Von der ersten Stunde nach der Geburt, bis zum sechsten Lebensjahr, begleiten die U-Untersuchungen euer Kind durch die wichtigsten Entwicklungsphasen. Diese zehn Vorsorgetermine zwischen U1 und U9 sind weit mehr als Routine. Sie können über die gesundheitliche Zukunft eures Kindes entscheiden. Aber es gibt auch freiwillige U- und J-Untersuchungen.
Die Früherkennungsuntersuchungen gehören zu den wertvollsten Bausteinen der Kindergesundheit, die unser Gesundheitssystem zu bieten hat. Bei jedem einzelnen Termin wird euer Kind nicht nur gemessen und gewogen, sondern von Kopf bis Fuß gründlich untersucht. Die Entwicklung wird dabei fachkundig begleitet und alle wichtigen Ergebnisse im bekannten gelben U-Heft festgehalten.
Solange ihr die vorgegebenen Zeitfenster einhaltet, übernehmen die Krankenkassen sämtliche Kosten. Für alle Kinder ist die Teilnahme an diesen Früherkennungsuntersuchungen daher nicht nur möglich, sondern auch dringend empfehlenswert. Was genau bei den U-Untersuchungen auf euch zukommt, und warum sie so entscheidend sind, erfahrt ihr in diesem Beitrag.
Was sind U-Untersuchungen und warum sind sie wichtig?
Die U-Untersuchungen sind weit mehr als klassische Arztbesuche. Sie sind wie ein Schutzschild für die gesunde Kindesentwicklung und können in manchen Fällen über Lebenschancen entscheiden. Diese speziell entwickelten Früherkennungsuntersuchungen, überprüfen systematisch, ob sich euer Kind altersgerecht entwickelt und rundum gesund ist.
Ziele der gesundheitlichen Vorsorge
Das oberste Ziel ist eindeutig definiert: Krankheiten oder Entwicklungsstörungen sollen erkannt werden, bevor sie die körperliche, geistige oder soziale Entwicklung eures Kindes beeinträchtigen können. Entdeckt die Ärztin oder der Arzt Auffälligkeiten, werden sofort die nötigen Schritte für weitere Diagnostik und Behandlung eingeleitet.
Jeder U-Termin beinhaltet zudem eine umfangreiche Beratung. Dabei erfassen die Ärzte individuelle Belastungen und mögliche Risikofaktoren eures Kindes. Ihr erfahrt als Eltern, wie ihr die Entwicklung optimal fördern und gesundheitliche Gefahren vermeiden könnt.
Die körperliche Untersuchung variiert je nach Alter und umfasst verschiedene Bereiche:
- Gewicht und Körperlänge
- Untersuchung einzelner Organe
- Beurteilung des Kopfes und des Bewegungsapparates
- Überprüfung der Grob- und Feinmotorik
- Beurteilung von Wahrnehmung und Kognition
- Einschätzung der sozialen und emotionalen Kompetenz
Die Früherkennungsuntersuchungen eröffnen eurem Kind wertvolle Chancen. Gesundheitsstörungen oder Entwicklungsauffälligkeiten können rechtzeitig entdeckt und behandelt werden. Braucht euer Kind Unterstützung, kann es gezielt gefördert werden.
Selbst wenn angeborene Störungen nicht vollständig heilbar sind, lassen sich schwerwiegende Folgen für die kindliche Entwicklung oft vermeiden, oder zumindest verringern. Das ist besonders wichtig, da Entwicklungsschritte aufeinander aufbauen – unerkannte frühe Probleme, können weitreichende Konsequenzen im späteren Verlauf haben.
Manchmal zeigen sich Verzögerungen erst im Laufe der ersten Lebensjahre, etwa bei der Sprachentwicklung. Wird eine solche Herausforderung früh erkannt, kann euer Kind durch gezielte Förderung unterstützt werden. Verzögerungen lassen sich dadurch oft aufholen oder zumindest positiv beeinflussen.
Unterschied zu anderen Vorsorgeuntersuchungen
Die U-Untersuchungen sind Teil eines bundesweit einheitlichen Programms, das der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) in der Kinder-Richtlinie festgelegt hat. Das Früherkennungsprogramm wird regelmäßig überarbeitet und erweitert, um aktuellen medizinischen Erkenntnissen zu entsprechen.
