Mit Nikolaus verbinden viele Familien einen besonderen Dezembermorgen: Am 6. Dezember wird sein Namenspatron gefeiert. Der Jungenname hat griechische Wurzeln und bedeutet „Sieg des Volkes“.
Niklas und Nico gehören zu den kürzeren Formen derselben Namensfamilie. Nikolaus bewahrt dagegen drei Silben und den deutlich hörbaren Ausklang -laus. Weitere Varianten findet ihr in unserer Babynamen-Liste von A bis Z.
Nikolaus auf einen Blick
Herkunft, Bedeutung und Aussprache im Überblick.
| Vorname | Nikolaus |
| Geschlecht | Jungenname |
| Herkunft | Deutsche Form des griechischen Nikolaos |
| Bedeutung | Sieg des Volkes |
| Aussprache | NI-ko-laus, drei Silben; au wie in Haus |
Was bedeutet Nikolaus?
Die griechischen Bestandteile stehen für Sieg und Volk.
Die ältere Form Nikolaos setzt sich aus nikē für Sieg und laos für Volk zusammen. „Sieg des Volkes“ ist die geläufige Übersetzung. Nikolaus ist eine deutsche Form dieses Namens. Nicholas im Englischen, Nicolas im Französischen und Nikolai im Russischen gehören ebenfalls dazu.
Warum der 6. Dezember zum Namen gehört
Der Namenstag erinnert an den heiligen Nikolaus von Myra.
Er war im 4. Jahrhundert Bischof in Kleinasien, in der heutigen Türkei. Um seine Hilfsbereitschaft entstanden zahlreiche Legenden. Eine davon erzählt, dass er einem armen Vater und dessen drei Töchtern heimlich mit Gold half. Das heimliche Beschenken verbindet diese Geschichte mit späteren Nikolausbräuchen.
Für Familien kann der Namenstag ein eigener kleiner Feiertag sein, zusätzlich zum Geburtstag.
Nikolaus, Nicolaus und die kurzen Formen
Die lange Form hat im Deutschen drei Silben.
Üblicherweise wird der Anfang betont: NI-ko-laus. Nicolaus schreibt den k-Laut mit c. Niklaus ist eine besonders im Schweizerdeutschen gebräuchliche kürzere Form mit zwei Silben. Klaus und Claus lassen den vorderen Teil weg, während Nico und Niko den Anfang bewahren. So können aus derselben alten Namensfamilie sehr verschiedene Rufnamen entstehen.
Wie häufig wird Nikolaus vergeben?
Als erster Vorname ist die vollständige Form bei heutigen Babys selten.
Knud Bielefeld schätzt für die Geburtsjahrgänge 2010 bis 2025 rund 200 Vergaben in Deutschland. Die Hochrechnung ist keine vollständige amtliche Zählung. Zweite und weitere Vornamen sowie Formen wie Niklas oder Klaus sind in dieser Angabe nicht enthalten.
Quellen und Datenstand
Recherche: 26. Oktober 2026. Genannte Statistiken gelten für den im Text angegebenen Zeitraum.
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