Der Getreide-Obst-Brei wird als dritter und letzter Brei bei der Beikost eingeführt. Er kommt zwischen dem 8. und 10. Lebensmonat zum ersten Mal auf den Tisch und ergänzt den Ernährungsplan eures Kindes mit viel Eisen und Vitaminen. Erfahrt hier, wie sich der Getreide-Obst-Brei zusammensetzt und worauf ihr achten solltet. 

Beikost - Getreide Obst BreiBisher bekommt euer Kind bereits zwei Mahlzeiten in Breiform. Den Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei und den Milchbrei. Nun kommt die Zeit für die nächste Stufe in der Beikosteinführung. Um den 8. Lebensmonat könnt ihr den Getreide-Obst-Brei einführen. Dieser versorgt euer Kind mit den nötigen Kohlenhydraten, Eisen und einer extra Portion Vitaminen, die es braucht, wenn es mobiler wird und mehr Energie benötigt.

3 einfache Zutaten für einen leckeren Brei

Der Getreide-Obst-Brei besteht lediglich aus Wasser und drei weiteren Zutaten:
  • Getreideflocken
  • Obst
  • Fett / Öl

Getreideflocken: Getreide ist neben Fleisch einer der wichtigsten Eisenlieferanten in der Ernährung eures Kindes. Im Getreide-Obst-Brei sind etwa 20g Getreideflocken enthalten. Aufgrund der höheren Nährstoffqualität eignen sich Vollkornprodukte am besten für die Zubereitung des Breis. Welche Sorte ihr wählt, könnt ihr jedoch vom Geschmack eures Kindes bestimmen lassen. Im Handel sind Instant Getreideflocken erhältlich, die sich sehr gut für den Getreide-Obst-Brei eignen. Unter anderem sind die Sorten, Dinkel, Hafer, Grieß und Mehrkorn-Flocken z.B 4 Korn,  die bei Kindern bevorzugten Getreideflocken.

Obst: Obst bildet den Hauptbestandteil des Getreide-Obst-Breis. Obst versorgt euer Kind mit den benötigten Vitaminen. Vitamin C fördert zusätzlich die Aufnahme des Eisens aus dem Getreide. Welche Obstsorte ihr für den Brei wählt, ist wie beim Getreide vom Geschmack eures Kindes abhängig. Sehr süße Sorten wie, Banane, Apfel und Birne werden von den meisten Kindern leicht akzeptiert. Doch auch Pfirsich, Mango, Erdbeeren oder Himbeeren essen Kinder gerne. Obst alleine bildet keine eigenständige Mahlzeit, da es nicht genügend Energie und Nährstoffe enthält.

Fett/Öl: Auch wenn es im ersten Moment komisch klingen mag. In den Getreide-Obst-Brei gehört unbedingt auch Fett. Denn nur so können die fettlöslichen Vitamine aus dem Obst vom Körper aufgenommen werden. Als Fettzusatz eignet sich am besten Rapsöl. Es enthält viele ungesättigte Fettsäuren, wie Omega-3-Fettsäuren. In vielen Gläschen ist leider zu wenig Fett, so das gegebenenfalls etwa ein Teelöffel Öl dazu gegeben werden sollte.

Der perfekte Nachmittags-Brei

Der Getreide-Obst-Brei ist der ideale Brei für den Nachmittag. Als Zwischenmahlzeit zwischen dem Mittagsbrei und dem Abendbrei ergänzt er perfekt den Ernährungsplan eures Kindes. Er sättigt durch das enthaltende Getreide sehr gut und bringt neue Energie für die Nachmittagsstunden.

Zubereitung

Der Brei ist relativ schnell und einfach zuzubereiten. In wenigen Minuten könnt ihr eurem Baby den Getreide-Obst-Brei servieren und füttern. Zuerst werden die instant Getreideflocken in heißes Wasser eingerührt. Hinzu kommt nun das Obst. Ihr könnt das frische Obst zerquetschen oder pürieren und zu den Getreideflocken hinzufügen. Alternativ könnt ihr ein halbes Obstgläschen zur Zubereitung des Breis nutzen. Zum Schluss kommt ein Teelöffel Rapsöl hinzu. Und schon ist der Getreide-Obst-Brei fertig und kann den Kleinen gefüttert werden.

Alternative Fingerfood

Es muss nicht immer unbedingt Brei sein. Ihr könnt euren Babys das Obst natürlich auch in Stücken und somit als Fingerfood anbieten. Weiche Obstsorten wie Melone, Birne, Pfirsich und Banane eignen sich besonders dazu. Damit eure Kinder trotzdem die benötigten Kohlenhydrate erhalten, könnt ihr Zwieback, Dinkelstangen, Reiswaffeln und Brötchen an eure Kleinen servieren.

Mehr zum Thema Ernährung mit und durch Fingerfood könnt ihr hier lesen : Beikost einmal anders:  Baby-Led-Weaning und Fingerfood.

Über den Autor

Jacqueline Esser

Jacqueline ist staatlich anerkannte Erzieherin, mit der Qualifikation zur Betreuung von Kindern unter drei Jahren. Diese Qualifikation hat sie bereits lange, bevor es als Pflichtteil zur Ausbildung aufgenommen wurde, freiwillig absolviert. Neben ihrer beruflichen Laufbahn, ist sie Mutter von zwei Kindern. Einem Mädchen und einem Jungen. Ihre Erfahrungen schöpft sie also aus beruflichen sowie privaten Herausforderungen. Dies macht sie zu einer perfekten Autorin für unser Magazin.

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