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Eleonore – Bedeutung, Herkunft und Besonderheiten des Vornamens

Eleonore – Bedeutung, Herkunft und Besonderheiten des Vornamens

Eleonore gehört zu den langen Mädchennamen, die sich im Alltag ganz unkompliziert verkürzen lassen. Nora oder Ella liegen nahe. Spannend ist aber auch die volle Form: Sie führt ins europäische Mittelalter, während ihre ursprüngliche Bedeutung bis heute offenbleibt.

Wenn euch Nora gefällt, ihr aber einen längeren Namen sucht, lohnt sich Eleonore. Auch Ella kann als kurze Rufnamensform dienen. Viele weitere Ideen mit ganz unterschiedlichen Längen stehen in unserer Babynamen-Liste von A bis Z.

Eleonore auf einen Blick

Herkunft, Bedeutung und Aussprache im Überblick.

VornameEleonore
GeschlechtMädchenname
HerkunftDeutsche Form aus der mittelalterlichen Namensfamilie von Alienor; weitere Herkunft ungeklärt
BedeutungNicht sicher geklärt
Aussprachee-le-o-NO-re

Was bedeutet Eleonore?

Eine eindeutige Übersetzung ist nicht gesichert.

Eleonore ist die deutsche Form aus der Familie von Eleanor und Eleonora. Als mittelalterlicher Ausgangspunkt begegnet Alienor beziehungsweise Aliénor. Weiter zurück lässt sich die Herkunft nicht sicher verfolgen. Bedeutungen wie „die Leuchtende“ klingen schön, sollten aber nicht als feststehende Erklärung ausgegeben werden. Auch eine direkte Ableitung von Helena ist nicht ausreichend gesichert.

Wie kam der Name durch Europa?

Mittelalterliche Namensträgerinnen machten die Namensfamilie weithin bekannt.

Besonders bekannt ist Eleonore von Aquitanien, die im 12. Jahrhundert sowohl Königin von Frankreich als auch später von England war. Eine verbreitete Herkunftserzählung verbindet ihren Namen mit dem ihrer Mutter Aenor. Das mittelalterliche Namenwörterbuch DMNES nennt allerdings möglicherweise ältere Belege. Deshalb bleibt die Erklärung „die andere Aenor“ eine Hypothese.

Eleonore, Eleonora oder Nora?

Die verwandten Formen unterscheiden sich vor allem im Rhythmus.

Im Deutschen spricht man Eleonore gewöhnlich e-le-o-NO-re, mit fünf Silben und Betonung auf no. Eleonora endet stattdessen auf a. Nora ist als Kurzform viel knapper und längst auch ein eigenständiger Name. Die Endung auf e ist bei Eleonore also kein stummer Zusatz, sondern gehört zum gesprochenen Namen.

Wie selten ist Eleonore heute?

Unter neugeborenen Mädchen kommt die Form mit Schluss-e vergleichsweise selten vor.

Die Vornamenauswertung von Knud Bielefeld nennt für Deutschland von 2010 bis 2025 ungefähr 600 Vergaben als ersten Vornamen. Das ist eine gerundete Hochrechnung aus seiner Datensammlung. Sie ist keine amtliche Vollerhebung und zählt die häufigere Form Eleonora nicht automatisch hinzu.


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