Ein neuer Mensch erblickt das Licht der Welt. Das Kleine wird geliebt und umsorgt. Doch welche Pflege für den Säugling ist die richtige?
Sanfte Haut- und Haarpflege: Schutz für die zarte Babyhaut
Die Haut eines Neugeborenen ist rund fünfmal dünner als die eines Erwachsenen. Mehr noch, die natürliche Schutzbarriere muss noch im Laufe der nächsten Monate und Jahre aufgebaut werden. Selbstverständlich braucht die zarte Babyhaut eine entsprechend sanfte, hypoallergene Pflege.
Ein Bad mit seifen- und parfümfreien, rückfettenden und feuchtigkeitsspendenden Badelotionen bei Wassertemperaturen zwischen 37 °C und 38 °C ist für das Kleine optimal. Eine besonders schonende Rezeptur haben Badezusätze, die von den Herstellern ab dem ersten Lebenstag empfohlen werden.
Gut zu wissen: Achtet trotzdem darauf, dass kein Badewasser in die Babyaugen gelangt!
Besondere Aufmerksamkeit gilt den Babyhaaren. Manch ein Neugeborenes trägt bereits stolz seinen Haarschopf, bei einem anderen sind feine Härchen kaum sichtbar. In jedem Fall sind Babyhaare empfindlicher als bei Erwachsenen.
Hier kommen euch ebenfalls spezialisierte Pflegeprodukte zur Hilfe. Ein Shampoo für die Kleinen versorgt die Haare und Kopfhaut mit Vitaminen, spendet Feuchtigkeit und wirkt beruhigend. Dank seiner milden Rezeptur reizt das Babyshampoo nicht die Augen und macht das Baden zu einem richtigen Spaßerlebnis.
Massage nach dem Bad: wohltuende Berührungen
Nach einem warmen Bad möchte das Baby gerne noch ein bisschen mit Mama oder Papa kuscheln. Eine Massage ist für das Kleine viel mehr als nur die Hautpflege, sondern stärkt die Bindung zu seinen Liebsten und kann zudem gegen eventuelle Blähungen helfen.
Am besten eignen sich für Babymassagen Öle wie Jojoba- oder Mandelöl oder aber Cremes mit überwiegend natürlichen Zutaten. Meistens sind Babycremes und Massageöle nicht nur für den Körper, sondern auch fürs Gesicht geeignet. Massiert das Kleine mit äußerst vorsichtigen Bewegungen der flachen Hände und immer sowohl vom Kopf herunter zu den Füßen als auch von der Körpermitte nach außen.
Windelbereich: extra Aufmerksamkeit ist gefragt
Zu den sensibelsten Körperregionen eines Babys gehört der Windelbereich, denn hier ist die Haut dauerhaft Feuchtigkeit und Reibung ausgesetzt. Beim Wechseln der Windel – sechs bis sieben Mal täglich – achtet ihr auf mögliche Rötungen und behandelt solche mit Pflegecremes. Unter anderem sind zinkhaltige Babycremes oder zum Beispiel Cremes mit Calendula empfehlenswert.
Ist der Windelbereich nicht zu stark verschmutzt, genügt eine Reinigung mit warmem Wasser und saugstarken Bambustüchern. Bei Verschmutzungen greift ihr auf alkohol- und parfümfreie Feuchttücher zurück, die extra für empfindliche Babyhaut entwickelt wurden.
Gut zu wissen: Der Windelbereich soll vor dem erneuten Wickeln völlig trocken sein. Gerne könnt ihr bei warmen Temperaturen oder im Schutz eines Infrarotheizstrahlers das Kleine noch etwas „unten ohne“ strampeln lassen.
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