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Alexander: Bedeutung, Herkunft und Beliebtheit des Vornamens

Alexander: Bedeutung, Herkunft und Beliebtheit des Vornamens

Alexander hat einen großen Platz in der Geschichte und passt trotzdem ganz selbstverständlich in den Familienalltag. Er kommt aus dem Griechischen, ist in vielen Sprachen wiederzuerkennen und bietet vom vollen Namen bis zu Alex oder Sascha mehrere Möglichkeiten.

In unserer Babynamenliste von A bis Z könnt ihr andere klassische Jungennamen danebenlegen. Bei Alexander lohnt zusätzlich ein genauer Blick auf die Zahlen: Er wird oft auch als Zweitname vergeben.

Alexander auf einen Blick

Alexander kommt vom griechischen Aléxandros und wird mit Schützen oder Verteidigen verbunden. Er ist als Erst- und Zweitname gebräuchlich; dafür gelten unterschiedliche Ranglisten.

HerkunftAus griechisch Aléxandros
BedeutungSinngemäß „der Beschützer“
AusspracheA-lex-an-der, vier Silben
FormenAlessandro, Alejandro, Alexandre, Aleksander
NamenstagMehrere Termine je nach Patron, etwa 3. Mai oder 10. Juli

Was bedeutet Alexander?

Der griechische Name Aléxandros setzt sich aus zwei Teilen zusammen. Die GfdS verbindet aléxō mit Abwehren, Schützen und Verteidigen, anḗr beziehungsweise andrós mit „Mann“. Daraus wird Alexander oft sinngemäß als „Beschützer“ gedeutet. Die Wortgeschichte ist alt; ob ein kleiner Alexander einmal beschützen möchte, steht auf einem ganz anderen Blatt.

Ein Name, der weit gereist ist

Alexander der Große machte den Namen bereits in der Antike bekannt. In den Jahrhunderten danach entwickelte er Formen in vielen Sprachen: Alessandro in Italien, Alejandro in Spanien, Alexandre in Frankreich. Sie sind erkennbar verwandt, aber keine bloßen Schreibfehler des deutschen Alexander.

Wenn mehrere Sprachen in eurer Familie gesprochen werden, kann diese Wiedererkennbarkeit angenehm sein. Einen ganz anderen historischen Bezug bietet etwa der Naturforscher Alexander von Humboldt; der Name hängt nicht an einer einzigen Figur.

Warum Alexander je nach Liste anders platziert ist

Alexander wird in Deutschland gern als Zweitname gewählt. Die GfdS berücksichtigt in einer Gesamtliste auch solche Vergaben. Knud Bielefeld schätzt dagegen rund 40.000 Vergaben von Alexander als erstem Vornamen für die Geburtsjahrgänge 2010 bis 2025. Seine Zahl ist eine eigene Datenauswertung und keine vollständige amtliche Zählung.

Wenn euch zwei verschiedene Rangplätze begegnen, schaut deshalb zuerst, ob beide Listen tatsächlich nur Erstnamen zählen. Am Klang oder an der Herkunft des Namens ändert diese Zählweise natürlich nichts.

Alex, Sascha und mehrere Namenstage

Alex ist die naheliegende Kurzform; Sascha gehört ebenfalls zur weiteren Namensgeschichte. Ob ein Kind lieber Alexander oder eine kurze Form hört, kann es später selbst entscheiden. Der volle Name bietet jedenfalls mehr als nur eine Anrede.

Auch bei den Namenstagen gibt es Auswahl, weil verschiedene Heilige Alexander hießen. Die GfdS nennt unter anderem den 18. April, den 3. Mai, den 10. Juli und den 11. Oktober. Familien, die einen Namenstag feiern, können an ihre eigene Tradition anknüpfen.

Quellen und Datenstand


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