Der Pastinaken-Kartoffel-Brei mit Rindfleisch ist ein klassischer Mittagsbrei für den Beikost-Start. Pastinaken gelten als besonders mildes Gemüse und werden von vielen Babys gut vertragen. Deshalb eignen sie sich oft hervorragend für die ersten Beikost-Versuche. In Kombination mit Kartoffeln wird der Brei angenehm sämig und sättigend. Das Rindfleisch ergänzt das Rezept als Fleischkomponente und liefert zusätzlich Eisen, das in der Beikost-Zeit eine wichtige Rolle spielt.
Pastinaken-Kartoffel-Brei mit Rindfleisch (Beikost ab 6 Monaten)
Utensilien
- 2 Töpfe oder ein Dampfgarer
- Sieb
Zutaten
Benötigte Lebensmittel
- 50 g Kartoffeln
- 80 g Pastinaken
- 20 g Rindfleisch von Fett und Sehnen befreit
- 40 ml Apfelsaft
- 1 TL Rapsöl
Anleitungen
- Pastinaken waschen und klein schneiden. Kartoffeln schälen und klein schneiden. Rindfleisch von Fett und Sehnen trennen. Kartoffeln und Pastinaken in einem Topf mit Wasser gar kochen. Das Rindfleisch in einem zweiten Topf mit Wasser ebenfalls kochen (alternativ Dampfgarer).
- Sind die Zutaten gar, alles abgießen und in eine Schüssel geben. Das Kochwasser dabei auffangen – es wird zum Pürieren gebraucht.
- Gemüse und Fleisch zusammen pürieren. Gib dafür nach und nach etwas vom aufgefangenen Kochwasser dazu, bis der Brei schön glatt ist. Wenn der Brei zu dick ist, einfach noch etwas Kochwasser ergänzen.
- Zum Schluss Rapsöl und Apfelsaft unterrühren und den Brei nochmal gut vermengen.
Notizen
Nährwerte pro Portion (Tagesnährwerte)
Ab wann ist Pastinaken-Kartoffel-Brei mit Rindfleisch geeignet?
Laut Rezept ist dieser Pastinaken-Kartoffel-Brei mit Rindfleisch ab dem 6. Monat geeignet und als Mittagessen gedacht. Entscheidend ist aber nicht nur das Alter, sondern vor allem die Konsistenz: Für kleinere Babys sollte der Brei wirklich fein und glatt püriert sein. Wenn euer Kind schon sicherer schluckt, kann die Textur später minimal „strukturierter“ werden – aber am Anfang gilt: lieber extra fein, damit nichts im Hals hängen bleibt.
So gelingt die perfekte Brei-Konsistenz
Der Trick bei diesem Rezept ist das aufgefangene Kochwasser: Wenn Kartoffeln, Pastinaken und Rindfleisch gar sind, gießt ihr alles ab – aber fangt das Kochwasser unbedingt auf. Damit könnt ihr beim Pürieren genau steuern, wie cremig der Brei wird. Gebt das Kochwasser nach und nach dazu und püriert so lange, bis der Pastinaken-Kartoffel-Brei mit Rindfleisch schön glatt ist. Wird er zu dick, einfach noch einen kleinen Schluck Kochwasser ergänzen.
Öl und Apfelsaft: Warum kommt das erst zum Schluss?
Im Rezept werden Rapsöl und Apfelsaft am Ende untergerührt. Das hat zwei Vorteile: Erstens bleibt die Konsistenz besser kontrollierbar (ihr seht beim Pürieren, wie dick der Brei wirklich ist). Zweitens wird der Brei so angenehm cremig und bekommt eine milde, fruchtige Note, ohne dass ihr würzen müsst.
Weitere Rezepte:
Die einzelnen Schritte der Beikosteinführung könnt ihr in unserem Artikel, Beikost – Wann, Wie , Wieviel? nachlesen.
Wir hoffen sehr, dass dir unser Artikel gefallen hat. Vielleicht hat er dir geholfen, eine Frage zu beantworten. Oder er hat dich nachdenklich, traurig oder fröhlich gestimmt. Wir freuen uns jederzeit über deine Rückmeldung oder Anregung per Kommentar, Email oder Social-Media. Gerne kannst du uns auf Facebook, Pinterest oder Flipboard folgen. Wir freuen uns auch dich! 🤗

