Baby kuschelt mit Mama
Bild: © S.Kobold / Adobe Stock

Kuscheln – Innigkeit zwischen Kindern und ihren Eltern. Doch schmusen, kuscheln und Co sind mehr als nur Zärtlichkeiten. Kuscheln ist Wellness für Körper und Geist. Es macht glücklich und hält gesund.

Kuschelnd auf dem Weg zu mehr Gesundheit

Studien fanden heraus, dass Kinder die von ihren Eltern viel geschmust werden, deutlich weniger Krank sind. Durch das Kuscheln werden Glückshormone ausgeschüttet. Oxytozin sorgt dafür, dass Kinder nicht nur glücklicher, sondern auch gesünder sind. Denn durch deren Ausschüttung wird das Immunsystem gestärkt. Kuscheln trägt also nicht nur zum Wohlbefinden bei, sondern stärkt auch die Gesundheit.

Entspannte Kinder durch Zärtlichkeit und Liebe

Kinder sind am Tag immer in Bewegung. Sie hüpfen, springen und turnen, wo sie nur können. Ständig unter Strom lautet das Motto eines Kindes. Kuscheln kann Kindern helfen vom Stress des Tages abzuschalten und zu entspannen. Die sanften Berührungen und Zärtlichkeiten signalisieren dem Gehirn, dass Ruhe angesagt ist. Dadurch werden die Nervenverbindungen geschlossen. Was zur Folge hat, dass der Körper entspannt. Daher ist eine Kuschelrunde ein gelungener Abschluss für den Tag.

Kuscheln gegen Langeweile

Kinder haben nicht selten Langeweile. Sie wissen einfach nichts mit sich anzufangen. Auch hier können Kuscheleinheiten helfen. Liebevolles streicheln und drücken kann Langeweile verschwinden lassen. Die gemeinsame Auszeit vom Alltagsstress, lässt die Kinder entspannen und neue Ideen für das nächste Spiel entwickeln. Gerade das kraulen am Kopf lässt die Spielideen nur so sprudeln. Denn dadurch bekommt das Gehirn die Botschaft „Stimulieren!“ und fängt sofort an zu arbeiten.

Bindung und Vertrauen stärken

Beim Kuscheln halten Eltern und ihre Kinder engen Körperkontakt. Sie streicheln, kraulen und kitzeln sich und schenken sich die ein oder andere Umarmung. Zärtlichkeiten, die beide Seiten sehr genießen. Kuscheln fördert durch seine Intensität und Vertrautheit die Bindung zwischen Kindern und ihren Eltern und stärkt das gegenseitige Vertrauen. Zudem gibt das Knuddeln, den Kindern die Sicherheit die sie benötigen, um selbstständig und selbstbewusst zu werden. Kuscheln trägt also einen wichtigen Teil zur Entwicklung der Kinder bei.

Auch kleine Momente sind wichtig

Nicht immer bietet sich die Gelegenheit für eine ausgiebige Kuschelstunde. Doch auch die kleinen Gesten haben große Bedeutung. Der Gute-Nacht-Kuss, die Umarmung beim verlassen der Wohnung, oder das kurze streicheln über den Kopf, all dies sind Momente, die einem Kind zeigen, dass es geliebt wird. Schon damit ist ihre kleine Welt wieder in Ordnung. Nur schwer können die Kleinen hingegen mit Zurückweisungen umgehen. Fordern Kinder die Nähe ihrer Eltern, haben sie gerade das starke Bedürfnis nach Sicherheit, Liebe und Geborgenheit. Wird das nicht befriedigt, gerät ihre Welt ins schwanken.

Das Kuscheln ist der Weg zur Liebe

Kinder die viel von ihren Eltern geknuddelt werden, lernen bereits früh ihre Gefühle nicht nur zu äußern, sondern auch körperlich zu zeigen. Freuen sie sich, umarmen sie ihr Gegenüber, das geliebte Brüderchen bekommt einen zärtlichen Kuss, und sind sie traurig, fordern sie Nähe ein. Kuscheln ist außerdem der Weg zur späteren Liebe. Kinder die früh Zuneigung erfahren, sind später besser in der Lage Liebe zuzulassen und anderen zu schenken.


 

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