Thomas bedeutet „Zwilling“. Der Jungenname kommt aus dem Aramäischen und wurde durch den gleichnamigen Apostel in vielen Ländern bekannt. In Deutschland gehört er für viele zur Eltern- oder Großelterngeneration, wird aber weiterhin auch an Babys vergeben.
Tom ist eine kurze Form von Thomas und längst ebenfalls ein eigener Vorname. Wenn euch die vollständige Form mit zwei Silben gefällt, könnt ihr in unserer Babynamen-Liste von A bis Z weitere klassische Namen vergleichen.
Thomas auf einen Blick
Herkunft, Bedeutung und Aussprache im Überblick.
| Vorname | Thomas |
| Geschlecht | Jungenname |
| Herkunft | Über das Griechische aus dem Aramäischen; biblischer Name |
| Bedeutung | Zwilling |
| Aussprache | THO-mas, zwei Silben; th wie t und langes o |
Warum bedeutet Thomas Zwilling?
Die Bedeutung stammt aus der älteren aramäischen Namensform.
Thomas ist die griechische Form eines aramäischen Namens, der mit Zwilling übersetzt wird. Über die biblische Überlieferung verbreitete sich diese Form später in verschiedenen Sprachen. Im Deutschen hat sich die Schreibweise mit Th und einfachem m durchgesetzt.
Der Apostel Thomas in der Bibel
Eine bekannte Geschichte erzählt von seinem Zweifel an der Auferstehung Jesu.
Als die anderen Jünger davon berichten, möchte Thomas zunächst selbst einen Beweis sehen. Später begegnet ihm der auferstandene Jesus. Diese Erzählung machte den Apostel zu einer bekannten biblischen Figur und trug zur Verbreitung seines Namens bei. Sein katholischer Namenstag wird am 3. Juli gefeiert.
Thomas, Tom und die internationalen Formen
Der Name wird in mehreren Sprachen gleich geschrieben, aber anders gesprochen.
Im Deutschen klingt er THO-mas mit einem t-Laut am Anfang und einem langen o. Im Englischen ist der erste Vokal kürzer; im Französischen bleibt das Schluss-s stumm. Tom verkürzt den Namen auf eine Silbe, Tommy ist eine weitere vertraute Form.
Tomas ohne h begegnet unter anderem in Schweden und Norwegen. Im Italienischen heißt eine verwandte Form Tommaso, im Spanischen Tomás und im Polnischen Tomasz. Die gemeinsame Bedeutung bleibt dabei erhalten.
Ein früherer Spitzenname, der weiterlebt
In Deutschland war Thomas besonders zur Mitte des 20. Jahrhunderts beliebt.
Knud Bielefeld zählt ihn zwischen 1954 und 1971 zu den häufigsten Jungennamen. Für die Geburtsjahrgänge 2010 bis 2025 schätzt er noch rund 5.000 Vergaben als ersten Vornamen. Die Hochrechnung ist keine vollständige amtliche Zählung; andere Formen wie Tomas und Tom sind darin nicht enthalten.
Quellen und Datenstand
Recherche: 26. Oktober 2026. Genannte Statistiken gelten für den im Text angegebenen Zeitraum.
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