt über Margherita zur Namensfamilie von Margarete und zur Bedeutung Perle.

GeschlechtWeiblich
HerkunftItalienische Kurzform; Bedeutung über die Margarete-Familie
BedeutungPerle
AusgangsnameMargherita beziehungsweise verwandte Namen auf -rita
Deutsche AusspracheRII-ta
Katholischer Namenstag22. Mai
HäufigkeitNach Bielefeld etwa 1.400 deutsche Erstnamenvergaben 2010–2025

Was bedeutet Rita?

Die Bedeutung stammt aus dem längeren Namen Margherita.

Margherita ist die italienische Form aus der Namensfamilie von Margarete. Über diesen Herkunftsweg wird Rita mit „Perle“ erklärt. Der kurze Name besteht also nicht aus einem eigenständigen italienischen Wort für Perle, sondern übernimmt die Bedeutung seiner Ausgangsform.

Rita wird inzwischen in vielen Sprachen als vollständiger Vorname verwendet. Hinter einer heutigen Rita muss deshalb keine amtliche Margherita stehen.

Die heilige Rita und der 22. Mai

Der Namenstag erinnert an Rita von Cascia.

Die italienische Nonne hieß ursprünglich Margherita Lotti. Ihr kurzer Name zeigt die Verbindung von Margherita und Rita besonders deutlich. Das Heiligtum in Cascia feiert ihr Fest am 22. Mai; dieses Datum wird auch als katholischer Namenstag für Rita geführt.

Die religiöse Geschichte kann für Familien mit diesem Bezug wichtig sein. Die Bedeutung „Perle“ entsteht aber durch die sprachliche Namensherkunft und nicht erst durch die Verehrung der Heiligen.

Ein vertrauter Name aus mehreren Generationen

Rita war in Deutschland früher deutlich häufiger als heute.

Nach Knud Bielefeld gehörte Rita von 1927 bis 1957 zu den 50 häufigsten Mädchennamen in Deutschland. Für die Geburtsjahrgänge 2010 bis 2025 nennt seine jüngere Auswertung ungefähr 1.400 Vergaben als ersten Vornamen.

Diese Zahl ist keine vollständige amtliche Zählung. Sie zeigt aber, dass der Name weiterhin verwendet wird. Die kurze deutsche Aussprache RII-ta ist auch mit der italienischen Form eng verwandt.

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