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Elin: Bedeutung, skandinavische Herkunft und die Sesamstraße

Elin: Bedeutung, skandinavische Herkunft und die Sesamstraße

Vielleicht kennt ihr Elin bereits aus der „Sesamstraße“: Seit 2023 trägt dort eine Mädchenfigur diesen Namen. Seine Geschichte reicht weiter zurück. Elin ist eine skandinavische und walisische Form aus der griechischen Helene-Familie.

Auch Elina und Helena gehören zu dieser Familie. Elin hat zwei Silben und lässt das abschließende a von Elina weg.

Elin in der Übersicht

Elin wird als Mädchenname im Schwedischen, Norwegischen, Dänischen und Walisischen geführt. Die traditionelle Licht-Deutung kommt aus der älteren Namenswurzel.

VerwendungMädchenname in der skandinavischen und walisischen Namenslinie
HerkunftSprachform von Helene beziehungsweise Helen
BedeutungTraditionell „die Leuchtende“ oder „die Strahlende“; ältere Wortherleitung unsicher
AusspracheBetonung am Anfang; im Schwedischen langes e: E-lin
Verwandte FormenElina, Eline, Ellen und Elen
Bekannte TrägerinElin Wägner, schwedische Schriftstellerin und Journalistin
KinderfernsehenElin, eine Figur der deutschen Sesamstraße

Die Herkunft von Elin

Die Verbindung zu Helene ist dokumentiert. Eine sichere wörtliche Übersetzung des alten griechischen Namens gibt es dagegen nicht.

Als mögliche Grundlage wird das griechische helene für „Fackel“ genannt; auch eine Verbindung zu selene, „Mond“, wird diskutiert. Daraus stammt die verbreitete Deutung „die Leuchtende“.

Wie klingt Elin?

Im Schwedischen und Walisischen beschreibt Behind the Name ein langes e am Anfang. Die zweite Silbe bleibt unbetont.

E-lin gibt diese zweisilbige Aussprache ungefähr wieder. Für das Norwegische nennt das Lexikon ebenfalls die Betonung auf der ersten Silbe. Eline ist eine verwandte Form im Norwegischen und Dänischen; Elen gehört zur walisischen Namensfamilie.

Elin Wägner: Literatur und Frauenrechte

Elin Wägner war eine schwedische Schriftstellerin und Journalistin. 1944 wurde sie als zweite Frau nach Selma Lagerlöf in die Schwedische Akademie gewählt.

Ihr Roman „Pennskaftet“ erschien 1910. Er behandelt unter anderem Berufstätigkeit, wirtschaftliche Selbstständigkeit und das politische Engagement von Frauen. Wägner setzte sich außerdem für die Friedensbewegung ein.

Elin in der Sesamstraße

Die siebenjährige Puppenfigur Elin nutzt einen Rollstuhl und interessiert sich für Technik, Zahlen und Basteln.

NDR und Sesame Workshop entwickelten sie gemeinsam. Menschen mit Behinderung berieten das Team, damit die Figur ihre Erfahrungen glaubwürdig widerspiegelt. Elins bester Freund ist Elmo.

Wie häufig ist Elin?

Elin wurde in Deutschland zwischen 2010 und 2025 nach Knud Bielefelds Auswertung ungefähr 4.500 Mal als erster Vorname vergeben.

Die Angaben sind Schätzungen aus seiner Namensstatistik und keine vollständige amtliche Erfassung. Das Trenddiagramm zeigt für diese Schreibweise einen Anstieg in den erfassten Jahrgängen.

Weitere Namensporträts findet ihr in unserer Babynamenliste von A bis Z.


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