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HiPP-Fall weitet sich aus: Auch deutsche Behörden ermitteln – Rattengift nachgewiesen

HiPP-Fall weitet sich aus: Auch deutsche Behörden ermitteln – Rattengift nachgewiesen

Stand: 19. April 2026 – wird laufend aktualisiert

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Neue Entwicklung: Ermittlungen jetzt auch in Deutschland

Im Fall der manipulierten Babynahrung des Herstellers HiPP weiten sich die Ermittlungen deutlich aus.

Nach aktuellen Berichten ermitteln inzwischen auch deutsche Behörden. Hinweise in dem Fall sollen demnach unter anderem aus Deutschland gekommen sein. Damit handelt es sich nicht mehr nur um einen Vorfall in Österreich, sondern um einen grenzüberschreitenden Kriminalfall.

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Gift nachgewiesen – Rattengift in Babynahrung entdeckt

Besonders brisant: Inzwischen wurde ein manipuliertes Glas identifiziert, das tatsächlich mit einem Giftstoff belastet war.

Nach Angaben der Behörden handelt es sich dabei um ein sogenanntes Rodentizid (Rattengift). Ein Kunde hatte das betroffene Produkt entdeckt und an die Behörden übergeben. Ein Verzehr fand nach bisherigen Erkenntnissen nicht statt.

Verdacht auf gezielte Manipulation und Erpressung

Die Ermittlungen gehen aktuell davon aus, dass es sich nicht um einen Zufall handelt. Vielmehr steht der Verdacht im Raum, dass die Babynahrung gezielt manipuliert wurde, möglicherweise im Rahmen eines Erpressungsversuchs gegen den Hersteller.

Bereits zuvor hatten Behörden Hinweise erhalten, dass einzelne Gläser bewusst mit einer gefährlichen Substanz versetzt worden sein könnten.

Mehrere Länder betroffen

Neben Österreich und Deutschland laufen Ermittlungen inzwischen auch in weiteren Ländern, darunter Tschechien und die Slowakei.

Der Hintergrund: Nach bisherigen Erkenntnissen wurden Hinweise auf mögliche Manipulationen sowie entsprechende Warnungen länderübergreifend bekannt. In mehreren Fällen sollen Behörden durch Hinweise, Funde oder laufende Ermittlungen auf mögliche Zusammenhänge aufmerksam geworden sein.

In Deutschland etwa gehen die Ermittlungen unter anderem auf Hinweise zurück, die im Zusammenhang mit dem Fall eingegangen sind. Auch in den anderen Ländern prüfen die zuständigen Behörden, ob Produkte betroffen sein könnten - oder ob es Hinweise auf ähnliche Vorfälle gibt.

Rückruf weiterhin umfassend

Unverändert gilt: Der Rückruf betrifft weiterhin alle HiPP-Babynahrungsprodukte, die über SPAR Österreich verkauft wurden. Da offenbar nicht sicher eingrenzbar ist, welche Produkte manipuliert sein könnten - und welche nicht, wurde das gesamte HiPP Sortiment zurückgerufen.

Warum Rattengift so gefährlich ist

Rattengifte enthalten Wirkstoffe, die die Blutgerinnung im Körper hemmen. Das Gefährliche:

  • Symptome treten oft erst nach mehreren Tagen auf
  • mögliche Folgen sind Blutungen, Schwäche oder Blässe

Was Eltern jetzt beachten sollten

Die Behörden raten weiterhin zur Vorsicht:

  • Verwendet betroffene Produkte nicht
  • Gebt gekaufte Gläschen im Handel zurück (Erstattung meist auch ohne Kassenbon möglich)
  • Achtet auf Auffälligkeiten bei euren Kindern
  • Sucht im Zweifel sofort ärztlichen Rat

Zusätzlich gilt: Verdächtige Produkte sollten nicht geöffnet, sondern direkt den Behörden gemeldet werden. Und hier geht es zur offiziellen Infoseite des Herstellers: https://www.hipp.de/beikost/aktuelles/rueckruf-glaeschen/


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