Mirella ist die italienische Form von Mireille. Der Mädchenname wird meist als „die Wunderbare“ oder „die Bewundernswerte“ erklärt. Seine Geschichte führt von Italien in die Provence und zu einem literarischen Namen aus dem 19. Jahrhundert.
Mit drei Silben und dem doppelten l hat Mirella einen gut erkennbaren Rhythmus: Mi-rel-la. Wenn ihr kurze Namen mögt, ist auch Mira einen Blick wert. Weitere Ideen findet ihr in unserem Vornamenverzeichnis von A bis Z.
Mirella auf einen Blick
Der Name hat eine italienische Form und französisch-provenzalische Verbindungen.
| Geschlecht | Weiblich |
| Herkunft | Italienisch; Form von Mireille |
| Bedeutung | Üblicherweise „die Wunderbare“ oder „die Bewundernswerte“ |
| Silben | 3: Mi-rel-la |
| Verwandte Formen | Mireille, Mirela, Mirelle |
| Namenstag | 30. April in Finnland |
Woher kommt der Name Mirella?
Die Herkunft lässt sich über Mireille bis zu Mirèio zurückverfolgen.
Mireille ist die französische Form des provenzalischen Namens Mirèio. Bekannt wurde dieser durch Frédéric Mistrals gleichnamiges Versepos von 1859. Mirella gehört als italienische Form zu dieser Namensfamilie.
Die Deutung wird häufig mit dem provenzalischen Wort mirar für „bewundern“ verbunden. Auch das lateinische mirari bedeutet „staunen“ oder „bewundern“. So erklärt sich die übliche Bedeutung „die Wunderbare“ oder „die Bewundernswerte“. Die genaue Bildung des ursprünglichen Namens ist allerdings nicht abschließend geklärt.
Wie wird Mirella ausgesprochen?
Die Betonung liegt auf der mittleren Silbe: mi-REL-la.
Das doppelte l gehört zur italienischen Schreibweise. Mirela mit einem l ist eine verwandte Form, die unter anderem im Rumänischen und Kroatischen verwendet wird. Mireille sieht ähnlich aus, klingt im Französischen aber deutlich anders: ungefähr „mi-REJ“.
Als Kurzform kommt Mira infrage. Dabei lohnt sich die Unterscheidung: Mira hat auch andere, eigenständige Namenswurzeln. Nicht jede Mira geht deshalb auf Mirella zurück.
Wie häufig ist Mirella in Deutschland?
Mirella gehört hierzulande zu den selten vergebenen Mädchennamen.
Knud Bielefeld schätzt für die Geburtsjahrgänge 2010 bis 2025 rund 500 Vergaben als ersten Vornamen. Die Zahl stammt aus seiner Namenssammlung und ist keine vollständige amtliche Zählung. Sie bezieht sich auf den gesamten Zeitraum, nicht auf ein einzelnes Geburtsjahr.
Quellen und Datenstand
Herkunft und Bedeutung: wissen.de und Nordic Names. Italienische Form, Aussprache und literarische Verbindung: Behind the Name zu Mirella und Mireille. Vergaben 2010–2025: Knud Bielefelds Babynamenverzeichnis. Recherche: 19. Oktober 2026.
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