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Lilli – Bedeutung, Herkunft und Besonderheiten des Vornamens

Lilli – Bedeutung, Herkunft und Besonderheiten des Vornamens

Lilli kann eine kurze Form von Elisabeth sein. Der Mädchenname steht außerdem in Verbindung mit der Lilie. Hinter den fünf Buchstaben stecken damit zwei unterschiedliche Geschichten: eine biblische Namensfamilie und ein vertrautes Blumenwort.

Lilly mit y gehört zu den ähnlich geschriebenen Formen. Auch der lange Ausgangsname Elisabeth hat viele kurze Verwandte. In unserer Babynamen-Liste von A bis Z könnt ihr weitere Namensfamilien entdecken.

Lilli auf einen Blick

Herkunft, Bedeutung und Aussprache im Überblick.

VornameLilli
GeschlechtMädchenname
HerkunftKoseform von Elisabeth und anderen Namen mit li; auch mit dem Wort Lilie verbunden
BedeutungÜber Elisabeth: Mein Gott ist ein Eid; bei der Blumenverbindung: Lilie
AusspracheLIL-li, zwei Silben; Betonung am Anfang

Lilli als Kurzform von Elisabeth

Die kurze Form kann eine Verbindung zu einem viel längeren Namen bewahren.

Lilli ist eine Variante von Lili. Diese Form entstand aus Elisabeth und anderen Namen, die die Lautfolge li enthalten. Über Elisabeth führt die Herkunft zu einer hebräischen Namenswurzel. Eine geläufige Übersetzung lautet „Mein Gott ist ein Eid“. Die Gesellschaft für deutsche Sprache nennt bei dieser Familie auch die traditionelle Deutung „Gott ist Fülle“ beziehungsweise „Gott ist Vollkommenheit“.

Woher kommt die Verbindung zur Lilie?

Neben der Kurzform wird Lilli auch mit dem deutschen Blumenwort verbunden.

Neben der Koseform wird eine Verbindung zum deutschen Wort Lilie genannt. Beim englischen Lily ist der Blumenname der unmittelbare Ausgangspunkt. Wenn ihr Lilli mit einer Elisabeth aus eurer Familie verbindet, steht dagegen die andere Namensgeschichte im Vordergrund.

Lilli, Lili oder Lilly?

Beim Sprechen können die Schreibweisen sehr ähnlich klingen.

Lilli hat zwei l in der Mitte und endet auf i. Lili lässt ein l weg, Lilly endet auf y. Im Deutschen wird Lilli gewöhnlich auf der ersten Silbe betont: LIL-li, mit kurzem erstem i. Der Name ist auch im Dänischen und Finnischen gebräuchlich, wo die vertraute Aussprache etwas anders ausfallen kann.

Wie häufig ist Lilli in Deutschland?

Die Form mit zwei l und i am Ende wird regelmäßig als eigener Vorname gewählt.

Für die Geburtsjahrgänge 2010 bis 2025 schätzt Knud Bielefeld rund 12.800 Vergaben als ersten Vornamen. Die Hochrechnung ist keine vollständige amtliche Zählung. Sie erfasst Lilli getrennt von Lilly, Lily und Lili; eine längere amtliche Form wie Elisabeth ist für Lilli nicht nötig.


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