Der Haushaltsplan für einfache Ordnung und Sauberkeit

Nun ist das Theoretische geklärt: aber wie könnt ihr die täglichen Aufgaben im Haushalt praktisch organisieren und durchführen? Auch dazu haben wir ein paar Anregungen für euch. 

5 Minuten pro Raum – Grundordnung

Bevor ihr mit dem eigentlichen Saubermachen beginnt, solltet ihr eine Grundordnung schaffen. Geht dazu durch alle vorhandenen Räume. Nehmt euch pro Raum 5 Minuten. Bad und Küche bekommen 10-15 Minuten. Folgende Aufgaben solltet ihr erledigen:

5 Minuten pro Raum

Schlafzimmer / Kinderzimmer

  • lüften
  • Schmutzwäsche sammeln und in den Wäschekorb 
  • Müll und herumliegendes Zeug wegräumen
  • Betten machen

Büro

  • lüften
  • Geschirr rausbringen
  • Müll wegwerfen
  • Unterlagen auf dem Schreibtisch auf einen Stapel 

Flur

  • Jacken aufhängen
  • Schuhe aufräumen
  • herumliegendes aufräumen

Wohnzimmer

  • lüften
  • Geschirr wegräumen
  • Kissen und Decken richten
  • herumliegendes aufräumen

10-15 Minuten pro Raum

Küche

  • lüften
  • Geschirr in die Spülmaschine stellen und starten
  • Geschirr spülen 
  • herumliegendes wegräumen
  • Arbeitsfläche abwaschen
  • Müll rausbringen
  • Lappen und Spültücher wechseln

Badezimmer

  • lüften
  • herumliegendes wegräumen
  • Über Waschbecken und Spiegel putzen
  • Toilette kontrollieren ggf. putzen
  • Handtücher ggf. wechseln

Je nach Anzahl eurer Zimmer, müsst ihr für diese Aufgaben 45-60 Minuten einplanen. Wenn ihr das täglich zur Routine werden lasst, wird euer Haushalt schnell und merklich ordentlicher. Das Anhäufen von Chaos-Ecken wird minimiert und ihr werdet euch direkt wohler fühlen. Denn augenscheinliche Ordnung ist Balsam für die Seele. Außerdem ist das eigentliche Putzen nun leichter und schneller erledigt. Die Zeitersparnis kann bis zu (unglaublichen) zwei Stunden am Tag betragen.

Der tägliche Putzplan

Um etwas mehr Struktur in das Saubermachen zu bringen, kann auch ein Putzplan sehr hilfreich sein. Überlegt euch, welche Dinge ihr wöchentlich erledigen möchtet, und was nur einmal im Monat fällig ist. Wenn ihr eine Liste mit den wöchentlichen Aufgaben im Kopf oder auf Papier zusammen gestellt habt, sortiert sie den jeweiligen Räumen zu. Zum Beispiel:

Kinderzimmer wöchentlich

  • Spielzeug in die Kisten/Schränke räumen
  • Pflanzen gießen
  • Staub wischen
  • Boden saugen und wischen

Wenn ihr dann einmal in der Routine dieses Plans seid, ist es auf Dauer nicht mehr nötig, alle Räume jeden Tag zu säubern. Denn wenn ihr euch darüber hinaus an die (weiter oben beschriebene) morgendliche „Fünf Minuten Routine“ haltet, sind alle Zimmer schon mehr als grob aufgeräumt.

Gründliches Putzen reicht übrigens einmal wöchentlich völlig aus. Nun könnt ihr euch dafür einen Putzplan erstellen. Auf die einzelnen Wochentage solltet ihr nicht mehr als ein bis zwei Räume setzten. Diese werden nun gründlich geputzt und aufgeräumt. Durch die wöchentliche Wiederholung habt ihr euren Putzplan schnell verinnerlicht und der Haushalt läuft fast wie von selbst. Durch das regelmäßige Säubern in jedem Raum, werdet ihr insgesamt weniger Zeit zum Putzen benötigen. Das Gefühl nicht mehr zu wissen, wo man vor lauter „Baustellen“ anfangen soll, gehört so wesentlich schneller der Vergangenheit an, als ihr euch vorstellen könnt.

Ein möglicher Putzplan könnte so aussehen:

Vorlage wöchentlicher Putzplan Haushalt

Video: Verzweifelt Mutter robbt auf dem Rücken aus dem Baby-Schlafzimmer


Wer hat's geschrieben?

Jacqueline Esser

Erzieherin, Mutter, Autorin

Jacqueline ist staatlich anerkannte Erzieherin, mit der Qualifikation zur Betreuung von Kindern unter drei Jahren. Diese Qualifikation hat sie bereits lange, bevor es als Pflichtteil zur Ausbildung aufgenommen wurde, freiwillig absolviert. Neben ihrer beruflichen Laufbahn, ist sie Mutter von zwei Kindern. Einem Mädchen und einem Jungen. Ihre Erfahrungen schöpft sie also aus beruflichen sowie privaten Herausforderungen. Dies macht sie zu einer perfekten Autorin für unser Magazin.

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