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Stillen - Tipps bei wunden Brustwarzen

Stillen: Tipps bei wunden Brustwarzen

Veröffentlicht: Letztes Update

Fast jede stillende Mutter leidet während der Stillzeit mindestens einmal an wunden Brustwarzen. Gerade zu Beginn, wenn das richtige Anlegen des Babys noch geübt werden muss, kommt es häufig dazu. Da vergeht manch einer Mutter die Lust am Stillen. Doch mit unseren Tipps bei wunden Brustwarzen wird das Stillen wieder schnell zum Spaß. 

Stillen - Tipps bei wunden Brustwarzen Wunde Brustwarzen schmerzen bei jedem Stillen und weit darüber hinaus. Manche Frauen besitzen so empfindliche Brustwarzen, dass diese sogar beginnen zu bluten. Dies kann die Freude beim Stillen durchaus beeinflussen oder gar nehmen. Damit wunde Brustwarzen schnell wieder heilen, oder erst gar nicht entstehen, haben wir einige Tipps und Tricks für euch zusammengestellt.




Tipp 1 – Muttermilch 

Muttermilch ist ein wahres Wundermittel. Sie hilft dem Baby bei verstopfter Nase, und macht seine Haut beim Baden geschmeidig. Doch auch der Mami kann sie helfen. Massiert man die letzten Tropfen Muttermilch nach dem Stillen in die Brustwarze und den Warzenhof, bleiben diese geschmeidig und reißen nicht so schnell ein. Sind die Brustwarzen bereits wund, beschleunigt die Muttermilch den Heilungsprozess. Die Milch sollte dabei möglichst an der Luft trocknen, bevor der BH wieder angezogen wird.

Tipp 2 – Frische Luft 

Wie bei jeder anderen Wunde, hilft viel frische Luft den Brustwarzen, und beschleunigt den Heilungsprozess. Daher sollte eine Mutter bei wunden Brustwarzen auf BH und Co. verzichten, und so oft wie möglich Luft an die Wunden lassen. Wer jedoch nicht auf den BH verzichten kann oder mag, kann sich in der Apotheke sogenannte Brustwarzenschoner besorgen. Diese sorgen dafür, dass genügend Luft an die Warzen kommt, und sie sich so schneller erholen.

Tipp 3 – Stilleinlagen häufiger wechseln 

Wird eine Brustwarze ständiger Feuchtigkeit ausgesetzt, ist sie schneller gereizt und wund. Daher ist es wichtig Stilleinlagen zu nutzen und diese häufig zu wechseln. Frauen mit besonders empfindlichen Warzen, vertragen häufig die handelsüblichen Stilleinlagen nicht. Alternativ gibt es Stilleinlagen aus Seide oder Baumwolle. Diese können in der Maschine gewaschen werden und sind so lange Zeit zu nutzen.

Tipp 4 – Eincremen 

Im Handel sind sogenannte Brustwarzen-Salben erhältlich. Diese aus reinem Wollfett bestehenden Salben, machen die Haut um die Brustwarze geschmeidig, und verhindern Wundheit, bzw. beschleunigen die Wundheilung. 

Tipp 5 – Rotlicht 

Gerade im Winter ist es nicht angenehm ohne BH und Oberteil durch die Wohnung zu flanieren. In solchen Fällen kann eine Rotlichtlampe helfen. Denn diese hat einen ähnlichen, wohltuenden Effekt, wie warmes Sonnenlicht. Die Wärme der Lampe entspannt und fördert die Wundheilung.

Tipp 6 – Milchspendereflex nutzen 

Ist eine Brustwarze wund, können die Schmerzen beim Anlegen bzw. dem Saugen des Baby minimiert werden, indem das Baby zuerst an der anderen Brust angelegt wird. So fließt die Milch an der Brust, dessen Warze wund ist, leichter. Denn das Saugen an der ersten Brust löst bereits den Milchspendereflex aus, und das Baby muss weniger fest saugen.

Tipp 7 – Stillpositionen wechseln 

Um wunde Brustwarzen zu vermeiden, oder den Heilungsprozess zu begünstigen, sollte möglichst bei jedem Stillen eine andere Position gewählt werden. So werden die Warzen immer auf andere Weise strapaziert. Auch beim Anlegen sollte darauf geachtet werden, dass das Baby die Brustwarze richtig im Mund hat, und möglichst viel vom Warzenhof mit angesaugt hat.

Tipp 8 – Häufiger Stillen 

Sind die Brustwarzen wund, schmerzt das Stillen eines hungrigen Babys sehr. Um dem vorzubeugen, hilft es, das Baby häufiger zu stillen. Dadurch trinkt es nicht so gierig und saugt dementsprechend sanfter. Darüber hinaus ist die Brust nicht so prall und das Baby kann sie besser fassen.

Die Zeit heilt alle Wunden 

Diese Tipps gegen wunde Brustwarzen können den Heilungsprozess beschleunigen und begünstigen. Trotzdem braucht die Warze einige Zeit, um vollständig abzuheilen. Wie lange, ist von Frau zu Frau unterschiedlich. Meist dauert es 4 bis 6 Tage, bis die Brustwarze sich erholt hat. Wenn sich die Schmerzen jedoch nicht bessern, und die Brustwarzen vielleicht sogar beginnen zu bluten, kann die Nachsorgehebamme einen Blick auf die Warzen werfen und euch helfen.

Häufig wunde Brustwarzen sind oft ein Indiz dafür, dass das Baby die Brustwarze nicht richtig fasst. Auch hier kann die Hebamme helfen und das Anlegen nochmals genau zeigen.

Hier geht es zum Hauptartikel: Alles wissenswerte rund ums Stillen.

 

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