Anders als viele andere Vorsorgemaßnahmen sind sie speziell auf Kinderbedürfnisse zugeschnitten und decken die entscheidenden Entwicklungsphasen vom Neugeborenenalter bis zum Vorschulalter ab.
Wann finden die U-Untersuchungen statt?
Die U-Untersuchungen sind zeitlich genau durchgetaktet. Jeder Termin ist auf eine bestimmte Entwicklungsphase eures Kindes abgestimmt – und das hat seinen guten Grund. Manche Erkrankungen oder Entwicklungsstörungen, können nur innerhalb ganz bestimmter Altersgrenzen zuverlässig erkannt werden.
Zeitplan der U-Untersuchungen im Überblick
Alle zehn Früherkennungsuntersuchungen verteilen sich vom ersten Lebenstag bis zum fünften Geburtstag:
| U-Untersuchungen Zeitplan |
|---|
| U1: Direkt nach der Geburt |
| U2: 3. bis 10. Lebenstag |
| U3: 4. bis 5. Lebenswoche |
| U4: 3. bis 4. Lebensmonat |
| U5: 6. bis 7. Lebensmonat |
| U6: 10. bis 12. Lebensmonat (ca. 1 Jahr) |
| U7: 21. bis 24. Lebensmonat (ca. 2 Jahre) |
| U7a: 34. bis 36. Lebensmonat (ca. 3 Jahre) |
| U8: 46. bis 48. Lebensmonat (ca. 4 Jahre) |
| U9: 60. bis 64. Lebensmonat (ca. 5 Jahre) |
Auffällig ist die Häufung der Termine im ersten Lebensjahr. Das ist kein Zufall. In den ersten zwölf Monaten macht euer Kind die größten Entwicklungssprünge durch – von der ersten Stunde bis zu den ersten Schritten, passiert unfassbar viel.
Die entscheidenden zeitlichen Toleranzgrenzen
Die Krankenkassen übernehmen die Kosten nur innerhalb bestimmter Toleranzgrenzen. Diese sind etwas weiter gefasst als die optimalen Zeitfenster:
| Zeitfenster für Kostenübernahme der Krankenkassen |
|---|
| U2: 3. bis 14. Lebenstag |
| U3: 3. bis 8. Lebenswoche |
| U4: 2. bis 4½. Lebensmonat |
| U5: 5. bis 8. Lebensmonat |
| U6: 9. bis 14. Lebensmonat |
| U7: 20. bis 27. Lebensmonat |
| U7a: 33. bis 38. Lebensmonat |
| U8: 43. bis 50. Lebensmonat |
| U9: 58. bis 66. Lebensmonat |
Diese Fristen sind nicht willkürlich festgelegt. Die U3 beispielsweise muss in der vierten bis fünften Lebenswoche stattfinden, damit eine mögliche Hüftgelenksdysplasie noch rechtzeitig behandelt werden kann. Später wäre eine Therapie deutlich schwieriger oder sogar unmöglich. Die U1 wird in der Tabelle nicht benannt, weil sie direkt nach der Geburt im Krankenhaus stattfindet.
Online-Rechner für die Terminplanung
Dieser Terminrechner hilft dir, die empfohlenen Zeiträume für die U-Untersuchungen schnell zu checken: U1 bis U9, plus J1. Einfach Geburtsdatum eingeben (Name optional) und schon bekommst du eine praktische Terminübersicht für dich und dein Kind.
Unser Rechner spuckt dir eine Tabelle aus, die du direkt hier für dich ausdrucken kannst. So habt ihr immer alle U-Untersuchungen im Blick.
U-Untersuchungen Rechner
Geburtsdatum eingeben → Zeiträume für U1–U9 & J1 (inkl. U7a) als Orientierung. Optional kannst du den Namen eintragen.
Hinweis: Die Statusanzeige bezieht sich nur auf den empfohlenen Zeitraum – nicht darauf, ob die Untersuchung bereits gemacht wurde. Termine bitte immer mit eurer Kinderarztpraxis abstimmen.
Inhalte der U1 bis U9 im Überblick
Messen und wiegen? Nein, es ist wesentlich komplexer. Jede U-Untersuchung hat ihre ganz eigenen Schwerpunkte, die ganz genau auf die Entwicklungsphase eures Kindes zugeschnitten sind. Wo es bei der U1 noch um das pure Überleben des Neugeborenen geht, setzt man sich bei der U9 mit der Schulreife seines Kindes auseinander.
