Bei Margot kann ein einziger Buchstabe hörbar werden oder verschwinden: Im Deutschen spricht man das t meist mit, im Französischen bleibt es stumm. Der Mädchenname kommt aus Frankreich und ist eine kurze Form von Marguerite. Seine ältere Bedeutung lautet „die Perle“.
Auch Greta gehört zu dieser Namensfamilie, obwohl sie ganz anders klingt. In unserer Babynamen-Liste von A bis Z findet ihr weitere kurze Namen mit einer längeren Geschichte.
Margot auf einen Blick
Herkunft, Bedeutung und Aussprache im Überblick.
| Vorname | Margot |
| Geschlecht | Mädchenname |
| Herkunft | Französische Kurzform von Marguerite; ältere griechisch-lateinische Namensfamilie |
| Bedeutung | Über Marguerite: die Perle |
| Aussprache | Deutsch meist MAR-got mit t; französisch mar-GO ohne gesprochenes t |
Wie wurde aus Marguerite der Name Margot?
Margot entstand als französische Kurzform.
Marguerite ist die französische Verwandte von Margarete und Margareta. Die Namensfamilie führt über das lateinische Margarita zum griechischen margarites für Perle. Margot hat diese Bedeutung also von der langen Form geerbt.
Im Französischen ist marguerite außerdem das Wort für die Margerite, die weiß-gelbe Blume. Beim Vornamen reicht die Wortgeschichte aber weiter zurück zum Perlenwort. Blumenbezug und alte Namensbedeutung begegnen sich hier.
Spricht man das t in Margot mit?
Im Deutschen und Französischen gibt es verschiedene Gewohnheiten.
Die übliche deutsche Aussprache ist MAR-got, mit betonter erster Silbe und hörbarem t. Die französische Form klingt ungefähr mar-GO; der Name endet hörbar auf o, das t wird nicht gesprochen. In beiden Fällen hat der Name zwei Silben.
Die französische Schreibweise Margaux gehört ebenfalls dazu und klingt wie die französische Margot. Wenn ihr eine bestimmte Aussprache mögt, könnt ihr sie beim Vorstellen kurz dazusagen. Allein aus der Schreibweise Margot lässt sich in einer mehrsprachigen Umgebung nicht immer erkennen, welchen Klang ihr verwendet.
Wie häufig ist Margot in Deutschland?
Die Schreibweise mit t wird heute nur selten als erster Vorname vergeben.
Knud Bielefeld schätzt für die Geburtsjahrgänge 2010 bis 2025 rund 100 Vergaben in Deutschland. Diese Hochrechnung ist keine vollständige amtliche Zählung. Margo ohne t und Margaux werden gesondert erfasst.
Quellen und Datenstand
Recherche: 26. Oktober 2026. Genannte Statistiken gelten für den im Text angegebenen Zeitraum.
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