Elizabeth kennt viele kurze Formen: Liz, Lizzie, Beth oder Betty. Hinter dem englischen Mädchennamen steckt dieselbe biblische Geschichte wie bei Elisabeth. Der auffälligste Unterschied liegt im z – und bei englischer Aussprache hört man am Ende den typischen th-Laut.
Elisabeth mit s ist die im Deutschen vertraute Verwandte. Auch Elisa gehört zu dieser weit verzweigten Familie. Weitere Formen findet ihr in unserer Babynamen-Liste von A bis Z.
Elizabeth auf einen Blick
Herkunft, Bedeutung und Aussprache im Überblick.
| Vorname | Elizabeth |
| Geschlecht | Mädchenname |
| Herkunft | Englische Form aus der biblisch-hebräischen Namensfamilie um Elisheva |
| Bedeutung | Mein Gott ist ein Eid; außerdem als Gott ist Fülle oder Vollkommenheit gedeutet |
| Aussprache | Englisch ungefähr i-LIS-e-beth, vier Silben; Schluss mit stimmlosem th |
Was bedeutet Elizabeth?
Die ältere hebräische Form heißt Elisheva oder Elisheba.
Die häufige Erklärung „mein Gott ist ein Eid“ verbindet einen Gottesbezug mit einem Wort für Eid. Daneben gibt es die traditionelle Deutung „Gott ist Fülle“ oder „Gott ist Vollkommenheit“, wie sie die Gesellschaft für deutsche Sprache für Elisabeth nennt.
In der hebräischen Bibel trägt Aarons Frau die Namensform Elisheba. Im Neuen Testament ist Elisabeth die Mutter Johannes’ des Täufers. Über die griechische Form Elisabet gelangte der Name in weitere Sprachen.
Elizabeth, Liz und Beth
Die kurzen Formen greifen unterschiedliche Teile des langen Namens auf.
Liz und Lizzie kommen aus der vorderen Hälfte, Beth und Betty aus dem Schluss. Alle vier sind im Englischen als kurze Formen dokumentiert. Ihr könnt Elizabeth also mit dem vollen Klang verwenden oder eine dieser vertrauten Anreden wählen.
Die englische Aussprache klingt ungefähr wie i-LIS-e-beth. Das z ist ein stimmhaftes s wie in Rose. Beim letzten th berührt die Zungenspitze leicht die Schneidezähne; Luft strömt hörbar daran vorbei. Dieser Schluss unterscheidet sich vom üblichen deutschen Elisabeth.
Eine bekannte Elizabeth aus der Königsfamilie
Elizabeth II. erhielt ihren ersten Vornamen nach ihrer Mutter.
Die spätere britische Königin wurde 1926 geboren und auf Elizabeth Alexandra Mary getauft. Alexandra und Mary erinnerten an ihre Urgroßmutter und Großmutter väterlicherseits. Hinter der königlichen Namensfolge stand damit auch eine Familiengeschichte.
Wie häufig ist Elizabeth in Deutschland?
Die englische Schreibweise wird auch hier vergeben.
Knud Bielefeld schätzt für die Geburtsjahrgänge 2010 bis 2025 rund 800 Vergaben als ersten Vornamen in Deutschland. Diese Hochrechnung ist keine vollständige amtliche Zählung. Elisabeth und andere Schreibweisen werden getrennt erfasst.
Quellen und Datenstand
Recherche: 26. Oktober 2026. Genannte Statistiken gelten für den im Text angegebenen Zeitraum.
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