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Alma: Bedeutung, Herkunft und Beliebtheit des Vornamens

Alma: Bedeutung, Herkunft und Beliebtheit des Vornamens

Alma gefiel schon Goethe so gut, dass er den Namen für seine Enkelin wählte. Heute entdecken viele Eltern die vier Buchstaben neu. Kurz und leicht zu rufen ist Alma – bei der Bedeutung gibt es dagegen einiges zu erzählen.

Vielleicht sucht ihr gerade einen Namen, der mit zwei Silben auskommt. Weitere Ideen findet ihr in unserer Babynamenliste von A bis Z. Hier schauen wir uns Alma genauer an.

Alma auf einen Blick

Alma kann je nach Herkunft unterschiedliche Bedeutungen haben. Häufig wird der Name mit „nährend“ oder „Segen spendend“ erklärt.

HerkunftUnter anderem italienisch und lateinisch; mehrere Herkunftserklärungen
BedeutungLateinisch „nährend, Segen spendend“; je nach Sprache auch andere Deutungen
AusspracheAl-ma, zwei Silben
FormenAuch Kurzform alter Namen mit Amal-, etwa Amalberga
NamenstagJe nach Herleitung und Kalender unterschiedlich

Was bedeutet Alma?

Eine Erklärung führt nach Italien und zum lateinischen Wort „almus“. Es bedeutet „nährend“ oder „Segen spendend“.

Vielleicht kennt ihr den Ausdruck „Alma mater“ für eine Universität. Er heißt übersetzt „nährende Mutter“ und enthält dasselbe lateinische Wort. Bei einem Babynamen kann die Bedeutung zum Beispiel an Fürsorge und Geborgenheit denken lassen.

Alma kann aber auch eine Kurzform alter Namen mit „Amal-“ sein, etwa Amalberga. Dann wird sie mit „tüchtig“ oder „tapfer“ erklärt.

In anderen Sprachen sieht es wieder anders aus: Im Spanischen und Portugiesischen heißt „alma“ „Seele“ oder „Geist“. Im Neuhebräischen gibt es die Bedeutung „junge Frau“. Falls eure Familie eine Verbindung zu einer dieser Sprachen hat, gefällt euch vielleicht gerade diese Erklärung.

Goethe und eine Alma aus der Filmwelt

In Deutschland wird Alma seit dem frühen 19. Jahrhundert vergeben. Goethe brachte den Namen aus Italien mit.

Er wählte ihn für seine Enkelin Alma. In Italien gab es den Namen schon seit der Renaissance. Alma hat also eine lange Geschichte, auch wenn heute wieder mehr Babys so heißen.

Eine weitere bekannte Alma war Alma Reville. Sie arbeitete als Drehbuchautorin und Filmeditorin und war mit dem Regisseur Alfred Hitchcock verheiratet. In ihrer Arbeit ging es darum, Geschichten für die Leinwand zu schreiben und Filme zu schneiden.

Alma wird wieder häufiger gewählt

Alma hat in Deutschland an Beliebtheit gewonnen. 2023 belegte sie bei den Mädchenerstnamen der Gesellschaft für deutsche Sprache Platz 61.

Für die Jahre 2010 bis 2025 schätzt Knud Bielefeld rund 10.600 Vergaben als ersten Vornamen. Vielleicht habt auch ihr Alma erst durch ein Baby im Freundeskreis oder in der Familie wiederentdeckt.

Platz 61 bezieht sich auf die GfdS-Liste für 2023. Die rund 10.600 Vergaben sind dagegen eine Schätzung für 2010 bis 2025 aus Knud Bielefelds Namenssammlung, keine vollständige amtliche Zählung.

Wie klingt Alma im Alltag?

Al-ma: Der Name lässt sich mit zwei Silben kurz und deutlich rufen.

Vielleicht gefällt euch gerade, dass ihr ihn auch ohne Abkürzung gut verwenden könnt. Wenn zu Hause doch ein Kosename entsteht, wäre Almi eine Möglichkeit.

Alma und Amalia sehen sich ein wenig ähnlich. Gesprochen hört ihr den Unterschied sofort: Der eine Name kommt mit zwei Silben aus, der andere ist deutlich länger. Wenn beide auf eurer Liste stehen, probiert sie zusammen mit eurem Nachnamen aus.

Quellen und Datenstand


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