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Rebecca: Hebräische Herkunft, biblische Geschichte und die offene Bedeutung

Rebecca: Hebräische Herkunft, biblische Geschichte und die offene Bedeutung

Rebecca gehört zu den biblischen Mädchennamen mit einer langen Verwendungsgeschichte. Ihre hebräische Herkunft ist klar; die genaue Wortbedeutung wird dagegen unterschiedlich und vorsichtig erklärt.

Die Schreibweise Rebecca begegnet in mehreren Sprachen. Rebekka ist eine eng verwandte Form, die vielen Familien aus deutschen Bibelübersetzungen vertraut ist. Weitere Namen findet Ihr in unserer Babynamen-Liste von A bis Z.

Rebecca auf einen Blick

Rebecca und Rebekka führen zum hebräischen Namen Rivqa zurück.

GeschlechtWeiblich
HerkunftHebräisch; biblischer Name
BedeutungUnsicher; möglicherweise verbinden oder festbinden
SchreibvariantenRebekka, Rebeka, Rebeca
Hebräische FormRivka beziehungsweise Rivqa
KurzformenBecca, Becky

Was bedeutet Rebecca?

Die verbreitete Deutung bleibt eine mögliche Herkunftserklärung.

Behind the Name führt Rebecca auf den hebräischen Namen Rivqa zurück und nennt wahrscheinlich eine semitische Wurzel im Bedeutungsbereich verbinden, binden oder fangen. Knud Bielefeld kennzeichnet die Bedeutung ebenfalls ausdrücklich als umstritten.

Die gelegentliche Übersetzung „die Fesselnde“ klingt im Deutschen wie eine Beschreibung besonderer Ausstrahlung. Das ist jedoch schon eine freie Auslegung. Sprachlich lässt sich keine sichere Charakterbeschreibung aus Rebecca ableiten.

Rebekka in der Bibel

Die biblische Namensträgerin gehört zur Familiengeschichte von Isaak.

Im Buch Genesis ist Rebekka die Frau Isaaks und die Mutter der Zwillinge Esau und Jakob. Diese Erzählung erklärt, warum Rebecca in jüdischen und christlichen Namenszusammenhängen seit Langem bekannt ist.

In England verbreitete sich Rebecca nach der Reformation als christlicher Vorname. Die deutsche Schreibweise mit kk und die international häufige Form mit cc gehören dabei zur gleichen Namensfamilie.

Rebecca, Rebekka und kurze Formen

Die verschiedenen Schreibweisen sind keine Namen mit völlig verschiedenen Bedeutungen.

Rebeca wird unter anderem im Spanischen und Portugiesischen verwendet, Rebeka etwa im Tschechischen und Ungarischen. Im Hebräischen begegnet Rivka, im Jiddischen Rifka. Englische Kurzformen sind Becca und Becky.

In Deutschland ist Rebecca nach Knud Bielefeld seit den frühen 1970er-Jahren häufiger geworden. Für 2010 bis 2021 nennt er ungefähr 3.700 Erstnamenvergaben von Rebecca und etwa 1.000 von Rebekka. Diese Angaben betreffen seine Auswertung für genau diesen Zeitraum und sind keine vollständigen amtlichen Zahlen.

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