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Die Partnerschaft nach dem ersten Kind wieder aufleben lassen

Eltern mit Baby sitzen im Gras

Nach der Geburt eines Kindes ist nichts mehr so, wie es einmal war. Zunächst überwältigt von den eigenen Gefühlen, schleicht sich schnell der Alltag mit Kind samt all seinen Tücken ein. Das stellt vor allem die Paarbeziehung auf den Kopf.

Zweisamkeit muss nun mit einer dritten Person geteilt werden, Prioritäten verschieben sich und oft spielt sogar Neid eine Rolle, wenn es mit der Paarbeziehung für den Moment nicht mehr richtig klappen will. Die Partnerschaft nach dem ersten gemeinsamen Kind wieder aufleben zu lassen, erfordert Ideenreichtum und einen starken Willen.

Auf Freude folgt Ernüchterung, auf Ernüchterung Erkenntnis

Corinne Beil ist Paartherapeutin, verheiratet und hat selbst drei Kinder. Sie weiß, dass viele Paare vor der Geburt des Kindes mit einer rosaroten Brille auf die Zeit danach blicken. Der Idealisierung, dass ein Kind ein Paar zusammenschweißt und ausnahmslos „süß“ ist, steht dann die Realität entgegen, dass nun die Aufmerksamkeit geteilt werden muss und die Zeit zu zweit meist auf der Strecke bleibt.

Oft sind Männer eifersüchtig auf die zu Beginn meist sehr intensive Mutter-Kind Beziehung, während Frauen den Mann darum beneiden, dass er eine gewisse (berufliche) Freiheit hat. Corinne Beil zufolge sind offene Gespräche sowie gegenseitige Wertschätzung mögliche Lösungen, um Konflikten bereits im Voraus zu begegnen und die Beziehung aktiv zu erhalten. Findet man selbst im Gespräch keine Lösung für Probleme und schleicht sich das Gefühl ein, dass man nur aneinander vorbei redet, kann der Weg zu einem Therapeuten helfen. Andernfalls werden Konflikte oft am Kind ausgelassen, was sich negativ auf das gesamte Familienleben auswirkt.

Nichtsdestotrotz gibt es natürlich auch Paare, die Kind und Partnerschaft bereits kurz nach der Geburt relativ problemlos unter einen Hut bringen können.

Dem Alltag entfliehen

Während der Schwangerschaft haben viele Frauen durchaus Lust auf Sex, doch in den ersten Wochen nach der Geburt vermindert sich das sexuelle Bedürfnis stark. Das sollte jedoch keine Ausrede dafür sein, dass zwischen den Partnern keine Zärtlichkeiten, wie Küssen oder Umarmungen ausgetauscht werden. Um das Sexualleben wieder richtig aufleben zu lassen, bedarf es Zeit. Und diese sollte nach der Geburt richtig eingeplant werden.

Eltern entfliehen dem Alltag
Jedes Elternpaar braucht regelmäßig exklusive gemeinsame Zeit. Ansonsten fühlt sich der Alltag schnell wie eine Zweckgemeinschaft an.

Ob man sich auf bestimmte Zeiten für das Liebesspiel festlegt oder ein „Liebesnest“ außerhalb des Schlafzimmers errichtet, bleibt jedem Paar selbst überlassen. Wichtig ist, dass Mann und Frau in dieser Zeit komplett ungestört sind, um sich auch mental frei zu fühlen. Das Kind für einige Stunden beim Babysitter oder den Großeltern zu lassen, macht aus einem Paar schließlich noch lange keine Rabeneltern. Ein Kino- oder Theaterbesuch, oder ein schickes Abendessen im Restaurant, sorgt für Abwechslung im vom Kind geprägten Alltag, und lässt das Paar die Elternrolle für einige Stunden vergessen. Solche Momente sollten auch durch die Wahl der Kleidung zelebriert werden – raus aus den Alltagsklamotten, rein in schicke Teile.

Schöner Nebeneffekt: Wer sich in Schale wirft, wird auch für den Partner attraktiver. Und egal, ob Kleider oder Anzug, selbst große Frauen und beleibte Männer müssen dank Shops wie Long Tall Sally oder Krüger nicht auf attraktive Mode verzichten.

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Und auch wenn es mit der Zweisamkeit mal nicht so richtig klappen sollte und ein schreiendes Baby romantische Momente durch Schreien unterbricht: Begegnet man solchen Momenten mit Humor, können auch diese Situationen eine besondere Verbundenheit zwischen dem Paar schaffen.

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