Tim ist einer der bekanntesten kurzen Jungennamen. Meist wird er auf Timotheus zurückgeführt und mit „Gott ehrend“ erklärt. Im Deutschen kann Tim allerdings auch als Kurzform von Dietmar entstanden sein.
Die drei Buchstaben machen Tim übersichtlich, seine Herkunft ist etwas vielfältiger. Besonders geläufig ist die Verbindung zur griechischen Namensfamilie von Timotheus und Timothy. Weitere Namen findet Ihr in unserer Babynamen-Liste von A bis Z.
Tim auf einen Blick
Tim ist ein einsilbiger Jungenname. Seine Bedeutung richtet sich nach dem längeren Namen, aus dem die Kurzform entstanden ist.
| Geschlecht | Jungenname |
| Herkunft | Häufig griechisch über Timotheus; auch deutsche Kurzform |
| Bedeutung über Timotheus | Gott ehrend |
| Mögliche Ausgangsnamen | Timotheus, Timothy, Dietmar |
| Andere Schreibweise | Timm |
| Koseform | Timmy |
| Namenstag über Timotheus | 26. Januar |
Was bedeutet Tim?
Über Timotheus trägt Tim die Bedeutung „Gott ehrend“.
Der griechische Ausgangsname verbindet ein Wort für „ehren“ mit théos für „Gott“. Die Gesellschaft für deutsche Sprache nennt auch die übliche Wiedergabe „der Gottesfürchtige“. Beide Erklärungen beziehen sich auf dieselbe griechische Namenslinie.
Timothy ist die englische Form von Timotheus. Von beiden längeren Namen kann Tim als Kurzform abgeleitet werden. Der 26. Januar als Namenstag gehört zur christlichen Tradition des heiligen Timotheus.
Tim und Timm: nicht immer dieselbe Ausgangsform
Im Deutschen kann Tim auch zu Dietmar gehören.
Diese Kurzform ist in Namenslexika ebenfalls belegt. Wer Tim aus Dietmar ableitet, übernimmt daher nicht automatisch die griechische Bedeutung von Timotheus. Die gewählte Langform erklärt, welche Namensgeschichte gemeint ist.
Timm mit zwei m ist eine weitere verbreitete Schreibweise. Beliebte Vornamen weist außerdem darauf hin, dass Timm in Norddeutschland als Familienname vorkommt und daraus auch eine Verwendung als Vorname entstanden ist.
Ein kurzer Name mit vielen bekannten Figuren
Tim wurde in Deutschland seit den 1960er-Jahren häufiger vergeben.
Um die Jahrtausendwende gehörte er nach der historischen Einordnung der Gesellschaft für deutsche Sprache zu den besonders beliebten Jungennamen. Eine heutige Rangzahl lässt sich daraus nicht ableiten.
Viele Menschen kennen Tim auch aus Geschichten, etwa aus „Tim und Struppi“, „Timm Thaler“ oder TKKG. Die beiden Schreibweisen tauchen dabei nebeneinander auf. Solche Figuren machen den Namen vertraut, während seine sprachlichen Wurzeln wesentlich älter sind.
Quellen und Datenstand
- GfdS: Tim – Bedeutung und Verbreitungsgeschichte
- Behind the Name: Tim – mögliche Ausgangsnamen
- Behind the Name: Timothy – griechische Bestandteile
- Behind the Name: Dietmar und die Kurzform Tim
- Beliebte Vornamen: Tim und Timm
Quellen geprüft am 11. Oktober 2026. Statistiken beziehen sich auf den jeweils genannten Zeitraum.
Wir hoffen sehr, dass dir unser Artikel gefallen hat. Vielleicht hat er dir geholfen, eine Frage zu beantworten. Oder er hat dich nachdenklich, traurig oder fröhlich gestimmt. Wir freuen uns jederzeit über deine Rückmeldung oder Anregung per Kommentar, Email oder Social-Media. Gerne kannst du uns auf Facebook, Pinterest oder Flipboard folgen. Wir freuen uns auch dich! 🤗