U1–U3: Die ersten kritischen Wochen
Die ersten drei Untersuchungen haben einen klaren Auftrag: Überleben sichern und Grundlagen schaffen.
U1 – direkt nach der Geburt – ist der wichtigste Moment im Leben eures Kindes. Hier entscheiden Sekunden: Atmung, Herzschlag, Hautfarbe, Reflexe und Muskelspannung, werden nach dem bewährten Apgar-Schema bewertet. Das Neugeborene wird gemessen, gewogen und auf sichtbare Fehlbildungen untersucht. Ein Moment, der für Eltern ganz klar zwischen Bangen und Erleichterung schwebt.
U2 am 3. bis 10. Tag, bringt die erste wirklich gründliche Untersuchung von Kopf bis Fuß. Alle Organe, Sinnesorgane, das Skelettsystem, sowie Muskeln und Nerven werden durchgecheckt. Dazu kommen die entscheidenden Screenings auf Stoffwechselstörungen und Mukoviszidose, sowie der Neugeborenen-Hörtest.
U3 zwischen der 4. und 5. Lebenswoche, ist oft der erste Besuch in der Kinderarztpraxis. Der Entwicklungsstand wird überprüft und ein Ultraschall der Hüftgelenke durchgeführt. Hüftfehlstellungen lassen sich in diesem Zeitfenster noch perfekt korrigieren – verpasst man es, wird’s eventuell komplizierter.
U4–U6: Das erste Lebensjahr voller Wunder
U4 im 3. bis 4. Monat, steht ganz im Zeichen der körperlichen und geistigen Entwicklung. Die Ärztin achtet auf Beweglichkeit, Hör- und Sehvermögen, sowie die Fontanellengröße.
U5 im 6. bis 7. Monat – euer Baby wird zum kleinen Entdecker. Besonders der körperliche Entwicklungsstand und mögliche Sehstörungen stehen im Fokus. Die Mobilität nimmt rasant zu.
U6 zwischen dem 10. und 12. Monat, bringt oft die ersten Gehversuche und Worte mit sich. Mobilität und Sprachentwicklung werden genau unter die Lupe genommen. Die meisten Kinder können bereits erste Worte sprechen – ein Meilenstein für die ganze Familie.
U7–U9: Auf dem Weg zur Persönlichkeit
Diese späteren Untersuchungen sind anders. Hier geht es nicht mehr nur um körperliche Funktionen, sondern auch um die Entwicklung der Persönlichkeit und Selbstständigkeit. U7, U7a, U8 und U9 prüfen systematisch, ob Kinder sprachlich, motorisch, sozial, emotional und kognitiv, altersgerecht vorankommen.
Sprachentwicklung steht besonders im Vordergrund. Von ersten Zwei-Wort-Sätzen bei der U7, bis hin zur Schulreife bei der U9. Eine wirklich wichtige Zeit.
U10 – Vorsorge im Grundschulalter (7 bis 8 Jahre)
Die U10 ist eine zusätzliche Vorsorgeuntersuchung im Alter von etwa 7 bis 8 Jahren. Sie soll die große Lücke zwischen der U9 (ca. 5 Jahre) und der Jugenduntersuchung J1 schließen. Gerade nach dem Schulstart zeigen sich bei manchen Kindern Themen, die vorher nicht so auffallen – zum Beispiel Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben oder Rechnen, Konzentrationsprobleme oder motorische Unsicherheiten.
Beim Termin schaut der Kinderarzt/die Kinderärztin u.a. auf Wachstum, Gewicht, die körperliche Entwicklung, Motorik, Sehen/Hören, den Impfstatus und darauf, wie euer Kind im Schulalltag zurechtkommt. Auch Themen wie Bewegung, Medienkonsum, Ernährung und mögliche Auffälligkeiten (z.B. im Verhalten oder in der Aufmerksamkeit) können angesprochen werden – oft mit dem Ziel, früh gegenzusteuern, bevor sich Probleme „festsetzen“. Wichtig zu wissen: Die U10 ist nicht bundesweit Pflichtleistung wie U1–U9; viele Krankenkassen übernehmen sie, aber nicht alle – am besten vorher kurz nachfragen.
