Noel trägt Weihnachten schon in seinem Namen. Er geht auf das französische Noël zurück, das Wort für das Weihnachtsfest. In Deutschland ist Noel vor allem als Jungenname bekannt, wird aber auch für Mädchen verwendet. Je nach Sprache kann der Name unterschiedlich klingen.
Auch Natalie hat einen Bezug zur Geburt Christi. Weitere Namen mit unterschiedlichen Geschichten findet ihr in unserer Vornamen-Liste von A bis Z.
Noel auf einen Blick
Der Weihnachtsbezug verbindet Noel mit seiner französischen Ursprungsform.
| Verwendung | Geschlechtsneutral; in Deutschland überwiegend Jungenname |
| Herkunft | Über französisch Noël aus dem Lateinischen |
| Bedeutung | Weihnachten; Bezug zur Geburt Christi |
| Silben | Meist 2: No-el; im Englischen auch einsilbig |
| Französische Schreibweise | Noël |
| Weibliche Formen | Noelle, Noëlle, Noelia und Noella |
Warum Noel mit Weihnachten verbunden ist
Aus der Bezeichnung für das Fest wurde ein Vorname.
Französisch Noël bedeutet „Weihnachten“. Dahinter steht der lateinische Ausdruck dies natalis für „Geburtstag“, der im christlichen Zusammenhang auf die Geburt Christi bezogen wurde. Schon im Mittelalter wurde der Name Kindern gegeben, die an Weihnachten geboren waren.
Der Name bringt damit eine lange Weihnachtstradition mit. Sein Klang kann euch natürlich auch unabhängig von diesem Bezug gefallen. Die Bedeutung bleibt Teil seiner Geschichte.
Noel und Noël: Was bedeuten die Punkte über dem e?
Das französische ë hilft dabei, die Vokale getrennt zu lesen.
Die beiden Punkte heißen Trema. Bei Noël stehen o und e für zwei getrennt gesprochene Laute; der Name klingt ungefähr no-ell. Die Punkte machen daraus keinen deutschen Umlaut. Noel ohne Trema ist unter anderem als englische Form gebräuchlich.
Im Englischen begegnen auch andere Aussprachen: einsilbig ungefähr „Noul“ oder zweisilbig „Nou-el“. Wenn in eurer Familie mehrere Sprachen gesprochen werden, ist das ein konkreter Unterschied, den ihr bei der Namenswahl mitbedenken könnt.
Ein Name für Jungen und Mädchen
Noel wird in Deutschland überwiegend für Jungen gewählt.
Die weibliche Verwendung ist ebenfalls belegt. Deutlicher als weibliche Formen erkennbar sind Noelle beziehungsweise die französische Schreibung Noëlle. Auch Noelia und Noella gehören zu dieser Namensfamilie.
Für die Geburtsjahrgänge 2010 bis 2025 schätzt Knud Bielefeld ungefähr 12.700 Vergaben von Noel als erstem Vornamen in Deutschland. Die Angabe bezieht sich auf den gesamten Zeitraum. Sie stammt aus seiner Namenssammlung und ist keine vollständige amtliche Zählung.
Quellen und Datenstand
Deutsche Verwendung und lateinischer Ursprung: Knud Bielefeld: Noel. Französische Form, Geschichte und Aussprache: Behind the Name: Noël. Englische Verwendung und Aussprachen: Noel. Trema: Dictionnaire de l’Académie française. Deutsche Vergaben: Babynamenverzeichnis 2010–2025. Recherche: 19. Oktober 2026.
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