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Can: Bedeutung, Herkunft und Aussprache des Namens

Can: Bedeutung, Herkunft und Aussprache des Namens

Drei Buchstaben, ein ganz eigener Klang: Can wird ungefähr „Dschan“ gesprochen. Der türkische Jungenname bedeutet „Leben“ oder „Seele“. Und dasselbe Wort kann auch eine liebevolle Anrede sein — so ähnlich wie „Liebling“.

Can findet ihr in unserer Babynamenliste von A bis Z. Seine Wurzeln reichen vom Türkischen ins Persische zurück. Auch in längeren Vornamen steckt das kurze Wort.

Can auf einen Blick

Can kommt von einem ursprünglich persischen Wort für „Seele“ oder „Leben“. Der Name hat eine Silbe.

HerkunftTürkischer Vorname aus einem ursprünglich persischen Wort
Bedeutung„Seele“, „Leben“; als Anrede auch „Liebling“
Aussprache„Dschan“, eine Silbe
Verwandte NamenCaner, Cansu als Namen mit dem Bestandteil Can

So klingt Can

Das türkische C wird wie „Dsch“ gesprochen. Aus Can wird beim Sprechen also „Dschan“.

Wenn ihr Cem kennt, habt ihr den Anfang schon im Ohr. Bei Can folgt danach ein a, bei Cem ein e. Wer den Namen zum ersten Mal liest, denkt vielleicht an das deutsche „kann“. Die türkische Aussprache klingt deutlich anders.

Ein Wort für einen geliebten Menschen

„Seele“, „Leben“ und „Liebling“ gehören bei Can zusammen.

Das persische Wort jān gelangte ins Türkische. Seine Grundbedeutungen sind „Seele“ und „Leben“. Als Anrede kann can außerdem einen Menschen meinen, der einem besonders lieb ist. Je nachdem, ob ihr über den Vornamen oder eine Anrede sprecht, passt deshalb eine andere deutsche Übersetzung.

Auch im Jungennamen Caner steckt Can. Dazu kommt er für „Mann“, „Held“ oder „mutig“. Im Mädchennamen Cansu wird es mit su für „Wasser“ verbunden. Can ist also ein eigener Vorname und zugleich Teil anderer Namen.

Canlar bei der Cem-Zeremonie

In einer alevitischen Cem-Zeremonie werden Gemeindemitglieder als „Canlar“ angesprochen.

Die Alevitische Gemeinde Duisburg erklärt dazu, dass Can in diesem Zusammenhang die „reine Seele“ meint. Die Anrede gilt den Teilnehmenden der Zeremonie. Sie müssen dafür nicht Can heißen. Das Wort hat hier also einen Platz im Glauben, zusätzlich zu seiner Verwendung im Alltag und als Vorname.

Ein Can auf der Eurovision-Bühne

2012 sang Can Bonomo beim Eurovision Song Contest für die Türkei.

Sein Lied Love Me Back erzählt von Liebe, Sehnsucht und dem Meer. Mit dem Auftritt war sein Vorname auch vor einem internationalen Publikum zu hören. Wer neugierig auf den Klang von Can ist, kann sich die damalige Moderation und den Auftritt ansehen.

Wie häufig ist Can in Deutschland?

Für die Geburtsjahrgänge 2010 bis 2025 nennt Knud Bielefeld ungefähr 4.900 Vergaben als ersten Vornamen.

Besonders häufig fällt Can in seiner Auswertung in Heidenheim an der Brenz auf. Die längeren Namen Caner und Cansu sind eigene Einträge und werden nicht zu Can dazugerechnet.

Die Zahl ist eine Schätzung aus Bielefelds Namenssammlung, keine vollständige amtliche Zählung. Gezählt wird Can als erster Vorname in den genannten Geburtsjahrgängen.

Quellen und Datenstand


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