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Sicher und unsichtbar!

Mit diesen 5 Tipps kann man die Ersparnisse vor digitalen Risiken schützen

Mit diesen 5 Tipps kann man die Ersparnisse vor digitalen Risiken schützen

Die Digitalisierung unserer Gesellschaft schreitet weiter voran. Heute gibt es kaum noch einen Bereich, der nicht davon profitieren kann, ob im Privat- oder im Geschäftsalltag. Dabei verlagern sich immer mehr Aufgaben und Dienste ins Internet, was jedoch auch mit Risiken einhergehen kann. Ein besorgniserregender Trend: Die steigende Anzahl an Menschen, die durch Kriminelle im Internet um ihre Ersparnisse gebracht werden.

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Doch guter Schutz muss nicht kompliziert sein. Dieser Artikel stellt die größten Risiken vor und gibt praktische Tipps, mit denen man das eigene Konto effizient absichern kann. Dann steht einer unbeschwerten Nutzung aller Online-Dienste nichts mehr im Weg.

Bei 30 % aller Internetnutzer wurde bereits ein Konto gehackt

Internetsicherheit zu Hause und unterwegs
Bild: © terovesalainen / Adobe Stock

Eine repräsentative Umfrage aus dem Jahr 2024 kam zu dem Ergebnis, dass sage und schreibe 30 % aller Internetnutzer bereits von einem gehackten Konto betroffen waren. Besonders beliebte Angriffsziele waren dabei Social Media und E-Mail-Anbieter. Doch Finanzdienstleistungen erreichten immerhin noch einen Anteil von 16 %.

Und das, obwohl die Sicherheitsvorkehrungen bei Online-Banken und Zahlungsdiensten bereits relativ hoch sind. Für Kriminelle sind diese Zugänge nämlich besonders wertvoll. Mit ein paar weiteren Informationen (teils aus unterschiedlichen gesammelten Quellen) sind sie manchmal in der Lage, unberechtigte Zahlungen zu veranlassen. Oder sie tätigen Einkäufe im Internet, bis das Konto leer ist.

Der Diebstahl von Kryptowährungen ist ebenfalls ausgesprochen beliebt. Entsprechende Zahlungen lassen sich in der Regel nicht nachverfolgen. Behörden haben es dann entsprechend schwierig, gestohlene Ersparnisse wieder zurückzuholen. Die Opfer bleiben also praktisch immer auf ihren Schäden sitzen.

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Digitale Risiken und 5 praktische Sicherheitstipps

Im Laufe der Zeit haben sich einige Betrugsmaschen leider als besonders effektiv erwiesen. Hierzu gehören beispielsweise Phishing und Identitätsdiebstahl. Mit den richtigen Tipps kann man sich aber auch gut vor allen großen Risiken schützen.

1. Vorsichtig sein vor Phishing-Versuchen

Phishing ist so alt wie das Internet selbst. Dabei verschicken Angreifer teilweise Millionen von Nachrichten. Unter einem Vorwand versuchen sie, ihre potenziellen Opfer auf eine nachgebaute Seite zu locken, oder einen Anhang mit Schadsoftware zu öffnen. Wer den Anweisungen Folge leistet, übergibt unwissentlich alle Zugänge und Passwörter.

Manchmal geben sich die Betrüger sogar als Unternehmen oder Bekannte aus, um zusätzliches Vertrauen aufzubauen. Als mögliches Ziel sollte man also immer vorsichtig sein und sich nicht unter Druck setzen lassen. Im Zweifelsfall ist es immer besser, die Anfrage über einen anderen Kanal, wie den Support des Unternehmens, zu verifizieren.

2. Identitätsdiebstahl im Internet nicht vernachlässigen

Viele Menschen geben im Internet unnötig viele Informationen preis und machen sich damit selbst zum Ziel möglicher Betrüger. Denn mit einigen Daten, wie dem vollen Namen und der Wohnadresse, lassen sich beispielsweise Verträge abschließen. Das Opfer erhält dann nach einiger Zeit offene Rechnungen und überfällige Mahnungen.

Deswegen sollte jeder nur so wenig Informationen wie möglich bei Social Media & Co. angeben. Ebenfalls wichtig: Auf einigen Seiten kann man sich die eigene IP-Adresse anzeigen lassen – das sind die Daten, die man praktisch überall im Internet hinterlässt. Mit einem VPN kann man die IP-Adresse und somit den eigenen Standort maskieren.

3. Starke Passwörter gegen Brute-Force-Attacken

Mit sogenannten Brute-Force-Attacken probieren Angreifer alle beliebten Passwörter durch, bis sie einen Zugang erraten. Kurze Passwörter mit häufig verwendeten Begriffen, erweisen sich dabei als besonders anfällig. Zwar machen die meisten Online-Banken strikte Vorgaben bei der Erstellung eines Passworts, aber diese werden von Nutzern oft umgangen.

Ein starkes Passwort ist möglichst lang, enthält Sonderzeichen und Symbole und sollte für jedes Konto komplett einzigartig sein. Zufällig generierte Passwörter sind in der Regel am besten. Niemand muss sich diese heutzutage merken oder händisch aufschreiben. Das alles kann nämlich ein moderner Passwort-Manager übernehmen.

4. Öffentliches WLAN als besonderes Sicherheitsrisiko

VPN im öffentlichen Wlan
Bild: © techgiants / Adobe Stock

Ein besonderes Risiko kann die Nutzung von sensiblen Anwendungen im öffentlichen WLAN darstellen. Was viele nicht wissen:

Alle Übertragungen innerhalb eines WLANs erfolgen meistens unverschlüsselt. Ein Angreifer im gleichen Netzwerk könnte also sensible Daten mitlesen oder abgreifen - und somit später unberechtigten Zugang zu einem Konto erhalten.

Ein VPN ist hier ebenfalls die richtige Lösung. Es kann nicht nur die eigene IP-Adresse maskieren (siehe oben), sondern auch alle Übertragungen im WLAN sicher verschlüsseln. Selbst die besten VPN-Dienste kosten heutzutage nur noch wenige Euro pro Monat. Im Gegenzug profitieren Nutzer von mehr Sicherheit und höherer Privatsphäre im Internet.

5. Alle Konten zusätzlich mit MFA absichern

MFA (Multi-Faktor-Authentifizierung) oder 2FA (Zwei-Faktor-Authentifizierung) sind bereits bei allen Online-Banken und Zahlungsdiensten aus gutem Grund verpflichtend. Diese Technologie bietet hohe Sicherheit, selbst im Falle eines Passwortverlusts oder Datenlecks. Ein Zugriff muss nämlich anschließend durch eine weitere Methode bestätigt werden.

Viele Menschen verzichten jedoch auf MFA bei Online-Diensten wie Social Media oder E-Mail, weil sie diese als „weniger wichtig“ erachten. Das kann sich aber als schwerwiegender Fehler erweisen, weil Angreifer dadurch ein Einfallstor haben.

Grundsätzlich gilt: MFA sollte für jedes Konto aktiviert werden, um möglichen Missbrauch zu reduzieren.


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