Große und kleine Reisen – das gehört zum aktiven Familienleben. Ein Tagesausflug ins Spaßbad, oder die wohlverdiente Urlaubsreise ans Meer? Sobald es um das Planschen und Schwimmen im Wasser geht, taucht eine Frage auf: Sollen für alle Familienmitglieder große Handtücher ins Gepäck, oder sind Bademäntel nicht viel praktischer? Das löst gleich die nächste Frage aus. Welche Bademäntel sind für Reisezwecke gut geeignet? Immerhin sollen ja keine Kofferladungen mit den Textilien gefüllt werden. Guter Rat ist teuer. Hier kommen unsere Tipps.

Reisen und Bademäntel – das sind die Problembereiche

Flauschige Bademäntel sind sowohl im Schwimmbad, als auch im Urlaub angenehme Textilien zum Abtrocknen, Wärmen und Einkuscheln. Allerdings haben speziell Frottier-Bademäntel oftmals ein hohes Volumen und bringen ein gewisses Gewicht auf die Waage. Eine vierköpfige Familie kann mit ihren Bademänteln schnell einen ganzen Koffer füllen. Für die meisten Reisen ist das ungeeignet. Gebraucht wird eine platzsparende Ausstattung, die sich möglichst leicht in einer Tasche tragen lässt. Das scheint bei einer kompletten Familienausstattung beinahe unmöglich. Doch letztendlich kommt es auf die passende Textil-Kombination an.


Im Video: Bademäntel werden häufig in Hotels geklaut

Nicht ganz ohne guten Grund, landen übrigens Bademäntel in der Top10, der am meisten geklauten Dinge aus Hotels. Dabei geht es nicht immer nur um ein schickes Souvenir. Die kuscheligen Mäntel sind einfach unfassbar praktisch. 🥰


Leichte Gewebe fĂĽr Erwachsene

Wenn Eltern ohne Kinder einen Spa-Tempel besuchen, ist ein flauschiger Wellness-Bademantel die beste Wahl. Doch für Reisen im Familienverbund sind Eltern gut beraten, wenn sie sich für leichte Bademäntel aus dünnem Gewebe entscheiden. Gut gefaltet, nehmen sie nicht mehr Platz ein, als ein Handtuch. Die meisten denken dann sofort an Mikrofaser. Doch dieses Material ist eher nicht zu empfehlen. Erstens löst Mikrofaser bei manchen Personen ein unangenehmes Gefühl auf der Haut aus. Zweitens wirken Mikrofaser-Bademäntel wenig attraktiv. Besser geeignet sind Einteiler aus Piquée. Das schöne Strukturmuster wirkt elegant und passt mit seinem mediterranen Flair gut zum Urlaubsgefühl. Da der Bademantel auf Reisen öffentlich getragen wird, sollte die ansprechende Optik nicht zu kurz kommen.

Flauschigkeit und Kapuze fĂĽr Kinder

FĂĽr Kinder ab vier Jahren ist stets der flauschige Bademantel mit Kapuze zu empfehlen. Da die Kleinen einen hohen Bewegungsdrang haben, kommt das KleidungsstĂĽck ihren BedĂĽrfnissen am besten entgegen. Zu achten ist auf eine Kombination dieser Eigenschaften:

  • leichtes Frottier
  • sehr saugfähige Fasern
  • wirklich weiche Kuscheligkeit
  • farbenfrohe Optik

Im Bademantel mit aufgestülpter Kapuze können die Kids am Strand oder Pool spielen und werden quasi wie nebenbei abgetrocknet. Speziell bei kühlem Wind oder sinkenden Abendtemperaturen schützt ein Kuschel-Bademantel gut vor Unterkühlung.

Kapuzentuch fĂĽr die Winzlinge

Auch Babys und Kleinkinder sind auf Reisen dabei. Im Spaßbad dürfen sie ins Babyplanschbecken oder sogar tauchen. Am Strand sitzen sie in elterlicher Begleitung an der Wassergrenze und erleben, wie die Wellenausläufer gegen ihre Füße und Beine spritzen. Auch sie müssen danach gut abgetrocknet und schön eingemummelt werden. Ideal sind hier Kapuzentücher.

Baby mit Kapuzentuch als Alternative zum Bademantel
Baby mit Kapuzentuch (Bild: © lisalucia / Adobe Stock)

Das sind quadratische Handtücher, bei denen eine Ecke als Kapuze dient. Darin lassen sich die Kleinsten schön einwickeln. Die praktische Kapuze schützt bei kühlem Wind vor Unterkühlung und bei hohen Temperaturen gegen den Sonnenstich. Außerdem spendet sie ein herrliches Geborgenheitsgefühl. 


Fazit:

Flauschige Kinderbademäntel, leichte Einteiler für die Erwachsenen und Kapuzentücher für die Kleinsten, passen zusammen in eine Sporttasche. Sogar zusätzliche Handtücher haben darin noch Platz. Mit dieser Ausstattung ist ein Ausflug ins Spaßbad jederzeit möglich. Auch für den Strandurlaub ist das eine gute Kombination.


Wer hat's geschrieben?

Jacqueline Esser

Erzieherin, Mutter, Autorin

Jacqueline ist staatlich anerkannte Erzieherin, Fachkraft für U3 Betreuung und Inklusions- und Integrations Pädagogin. Neben ihrer beruflichen Laufbahn, ist sie Mutter von zwei Kindern. Einem Mädchen und einem Jungen. Ihre Erfahrungen schöpft sie also aus beruflichen sowie privaten Herausforderungen. Dies macht sie zu einer perfekten Autorin für unser Magazin.

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