Die kalte Jahreshälfte ist die Hauptsaison für Viruserkrankungen. Denn Viren lieben die Kälte – sie verbreiten sich im Winter beinahe ungebremst. Ganz besonders unangenehm wird es, wenn das Noro-Virus im Spiel ist. Denn das Virus löst Durchfall und schweres Fieber aus. Vorbeugung und Schutz sind eigentlich nicht möglich. 

Noro-Virus
Noro-Virus (Bild: © fotoliaxrender / Fotolia)

In diesem Winter trifft das Noro-Virus viele Teile von Deutschland wieder „eiskalt“. Die Ansteckungsfälle sind im Vergleich zum vergangenen Jahr enorm. Die Forschung weiß bisher nur recht wenig über Noro-Viren. Aber eine ganz spezielle Eigenschaft ist bekannt. Das Virus hat eine Art Überlebenstrieb! Es verändert fortwährend seine „Gestalt“. Nach eher ruhigen Noro-Jahren kann man sich ziemlich sicher sein, in der nächsten Viren-Saison auf eine Mutation zu stoßen. Durch die Möglichkeit des Virus, sich anzupassen, besteht bisher kaum eine Chance – neben penibler Hygiene der Hände – sich konsequent vor einer Ansteckung zu schützen.

So kommt es in dieser Wintersaison zu einer ganz frischen Mutation des Noro-Virus, nachdem eine vergleichbar starke Infektionsrate vor etwa sechs Jahren beobachtet wurde.

Die Forschung nutzt Mutationen für wichtige Erkenntnisse

Was sich für jeden Normalbürger wie eine Schreckensnachricht liest, lässt Forscher mit einem Lächeln zur Arbeit fahren. Denn jede neue Veränderung des Noro-Virus kann wichtige Einsichten im Kampf um einen Impfstoff bieten. Einen solchen gibt es bisher nämlich nicht. Auch weiß man nur im Ansatz darüber Bescheid, wie die körpereigene Abwehr versucht sich dem Virus zu stellen. Auch dieses Wissen würde dazu beitragen, künftigen Mutationen vielleicht einen Schritt voraus zu sein.

Richtiges Händewaschen kann vor Viren, Grippe und Infekten schützen:

Es gibt für nichts im Leben eine Garantie. So sind wir eigentlich ständig Viren und Bakterien ausgeliefert, die sich bei uns einschleichen wollen. Wer also behauptet, wir könnten uns konsequent einer Ansteckung entziehen, wenn wir nur auf ausreichende Hygiene achten, der hat seinen „Titel“ nicht verdient.

Aber ganz unrecht hätte er wiederum nicht. Denn nur gute Hygiene – speziell auch der Hände – KANN eine Ansteckung verhindern. Sie muss es aber natürlich nicht. Trotzdem reicht es nicht aus, sich mehrmals am Tag die Hände zu waschen. Vor allen Dingen das WIE entscheidet.

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Über den Autor

Torsten Esser

Torsten hat das Vollzeit-Papa-Diplom. Er hat einen kleinen Sohn und eine Stieftochter, die er liebt, als wäre es seine eigene. Darüber hinaus hat er acht Semester lang "Soziale Arbeit" studiert. Mit einer unübertroffenen Mischung aus Wissen und Bauchgefühl, ist er der geborene Autor für dieses Magazin. Und ganz nebenbei kümmert er sich als Gründer und Inhaber von 1-2-family.de um alle Belange des Magazins.

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