Mattheo klingt wie Matteo, bringt aber ein zusätzliches h mit. Hinter dem Jungennamen steckt die Bedeutung „Gabe Gottes“. Seine Geschichte führt über den italienischen Matteo zum biblischen Matthäus zurück.
Wenn euch der Klang gefällt, könnt ihr auch Matteo mit zwei t und ohne h vergleichen. Weitere Namen mit ihren Geschichten findet ihr in unserer Babynamen-Liste von A bis Z.
Mattheo auf einen Blick
Herkunft, Bedeutung und Aussprache im Überblick.
| Vorname | Mattheo |
| Geschlecht | Jungenname |
| Herkunft | Schreibvariante von Matteo, der italienischen Form von Matthäus; ältere hebräische Wurzel |
| Bedeutung | Gabe Gottes, Gabe des Herrn |
| Aussprache | ma-TE-o, drei Silben; das h bleibt stumm |
Woher kommt Mattheo?
Die Schreibweise gehört zur Namensfamilie um Matthäus.
Matteo ist die italienische Form von Matthäus. Mattheo wird als Schreibvariante dieser Form verwendet. Die ältere Wurzel liegt im Hebräischen: Ein Bestandteil für Gabe verbindet sich mit dem Gottesnamen Jahwe. Daraus entstehen die geläufigen Übersetzungen „Gabe Gottes“ und „Gabe des Herrn“.
Das h gibt Mattheo also keine andere Bedeutung. Es gehört zu seiner Schreibweise, wird bei der üblichen deutschen Aussprache aber nicht mitgesprochen.
Mattheo schreiben und aussprechen
Der Name hat drei Silben und wird auf dem e betont.
Als Lesehilfe passt ma-TE-o. Das e und das o bleiben einzeln hörbar. Mattheo hat sieben Buchstaben: zwei t und danach ein h. Matteo kommt ohne h aus, Matheo mit einem t und einem h.
Wer den Namen nur hört, kann diese Unterschiede nicht erkennen. „Mit Doppel-t und h“ ist deshalb eine kurze Erklärung, wenn ihr die Schreibweise weitergebt.
Welcher Namenstag gehört zu Mattheo?
Über Matthäus führt die Namenstradition zum 21. September.
Der Tag erinnert an den Apostel und Evangelisten Matthäus. Matthias gehört zwar zur verwandten Namensfamilie, ist in der Bibel aber ein anderer Apostel. Für ihn gilt eine andere Namenstagstradition.
Wie häufig ist Mattheo in Deutschland?
Die einzelne Schreibweise wird seltener vergeben als Matteo.
Knud Bielefeld schätzt für die Geburtsjahrgänge 2010 bis 2025 rund 4.100 Vergaben als ersten Vornamen in Deutschland. Die Zahl ist eine Hochrechnung, keine vollständige amtliche Zählung. Matteo, Mateo und Matheo sind darin nicht zusammengefasst.
Quellen und Datenstand
Recherche: 26. Oktober 2026. Genannte Statistiken gelten für den im Text angegebenen Zeitraum.
Wir hoffen sehr, dass dir unser Artikel gefallen hat. Vielleicht hat er dir geholfen, eine Frage zu beantworten. Oder er hat dich nachdenklich, traurig oder fröhlich gestimmt. Wir freuen uns jederzeit über deine Rückmeldung oder Anregung per Kommentar, Email oder Social-Media. Gerne kannst du uns auf Facebook, Pinterest oder Flipboard folgen. Wir freuen uns auch dich! 🤗