Nach Zweitimpfung verstorbener Junge (12) litt laut Obduktion an schwerer Vorerkrankung

von Torsten Esser Profil Autorenbild-150x150Torsten Esser
Corona Impfung JungePin


Vor knapp zwei Wochen hatte der Landkreis Cuxhaven den Todesfall eines 12-jährigen Jungen gemeldet, welcher zwei Tage nach seiner Zweitimpfung gegen das Coronavirus verstorben war. Aufgrund der Umstände wurde durch das zuständige Gesundheitsamt das Universitätsklinikum in Hamburg-Eppendorf (UKE) mit der Durchführung einer Obduktion beauftragt. Die Ergebnisse liegen dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI) nun vor.

Traurige Gewissheit für Familie des verstorbenen Jungen

In einer gestern veröffentlichten Erklärung des Instituts heißt es: “Unter Berücksichtigung der umfangreichen medizinischen Befunde ist die Impfung nicht als alleiniger Auslöser des tödlichen Ausgangs zu sehen.”. Grund für den besonders tragischen Tod des Jungen sei eine “besonders schwere, impfunabhängige Vorerkrankung des Herzens”.

RTL zitiert den parteilosen Landrat Kai-Uwe Bielefeld mit folgenden Worten: “Auch wenn die endgültige Bewertung des Obduktionsergebnis des Kindes nun vorliegt, bleibt für die Familie und Angehörigen der tragische Verlust Ihres Kindes, der unendlich schmerzhaft ist und uns alle tief berührt. Ihnen gehört unser vollstes Mitgefühl.”.

Eltern und Familie wurden im Netz beschimpft

Darüber hinaus stellte sich Cuxhavens Landrat Bielefeld deutlich an die Seite der Eltern des Jungen. Denn offenbar hatte es innerhalb der vergangenen zwei Wochen schlimme Beschimpfungen und Verurteilungen in den Kommentarspalten sozialer Netzwerke gegeben.

„Dass die betroffene Familie, der so schweres Leid widerfahren ist, nun in dieser Art und Weise verurteilt und gebrandmarkt wird, ist für mich einfach unerträglich“, zitiert ihn das Magazin „buten un binnen“. „Ich fordere Sie eindringlich auf, von weiteren Kommentaren im Netz zu diesem tragischen Vorfall abzusehen und der Familie die Chance zu geben, das Ganze zu verarbeiten.“


Diesem Aufruf des Landrats schließen wir uns als Magazin gerne an – und bekunden unser tiefes Mitgefühl! Eine Gesellschaft kann und darf nicht so gespalten und verblendet sein, dass man auf dem Rücken eines verstorbenen Kindes, Ideologie betreibt. Ruhe in Frieden, kleiner großer Engel!


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