Einen eigenen Garten zu besitzen, ist für viele Menschen die Erfüllung eines großen Traums. Gerade wenn man Kinder hat, ist der Garten nicht nur ein Ort, in dem man Blumen und Gemüse wachsen lässt. Er ist Spielwiese, Abenteuerspielplatz, Leseecke, Ort für Geburtstagspartys, Familienfeste und Rückzugsort zugleich.

Aber machen wir uns nichts vor: Damit der eigene Garten all das bietet, hat man eine Menge Arbeit vor sich. Hier findet ihr Ideen und Inspiration, welche Projekte euren Garten für euch und eure Kinder, besonders wertvoll machen könnten.

3. Platz ist schon in der kleinsten Hütte

Kinder im Garten in einem Unterschlupf
Bild: © johnalexandr / Adobe Stock

Kinder lieben ihre kleinen geheimen und privaten Orte, in denen sie relativ unbeobachtet all das nachspielen können, was ihnen so im Alltag begegnet. Ein eigener Garten bietet da viele potenzielle Optionen, um das zu ermöglichen.

Nicht jede Familie wird ihren kleinen „Privatwald“ besitzen, in denen sich die Kinder versteckt im Dickicht, einen Unterschlupf bauen können. Aber auch ohne dichten Baumbewuchs kann man tolle Verstecke und Hütten zaubern. Für die einfachste Variante reichen ein paar feste Seile, die man geschickt zwischen mehreren Punkten spannt. Darüber kann man nun große Laken oder Stoffbahnen werfen, verknoten oder mit Wäscheklammern fixieren. Schon haben die kleinen Abenteurer eine passable Gartenlounge, bei der natürlich für Erwachsene der Eintritt verboten ist! 😎🤔😏

Bei größeren Freiflächen, in denen man keine Punkte zum spannen der Seile findet, könnte man stabile Holzlatten in den Boden hämmern. Wenn man nun noch am oberen Ende ein Loch hinein bohrt, lassen sich die Seile super dort anknoten. Bekommen die Latten durch das Aufhängen von Stoff zu viel Zug ab, und ziehen sich schief, kann man im unteren Bereich noch eine kleine Stützlatte im 45 Gradwinkel dran schrauben.

Natürlich gibt es noch viele weitere Ideen und Möglichkeiten, um für Kinder einen Abenteuer-Unterschlupf zu bauen. Die besten Ideen sind allerdings die, bei denen Kinder selber Hand anlegen können. Wenn die einmal Spaß an der Sache gefunden haben, wollen sie sich und ihre Hütte immer wieder neu erfinden. Es sollte also möglichst einfach gehalten sein. Und variabel und ausbaufähig.

Wer hat's geschrieben?

Torsten Esser

Torsten hat das Vollzeit-Papa-Diplom. Er hat einen kleinen Sohn und eine Stieftochter, die er liebt, als wäre es seine eigene. Darüber hinaus hat er acht Semester lang "Soziale Arbeit" studiert. Mit einer unübertroffenen Mischung aus Wissen und Bauchgefühl, ist er der geborene Autor für dieses Magazin. Und ganz nebenbei kümmert er sich als Gründer und Inhaber von 1-2-family.de um alle Belange des Magazins.

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