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René: Bedeutung „der Wiedergeborene“, französische Herkunft und Schreibweise

René: Bedeutung „der Wiedergeborene“, französische Herkunft und Schreibweise

René bedeutet „der Wiedergeborene“. Der Jungenname ist die französische Form von Renatus und verbindet einen kurzen Klang mit einer älteren lateinischen Bedeutung.

Der Akzent auf dem letzten e gehört zur französischen Schreibweise. Daneben begegnet Rene ohne Akzent; die weibliche französische Form wird Renée geschrieben. Weitere Namen findet Ihr in unserer Babynamen-Liste von A bis Z.

René auf einen Blick

René, Renée und Renatus gehören zur gleichen Namensfamilie, unterscheiden sich aber in Sprache und Form.

GeschlechtMännlich
HerkunftFranzösische Form eines lateinischen Namens
BedeutungDer Wiedergeborene
AusgangsnameRenatus
Deutsche Ausspracherə-NEE, Betonung auf der letzten Silbe
Weibliche französische FormRenée

Woher kommt René?

Die Namensgeschichte führt zum lateinischen Renatus.

Renatus bedeutet auf Lateinisch wiedergeboren. Aus diesem älteren Namen entstand die französische Form René. Verwandte Formen sind unter anderem Renato im Italienischen und Portugiesischen sowie Renat im Russischen.

Die Deutung kann für Eltern das Bild eines Neubeginns aufrufen. Das ist eine persönliche Assoziation zur belegten Bedeutung; eine Aussage über das spätere Leben eines Kindes ist damit nicht verbunden.

René, Rene und Renée

Die Endung hilft, die französischen Formen auseinanderzuhalten.

René ist im Französischen männlich, Renée weiblich. Das zusätzliche e am Ende der weiblichen Form wird nicht als weitere Silbe gesprochen. Bei beiden bleibt der hörbare Ausgang -né gleich.

Rene ohne Akzent ist unter anderem im Englischen belegt und kann dort eine Form von René oder Renée sein. Deshalb lässt sich die Geschlechtszuordnung der akzentlosen Schreibweise nicht ohne den Sprachraum beurteilen. Im Deutschen wird René als Jungenname verwendet und meist auf der letzten Silbe betont.

Bekannte Namensträger und die Verwendung in Deutschland

René begegnet in Philosophie, Kunst und Literatur.

Der französische Philosoph René Descartes und der belgische Maler René Magritte sind bekannte Namensträger. Auch der Dichter Rainer Maria Rilke trug ursprünglich den Vornamen René.

Knud Bielefeld beschreibt René in Deutschland besonders für die 1980er-Jahre als vergleichsweise beliebt. Der Name kann deshalb vielen Erwachsenen vertraut sein, auch wenn er heute bei Neugeborenen deutlich seltener auftaucht. Die französische Schreibweise bleibt dabei ein prägender Teil seines Schriftbildes.

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