Impfdebatte: Öko-Test bewertet alle Impfstoffe für Kinder mit “sehr gut”

von Torsten Esser Profil Autorenbild-150x150Torsten Esser
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Passend zur aktuellen Diskussion um die Impfrate des Masernvirus, möchten wir auf den Öko-Test der Präparate zur Grundimmunisierung und Auffrischung aufmerksam machen. Alle Impfstoffe bekamen ohne Ausnahme ein erfreuliches “sehr gut“! 

In den meisten Fällen gibt es ernsthaften Anlass zur Sorge, wenn man sich einen Öko-Test durchliest. Die überaus gewissenhaften Testkriterien haben schon den einen oder anderen Hersteller in arge Erklärungsnot gebracht. So zum Beispiel auch aktuell die Hersteller von Baby-Milchnahrung. Umso erstaunlicher, aber auch überaus erfreulich, ist der Umstand, dass alle aktuellen Impfstoffe mit ausgezeichneten Noten bewertet wurden. Denn gerade in diesem Bereich hegen Eltern oft Zweifel, ob eine Impfung schädlicher sein könnte, als die Infektion mit der dazugehörigen Krankheit.

Hält man sich an die Empfehlungen der Stiko (Ständige Impfkommision) dann sind Kinder mit knapp 24 Monaten gegen 12 Infektionskrankheiten immunisiert: Dazu gehören Diphtherie, Tetanus (Wundstarrkrampf), Pertussis (Keuchhusten), Haemophilus influenzae Typ b (Hirnhautentzündung), Poliomyelitis (Kinderlähmung), Hepatitis B (Leberentzündung), Masern, Mumps, Röteln und Varizellen (Windpocken). Darüber hinaus empfiehlt man noch die Impfung gegen Meningokokken (Erreger von Hirnhautentzündungen) und Pneumokokken, welche unter andrem eine Lungenentzündung hervorrufen können. Seit 2013 sind auch die Rotaviren mit in den Impfkalender aufgenommen worden. Sie verursachen schwere Erkrankungen im Magen-Darm-Bereich.

Was ist mit den umstrittenen Substanzen der Impfstoffe?

Diverse Quecksilberverbindungen, welche früher zur Steigerung der Haltbarkeit eingesetzt wurden, sind in aktuellen Impfstoffen nicht mehr enthalten. Ob sie ersatzlos gestrichen wurden, ist uns leider nicht bekannt. Auch werden Bedenken geäußert, dass Formaldehyd und Antibiotika in den Präparaten zu finden sind. Und es wurden tatsächlich Restmengen dieser Stoffe nachgewiesen. Jedoch in überaus geringen Mengen, welche sich laut Experten als unbedenklich erwiesen haben.

Formaldehyd wird auch heute noch genutzt, um die in den Impfstoffen enthaltenen Erreger, soweit unschädlich zu machen, dass sie noch eine Immunreaktion hervorrufen können, aber keine Gefahr durch eine Infektion besteht. Ein überaus wichtiger Prozess. Antibiotika werden in den Präparaten genutzt, um zu verhindern, dass sich Keime einschleichen. Ohne diese Beigabe bestünde die Gefahr verunreinigter Impfstoffe. Da sich aufgrund von Antibiotikum eine allergische Reaktion zeigen könnte, ist dieser Bestandteil auf den Verpackungen ausgewiesen.


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