U11 – Vorsorge in einer wichtigen Schulphase (9 bis 10 Jahre)
Die U11 ist ebenfalls eine zusätzliche Vorsorge und findet meist im Alter von 9 bis 10 Jahren statt. Auch hier geht es darum, die Zeit zwischen Grundschulalter und Pubertät gut zu begleiten – also die Lücke zwischen U10 und J1 zu schließen. In dieser Phase treten bei manchen Kindern Schulstress, Lernprobleme oder Konflikte im sozialen Miteinander stärker zutage – deshalb liegt ein Schwerpunkt darauf, Schulleistungs-, Sozialisations- und Verhaltensauffälligkeiten früh zu erkennen.
Bei der U11 werden – je nach Praxis – wieder Wachstum und körperliche Entwicklung überprüft, häufig inklusive Gespräch über Alltag, Schule und Wohlbefinden. Typische Themen sind außerdem Zähne/Kiefer (z.B. Hinweise auf Fehlstellungen), gesunde Bewegung/Ernährung, ein sinnvoller Umgang mit Medien, sowie das Stärken von Selbstbewusstsein und sozialer Entwicklung. Wie bei der U10 gilt: Die U11 ist nicht automatisch Kassenstandard – viele Kassen zahlen, aber nicht alle.
Was noch dazugehört:
Neben den Hauptuntersuchungen, kümmert sich der Kinderarzt um weitere wichtige Bereiche: Der Impfstatus wird überprüft und bei Bedarf aktualisiert. Beratungen zu altersgerechter Ernährung gehören genauso dazu, wie Hinweise zur Unfallverhütung. Besonders bei U3 und U4 erhaltet ihr wichtige Tipps zur Vorbeugung des plötzlichen Kindstodes. Ab der U5 kommen dann noch Themen wie Zahngesundheit und Mundhygiene dazu.
Untersuchungen im Jugendalter:
J1 – Jugendgesundheitsuntersuchung (12 bis 14 Jahre)
Die J1 ist der erste große Gesundheitscheck im Jugendalter und findet meist zwischen 12 und 14 Jahren statt. Neben einer körperlichen Untersuchung wird der Impfstatus gecheckt – und es gibt (ganz wichtig!) auch Zeit für ein vertrauliches Gespräch, in dem Jugendliche Dinge ansprechen können, die sie beschäftigen. Das können zum Beispiel Themen wie Hautprobleme, Gewicht/Essverhalten, Stress, Probleme in Schule/Freundeskreis/Familie, Rauchen/Alkohol/Drogen, Sexualität und Verhütung sein. Häufig gibt es vorher einen Fragebogen.
Das Gespräch unterliegt der ärztlichen Schweigepflicht – Jugendliche dürfen also auch Dinge ansprechen, ohne dass automatisch alles bei den Eltern landet. Die Kosten für die J1 werden in der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen (sie ist im Vorsorgeprogramm vorgesehen).
J2 – zweite Jugenduntersuchung (16 bis 17 Jahre)
Die J2 ist sozusagen der „letzte Check“ vor dem Erwachsenwerden und findet meist zwischen 16 und 17 Jahren statt. Hier geht es – neben der körperlichen Entwicklung – auch stark um das, was Jugendliche im Alltag wirklich betrifft: Pubertät, Körperbild, psychische Gesundheit, Stress, Ernährung/Bewegung, Medienkonsum, Suchtmittel, aber auch Fragen rund um Sexualität oder die Berufswahl können Thema sein. Jugendliche können den Termin oft auch ohne elterliche Begleitung wahrnehmen.
Die J2 ist keine einheitliche Standardleistung wie die J1 – viele Krankenkassen übernehmen die Kosten trotzdem als Zusatzleistung, andere nicht. Am besten kurz bei eurer Kasse oder in der Kinder- und Jugendarztpraxis nachfragen.
Organisation, Dokumentation und rechtliche Aspekte
Hinter den U-Untersuchungen steckt ein gut organisiertes System, das Eltern den Überblick erleichtern soll. Trotzdem gibt es einige rechtliche und organisatorische Aspekte, die ihr kennen solltet, damit ihr bestens vorbereitet seid – und keine bösen Überraschungen erlebt.
Das Gelbe Heft und die Teilnahmekarte
Nach der Geburt eures Kindes bekommt ihr von der Klinik (oder eurer Hebamme) ein ganz besonderes Dokument: das “Gelbe Heft” (auch “U-Heft” genannt). Dieses kleine Büchlein wird euch die nächsten Jahre treu begleiten. Denn hier werden sämtliche Untersuchungsergebnisse von U1 bis U9 dokumentiert. Das Heft enthält nicht nur die medizinischen Befunde, sondern auch hilfreiche Informationen zu jeder einzelnen Untersuchung.
