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Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist der Klassiker unter den Sorgenkindern unserer heutigen Zeit. Die Thematik ist alleine politisch so komplex, dass sie eigentlich jedes Ressort und Ministerium einnimmt. Denn Familie ist überall dort in den Köpfen präsent, wo sich Menschen aufhalten – also auch im Berufsalltag. In erster Linie findet Familie aber natürlich zu Hause statt. Dort wo man seinen Kindern ein Nest baut.

Die perfekte Konsequenz daraus wäre das „Home-Office“. Nicht jeder hat die Möglichkeit – noch weniger trauen sich diesen Schritt zu gehen – aber wir sind „Feuer und Flamme“. Und wir erklären euch sehr gerne, warum das so ist…

Gerade junge Eltern kommen oft finanziell ins Schleudern, weil sie trotz aller Vorbereitung auf das Baby, die Gehaltseinbußen mindestens eines Elternteils, kaum auffangen können. Die zusätzlichen Kosten, die ein Kind verursacht, sind im normalen Alltag schon groß. Wenn das Baby aber kränkelt, versucht man mit allen erdenklichen Mitteln das körperliche und seelische Leiden zu verringern. Und wie wir alle wissen: das geht schnell ins Geld!

Ein weiterer wichtiger Aspekt der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist die Tatsache, dass man das Gefühl haben möchte, etwas von der Familie zu haben, wenn man schon von Vereinbarkeit spricht. In erster Linie wären das: Zeit und ein echtes Miteinander.

Das vermeintliche Luftschloss besteht also aus einer Kombination aus dickem Gehaltscheck und einer großen Portion Familie. Am besten nett verpackt, per Einschreiben, direkt an die eigene Adresse?!

Home-Office als Angestellter

Wenn es so einfach wäre, dann gäbe es wohl kaum noch herkömmliche Bürojobs, bei denen man freiwillig den furchtbaren Etagen-Kaffee und die Launen ungeliebter Kollegen ertragen müsste. Aber in der heutigen Zeit ist das „Home-Office“ bei weitem kein Luftschloss mehr. Zwar ist nicht jeder Chef für diese Idee zu haben. Aber sehr viele Führungskräfte werden ein offenes Ohr für ausgelagerte Heimarbeit haben, da alle großen Statistiken und Umfragen ein positives Bild der Produktivität zeichnen.

Homeoffice als Selbstständiger

Eine Selbstständigkeit macht den Schritt ins Home-Office natürlich ungleich einfacher und reibungsloser. Viele junge Familien verdienen ihre Brötchen heute auf eine Weise, wie es zum Beispiel dieses Magazin, dessen Beitrag ihr hier gerade lest, ebenfalls tut. Ein Elternteil geht in Vollzeit arbeiten, und das andere Elternteil macht sich Selbstständig, um Familie und Beruf besser unter einen Hut zu bekommen.

Im besten Fall kann man bis zu 90% der Arbeit direkt im Heimbüro bewältigen. So gibt es aber auch Mütter und Väter, die zu Hause Waren produzieren, ihren eigenen Youtube-Channel mit den neuesten Trends und Tipps betreiben, oder ihr Grundstück zu einer Hundepension ausbauen. Die Schaltzentrale bleibt in jedem Fall das Office im eigenen Zuhause.

Fallstricke im Home-Office

All diese Dinge strotzen nur so von einem selbstbestimmten Leben mit Familie. Und es stimmt: man kann sich kaum ein angenehmeres Arbeiten vorstellen. Außer …

Kinder krank im Home-Office

Wenn die Kleinen krank das Bett (oder die Couch) hüten müssen, bricht natürlich nicht gleich im Home-Office das perfekte Chaos aus. Aber es hat zumindest Potenzial! Solange man sich nicht auf die Situation angepasst strukturiert, setzt man sich fortlaufend dem inneren Konflikt zwischen Pflege und Arbeit aus. Am Ende wird man dann beidem nicht gerecht und die Situation droht zu kollabieren.

Kind krank zuhauseEin paar tolle Tipps zum Thema „Home-Office mit krankem Kind“durften wir aktuell dem Unterwegs-Magazin (dem digitalen Reisemagazin des Anbieters HRS) geben. Aus einem vorab geführten Interview wurde ein sehr interessanter Beitrag veröffentlicht, den man jedem Elternteil im Home-Office ans Herz legen mag. 

Der Beitrag ist dort Teil einer Reihe zum Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Man berichtet unter anderem über den Wiedereinstieg von Müttern ins Berufsleben und den Möglichkeiten Karriere zu machen, ohne seine Familie aus den Augen verlieren zu müssen.

So viele Ablenkungen

Wer sich für die Welt des Home-Office entscheidet, wird sich auf einen Schlag mit der lebendigen Vielfalt des alltäglichen Lebens auseinandersetzen müssen. Denn das pralle Leben ist immer am Drücker!

Echte Disziplin und ein gut durchdachter Arbeitsalltag sind zwingend notwendig, um sich gewisse Freiheiten erlauben zu können, die ein Familienalltag manchmal erzwingt. Wenn beispielsweise die Tochter auf dem Rückweg von der Schule mit dem Fahrrad gestürzt ist, muss es möglich sein, sich mit Herz und Seele darum zu kümmern, ohne große Einbußen und Gewissensbisse zu erleiden.

Man sollte also möglichst in jede Portion Arbeit einen gewissen Puffer einbauen, um die potenzielle Leichtigkeit eines Home-Office genießen zu können. 


FAZIT:

Das Leben und die Arbeit im Home-Office, sind in Verbindung mit Familie und Kind, eine ganz außergewöhnliche Möglichkeit, um alles gut unter einen Hut zu bekommen. Und zwar auf eine Weise, die auch emotional enorm erfüllend sein kann. Der finanzielle Aspekt ist ebenfalls nicht zu verachten. In den meisten Situationen ist man von Zuhause aus wesentlich produktiver und kreativer, als im Büroturm. Das macht sich am Ende auch in der Haushaltskasse bemerkbar. Wer sich gerne dem Trubel des täglichen Familienlebens „aussetzt“, wird sich von den kleinen Katastrophen des Alltags nicht allzu sehr aus der Ruhe bringen lassen. All diejenigen sind aus dem Holz geschnitzt, die das Home-Office braucht.


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Über den Autor

Torsten Esser

Torsten hat das Vollzeit-Papa-Diplom. Er hat einen kleinen Sohn und eine Stieftochter, die er liebt, als wäre es seine eigene. Darüber hinaus hat er acht Semester lang "Soziale Arbeit" studiert. Mit einer unübertroffenen Mischung aus Wissen und Bauchgefühl, ist er der geborene Autor für dieses Magazin. Und ganz nebenbei kümmert er sich als Gründer und Inhaber von 1-2-family.de um alle Belange des Magazins.

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