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Alexandra – Bedeutung, Herkunft und Besonderheiten des Vornamens

Alexandra – Bedeutung, Herkunft und Besonderheiten des Vornamens

Aus Alexandra kann im Alltag Alex, Alexa oder Sandra werden. Der lange Mädchenname bringt also mehrere kurze Anreden mit. Seine griechische Bedeutung wird meist als „die Beschützerin“ erklärt – ein schöner Gedanke, wenn ihr euch für euer Kind einen Namen mit dieser Botschaft wünscht.

Alexandra ist die weibliche Entsprechung von Alexander. Beide haben dieselben alten Wortbestandteile. Weitere Namen mit langen und kurzen Formen findet ihr in unserer Babynamen-Liste von A bis Z.

Alexandra auf einen Blick

Herkunft, Bedeutung und Aussprache im Überblick.

VornameAlexandra
GeschlechtMädchenname
HerkunftGriechisch; weibliche Form von Alexander
BedeutungSinngemäß die Beschützerin oder Verteidigerin der Menschen
Aussprachea-lek-SAN-dra, vier Silben; das x klingt wie ks

Was bedeutet Alexandra?

Im Namen steckt der Gedanke, andere zu schützen und zu verteidigen.

Die griechische Namensfamilie verbindet aléxō für abwehren, schützen oder verteidigen mit anḗr beziehungsweise andrós für Mann. Daraus wird bei der weiblichen Form sinngemäß „die Beschützerin“ oder „die Verteidigerin der Menschen“.

Alexandra, Alessandra und Aleksandra

In verschiedenen Sprachen verändert sich die Schreibweise.

Alessandra ist die italienische Form. Aleksandra begegnet unter anderem im Russischen: Hier stehen k und s dort, wo Alexandra ein x hat. Im Deutschen wird dieses x ebenfalls wie ks gesprochen.

Der ganze Name hat vier Silben: a-lek-SAN-dra, mit betontem san. Das ist deutlich länger als Alex oder Sandra. Wenn ihr einen Zweitnamen plant, könnt ihr beide Namen einmal zusammen mit eurem Nachnamen laut sagen.

Welche kurzen Formen gehören zu Alexandra?

Alex, Alexa und Sandra stammen aus derselben Namensfamilie.

Alex greift den Anfang auf, Alexa behält zusätzlich das a am Ende. Sandra führt über die italienische Alessandra ebenfalls zu Alexandra zurück und wird heute auch als eigener Vorname verwendet.

Zur russischen Form Aleksandra gehört die Koseform Sasha, im Deutschen oft Sascha geschrieben. Sie wird auch für den männlichen Aleksandr verwendet.

Wie häufig ist Alexandra in Deutschland?

Der Name wird auch heute als erster Vorname gewählt.

Knud Bielefeld schätzt für die Geburtsjahrgänge 2010 bis 2025 rund 7.100 Vergaben in Deutschland. Diese Hochrechnung ist keine vollständige amtliche Zählung. Sie bezieht sich auf Alexandra an erster Stelle; Zweitnamen und andere Schreibweisen werden darin nicht mitgezählt.


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