Besonders praktisch ist die heraustrennbare Teilnahmekarte im Heft. Mit ihr könnt ihr bei Behörden, Kindertagesstätten oder Schulen ganz unkompliziert nachweisen, dass euer Kind die Untersuchungen wahrgenommen hat, ohne dabei vertrauliche medizinische Details preisgeben zu müssen.
Sind U-Untersuchungen Pflicht?
Die Antwort ist nicht ganz eindeutig. Bundesweit besteht tatsächlich keine gesetzliche Pflicht zur Teilnahme an den U-Untersuchungen. Allerdings haben Bayern, Hessen und Baden-Württemberg, seit 2009 eine Verpflichtung für die Untersuchungen U1 bis U9 eingeführt.
Viele andere Bundesländer setzen auf ein Einladungs- und Erinnerungssystem. Werden Termine nicht wahrgenommen, können durchaus die Jugend- und Gesundheitsämter kontaktiert werden. Außerdem verlangen Kindertagesstätten häufig den Nachweis über die Teilnahme, bevor sie einen Platz vergeben.
Kostenübernahme durch die Krankenkasse
Die regulären Vorsorgeuntersuchungen U1 bis U9, sowie die Jugenduntersuchung J1, werden vollständig von allen gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Anders sieht es bei den zusätzlichen Untersuchungen U10, U11 und J2 aus. Diese zahlen nicht alle Kassen standardmäßig, manche erstatten sie jedoch als freiwillige Leistung.
Am besten informiert ihr euch frühzeitig bei eurer Krankenkasse, was genau übernommen wird und was nicht.
Was tun bei verpassten Terminen?
Einen Termin verpasst? Das kann jedem passieren. In vielen Bundesländern erhaltet ihr automatisch ein Erinnerungsschreiben. Wichtig ist jedoch: Die Kostenübernahme durch die Krankenkasse ist an die vorgegebenen Zeiträume gebunden.
Falls ihr einen Termin verpasst habt, wendet euch am besten direkt an euren Kinderarzt oder das örtliche Gesundheitsamt. Dort wird man euch weiterhelfen und gemeinsam eine Lösung finden.
Fazit
Die U-Untersuchungen solltet ihr möglichst nicht als lästige Pflicht betrachten. Von U1 bis U9 begleiten sie euer Kind durch entscheidende Entwicklungsphasen – und können dabei helfen, dass aus kleinen Problemen, keine großen werden.
Das gelbe Heft wird dabei zu eurem treuen Begleiter durch die ersten Lebensjahre. Alle wichtigen Ergebnisse sind dort festgehalten, und ihr behaltet den Überblick über anstehende Termine. Verpasst ihr doch mal einen Termin? Wendet euch einfach an euren Kinderarzt – dort findet ihr Hilfe.
Auch wenn die Teilnahme nicht überall Pflicht ist, lohnt sich jeder einzelne Termin. Die Untersuchungen bieten weit mehr als nur medizinische Kontrolle. Ihr erhaltet wertvolle Tipps zu Ernährung, Impfungen und Unfallschutz, die den Alltag mit eurem Kind sicherer und einfacher machen können.
FAQs zu den U-Untersuchungen im Kindesalter:
Wir hoffen sehr, dass dir unser Artikel gefallen hat. Vielleicht hat er dir geholfen, eine Frage zu beantworten. Oder er hat dich nachdenklich, traurig oder fröhlich gestimmt. Wir freuen uns jederzeit über deine Rückmeldung oder Anregung per Kommentar, Email oder Social-Media. Gerne kannst du uns auf Facebook, Pinterest oder Flipboard folgen. Wir freuen uns auch dich! 🤗
Wichtiger Hinweis zu Gesundheits-Themen:
Wir recherchieren und prüfen unsere Beiträge intensiv und sorgfältig. Dabei nutzen wir ausschließlich vertrauenswürdige Quellen. Trotzdem seid euch bitte bewusst, dass letztlich weder gute Ratschläge oder Informationen, eine Betreuung durch medizinisches Fachpersonal ersetzen können. In akuten medizinischen Situationen, oder bei Verdacht darauf, wendet euch bitte an einen Arzt / eine Ärztin, an eure Hebamme / euren Entbindungspfleger, oder an eure Apothekerin / euren Apotheker des Vertrauens, damit man euch ganz individuell unterstützen kann.

