Margareta trägt eine Perle im Namen. Der Mädchenname hat griechische Wurzeln und gehört zu einer großen Familie, aus der auch Greta, Grete und Gretel entstanden sind. Die volle Form lässt euch also viel Raum zwischen vier Silben und einer kurzen Anrede.
Wenn euch Greta gefällt, lernt ihr mit Margareta eine ihrer langen Ausgangsformen kennen. Weitere kurze und lange Namen könnt ihr in unserer Babynamen-Liste von A bis Z vergleichen.
Margareta auf einen Blick
Herkunft, Bedeutung und Aussprache im Überblick.
| Vorname | Margareta |
| Geschlecht | Mädchenname |
| Herkunft | Griechische Wortwurzel, über die lateinische Namensform Margarita überliefert |
| Bedeutung | Die Perle |
| Aussprache | mar-ga-RE-ta, vier Silben im Deutschen |
Warum bedeutet Margareta die Perle?
Der Ursprung liegt im griechischen Wort margarites.
Margarites bedeutet Perle. Über die lateinische Namensform Margarita verbreitete sich diese Namensfamilie in verschiedenen Sprachen. Im Deutschen begegnen neben Margareta auch Margarete, Margaretha und Margarethe. Die zusätzliche h-Schreibweise ändert die Grundbedeutung nicht.
Zur Verbreitung der Namensfamilie trug im Mittelalter auch die Verehrung der heiligen Margareta von Antiochia bei.
Margareta, Greta oder Marga?
Aus der langen Form sind mehrere vertraute kurze Namen hervorgegangen.
Greta, Grete, Gretel, Grit und Marga gehören zu den überlieferten Kurzformen. Bei Marga bleibt der Anfang erhalten, während Greta und Grete einen späteren Teil des Namens aufgreifen. Heute werden solche Formen auch unabhängig vom langen Namen vergeben.
Im Deutschen wird Margareta gewöhnlich mar-ga-RE-ta gesprochen. Die vier Silben und die Betonung auf re geben einen anderen Rhythmus als bei der zweisilbigen Greta. In anderen Sprachen kann die Betonung wechseln: Im Finnischen liegt sie etwa auf der ersten Silbe.
Wie häufig ist Margareta in Deutschland?
Die lange a-Form wird heute eher selten als erster Vorname gewählt.
Knud Bielefeld schätzt für die Geburtsjahrgänge 2010 bis 2025 rund 200 Vergaben in Deutschland. Diese Hochrechnung ist keine vollständige amtliche Zählung. Sie gilt für Margareta; Margarete, Margaretha und die kurzen Formen werden getrennt erfasst.
Quellen und Datenstand
Recherche: 26. Oktober 2026. Genannte Statistiken gelten für den im Text angegebenen Zeitraum.
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