Ob in der Ernährung, als Pflegeprodukt oder als Massageöl – kaum ein Naturprodukt ist so vielseitig einsetzbar wie Kokosöl. Das Rohprodukt ist für seine pflegenden Eigenschaften bekannt und bietet besonders einen großen Vorteil: Sowohl Mütter als auch Babys können von dem Öl profitieren.

Linderung für den wunden Po

Kokosöl ist als Feuchtigkeitspflege vielfältig einsetzbar und dank seines natürlichen Ursprungs besonders gut verträglich. So nutzen immer mehr Mütter das wertvolle Öl auch bei ihren Säuglingen, um wunde Stellen im Windelbereich vorzubeugen. Das Öl zieht rasch ein und legt sich wie ein Schutzfilm auf die Haut, wodurch es Rötungen und Entzündungen entgegen wirken kann. Um die volle Wirkung auskosten zu können, sollten Eltern ausschließlich auf naturbelassenes und kaltgepresstes Bio-Kokosöl setzen. So ist garantiert, dass man ein Naturprodukt in den Händen hält, das gänzlich ohne chemische Farb- oder Konservierungsstoffe hergestellt wurde und das die empfindliche Kinderhaut nicht zusätzlich reizt.

Die Wunderwaffe für die Haut

Kinder, die häufig unter Bauchschmerzen leiden oder generell zum Schreien neigen, können mit einer wohltuenden Massage beruhigt werden. Dafür kann auch Kokosöl verwendet werden. Es sollte vorher zwischen den Händen aufgewärmt und anschließend sanft über den Rücken gestrichen werden. Neben dem beruhigenden Effekt pflegt das Öl gleichzeitig die empfindliche Haut und zieht sanft in das Gewebe ein. Auch die Kopfhaut kann bei anfänglichem Schorf oder juckendem Kopfgneis mit Kokosöl behandelt werden. Dabei sollten Eltern den Schorf jedoch niemals abkratzen – vielmehr sorgt die Feuchtigkeit des Öls dafür, dass sich die Verkrustung von alleine löst.

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Dennoch sollte man die Prozedur nur ab und an durchführen, damit die Babyhaut lernt, sich selbst zu regenerieren.

Sanfte Hilfe bei Dehnungsstreifen

Auch wenn es im Netz schon zahlreiche Tipps gibt, wie man Dehnungsstreifen vorbeugen kann, so leiden dennoch viele Frauen unter dem störenden Andenken, dass die ansonsten so schöne Kugelzeit bei ihnen hinterlässt. Die hellen Streifen entstehen aufgrund der starken Dehnung besonders häufig im Brust- und Bauchbereich und bedürfen besonderer Pflege. Hierbei eignet sich Kokosöl besonders gut als natürlicher Feuchtigkeitsspender und kann direkt nach dem Duschen sanft einmassiert werden. Frauen mit stark betroffenen Stellen können wahlweise auch die sogenannte Zupftechnik verwenden, bei der die Haut leicht mit Daumen und Zeigefinger vom Körper weggezogen wird. So wird die Durchblutung der Hautpartien angeregt und die Dehnungsstreifen können langsam verblassen.

Ein letzter Tipp: Auch empfindliche Brustwarzen können mit Kokosöl eingerieben werden. Bei einer sanften Massage werden die Brustwarzen mit Feuchtigkeit versorgt – beste Voraussetzungen, damit sie sich bei Rötungen oder Schwellungen selbst regenerieren können. So genießen Mutter und Kind die schöne Stillzeit ohne Schmerzen.


 

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Jacqueline Esser
Jacqueline ist staatlich anerkannte Erzieherin, mit der Qualifikation zur Betreuung von Kindern unter drei Jahren. Diese Qualifikation hat sie bereits lange, bevor es als Pflichtteil zur Ausbildung aufgenommen wurde, freiwillig absolviert. Zurzeit arbeitet sie als Gruppenleitung einer Krippen-Gruppe einer Kindertagesstätte. Neben ihrer beruflichen Laufbahn, ist sie Mutter von zwei Kindern. Einem Mädchen und einem Jungen. Ihre Erfahrungen schöpft sie also aus beruflichen sowie privaten Herausforderungen. Dies macht sie zu einer perfekten Autorin für unser Magazin.

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